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Habilitationsverfahren

Habilitationsverfahren

Ziel des Habilitationsverfahrens ist die Feststellung der hervorragenden wissenschaftlichen sowie der didaktischen Qualifikation als Voraussetzung für den Erwerb der Lehrbefugnis (venia docendi) in einem Fachgebiet (wissenschaftliches Fach), das in den Wirkungsbereich der Universität fällt oder diesen sinnvoll ergänzt.

Zunächst wird ein Antrag auf Verleihung der Lehrbefugnis schriftlich und mit Angabe des Faches, für welches die Lehrbefugnis angestrebt wird, an das Rektorat gerichtet. Anschließend überprüft das Rektorat den Antrag auf seine Zulässigkeit.

Danach kommt es zur Festlegung des Fachbereichs, wobei der Dekan der betroffenen Fakultät dem Vorsitzenden des Senats eine Namensliste der Universitätsprofessor/inn/en des für diesen Antrag relevanten Fachbereichs übermittelt.

Es werden interne und externe Gutachter im Senat beschlossen, und die Habilitationskommission wird vom Senat als entscheidungsbefugte Kommission eingesetzt.

Anschließend kommt es zu einem Begutachtungsverfahren, wobei der Vorsitzende des Senats die Gutachter von ihrer Bestellung informiert und sie ersucht, ein schriftliches Gutachten zu erstatten.

Schließlich kommt es zu einem Verfahren in der Habilitationskommission. Die Habilitationskommission hat mit Beschluss zu entscheiden, ob es sich bei dem beantragten Habilitationsfach um ein „ganzes wissenschaftliches Fach“ gem. § 103 Abs. 1 handelt.

Zum Schluss werden die wissenschaftliche Qualifikation sowie die didaktischen Fähigkeiten des Bewerbers bzw. der Bewerberin durch die Habilitationskommission geprüft.

Im öffentlich zugänglichen Habilitationskolloquium hat dann die/der Antragsteller/in die Gelegenheit, in einem Vortrag ihre/seine Habilitationsschrift vorzustellen und auf allfällige Kritikpunkte der Gutacher einzugehen („defensio“).

Zur Erteilung der Lehrbefugnis prüft das Rektorat anhand des vorgelegten Berichtes und der Anlagen, ob wesentliche Grundsätze des Verfahrens verletzt wurden.

Am Ende eines Habilitationsverfahrens erstellt der Vorsitzende des Senats einen standardisierten Bericht über den Ablauf des Habilitationsverfahrens zwecks Qualitätssicherung. Danach steht dem In-Kraft-Treten nichts mehr im Weg.

Genauere Details entnehmen Sie bitte dem entsprechenden Satzungsteil.