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Wirtschaftspädagogik - Diplomstudium

Das Diplomstudium der Wirtschaftspädagogik vermittelt gemäß oben stehendem Qualifikationsprofil die Qualifikation zu einer auf wissenschaftlichen Kenntnissen und Methoden sowie sachlicher und moralischer Verantwortlichkeit beruhenden Diagnose, Analyse und Lösung wirtschaftspädagogischer und wirtschaftspädagogisch bedeutsamer Problemstellungen im Berufsbildungssystem und in der Wirtschaft selbst.

Aufbauend auf einem fachwissenschaftlichen Studienteil und einem profilbestimmenden Integrationsfach Wirtschaftspädagogik gewährleistet das Studium insbesondere eine polyvalente und flexible Kompetenz für die Tätigkeit in schulischen und betrieblichen einschließlich erwachsenenbildnerischen Wirkungsfeldern sowie in affinen Bereichen von Verwaltungs- und Verbandsinstitutionen. Wesentliches Kennzeichen dieser Kompetenz ist, in Verbindung mit einem umfangreichen Schulpraktikum und unbeschadet ihres Ausbaus im Rahmen der späteren beruflichen Sozialisation und einer ständigen Erneuerung im Zuge der Fort- und Weiterbildung, eine elementare Berufsfertigkeit im pädagogischen Bereich.

Darüber hinaus eröffnet das Studium der Wirtschaftspädagogik den Absolventinnen und Absolventen aufgrund der engen Verwandtschaft des Curriculums mit den wirtschaftswissenschaftlichen Studiengängen auch den Zugang zum gesamten Feld der höheren kaufmännischen Berufe.

Berufsfelder- und Chancen

Das Diplomstudium der Wirtschaftspädagogik eröffnet seinen Absolventinnen und Absolventen ein breites Qualifikations- und insatzspektrum und sichert in hohem Maße Polyvalenz und berufliche Flexibilität. Durch die Integration wirtschaftswissenschaftlicher und pädagogischer Studieninhalte und die Einbeziehung weiterer berufsfeldrelevanter Disziplinen sowie durch eine prinzipielle Praxisorientierung der Ausbildung qualifiziert das Studium insbesondere für:

  • die Lehrtätigkeit in berufsbildenden mittleren und höheren Schulen,
  • die Lehrtätigkeit in der Erwachsenenbildung,
  • die Lehr- und Organisationstätigkeit im Bildungsbereich von Unternehmen,
  • die Lehr- und Organisationstätigkeit im Bildungsbereich von Behörden, Kammern, Vereinen, Verbänden,
  • die Tätigkeit in kaufmännischen Berufen höheren Niveaus,
  • die selbstständige Tätigkeit im Bereich der Unternehmens-, Organisations-, Management- und Personalberatung.

Die Absolventinnen und Absolventen verteilen sich traditionellerweise etwa gleichermaßen auf die schulischen und außerschulischen Tätigkeitsfelder. Diese Breite des Tätigkeitsfeldes bietet nicht nur den Vorteil ausgezeichneter Arbeitsmarktchancen, sondern begünstigt auch die immer wichtiger werdende Kooperation mit Expertinnen und Experten aus anderen Disziplinen zur Lösung komplexer Praxisprobleme.

Neben den „klassischen“ Anforderungen an eine gefestigte Persönlichkeit sowie ein grundständiges fachliches Wissen und darauf bezogenes didaktisches Know-how sind in der beruflichen Praxis der Wirtschaftspädagogin und des Wirtschaftspädagogen auch Vielseitigkeit, Flexibilität und innovative Offenheit gefragt. Die für die Wahrnehmung der berufseinschlägigen Aufgaben erforderlichen Kompetenzen beruhen weniger denn je auf einfachen Rezepten, sondern vor allem auf einer fundierten Ausbildung, die gleichermaßen wissenschafts- wie situationsorientiert ausgelegt ist.

Die beruflichen Anforderungen an Wirtschaftspädagoginnen und -pädagogen, wirtschaftlich orientiertes Lehren und Lernen in Schule, Betrieb oder im Rahmen der Bildungsverwaltung zu planen, zu realisieren und zu evaluieren und entsprechende Curricula oder berufsbildungstheoretische und -politische Konzepte erstellen, umsetzen und bewerten zu können, setzt eine komplex strukturierte Handlungsbereitschaft und -fähigkeit voraus, die sich im Schnittpunkt einer fachwissenschaftlichen, einer erziehungswissenschaftlichen, insbesondere berufsbildungstheoretischen und einer praktischen Ausrichtung des Studiums konkretisiert.

Die erforderlichen Teilkompetenzen werden zum einen in besonderen Fächern und Lehrveranstaltungen vermittelt. Dies gilt vor allem für:

  • die Fähigkeit und Bereitschaft, das erworbene Fachwissen auf komplexe praktische Anforderungssituationen zu beziehen: problemlösungsbezogene Fachkompetenz,
  • die Fähigkeit und Bereitschaft zur kritischen Auseinandersetzung mit wissenschaftlichen Erkenntnissen und Methoden sowie zur Teilnahme an der bildungspolitischen Diskussion: kritische Fachkompetenz,
  • die Fähigkeit und Bereitschaft, das Fachwissen in Bezug auf die Lernbedürfnisse der jeweiligen Adressatinnen und Adressaten aufzuarbeiten, zu reflektieren, zu vermitteln sowie die Lehr-Lernprozesse im Hinblick auf Kontrolle und Verbesserung zu evaluieren: didaktisch- methodische Kompetenz,
  • die Fähigkeit und Bereitschaft, Lern-, Persönlichkeitsbildungs-, und -entwicklungsprozesse bei den jeweiligen Lernenden zu initiieren, zu gestalten und zu sichern: pädagogische Kompetenz,
  • die Fähigkeit und Bereitschaft zur Mitgestaltung und zum Gebrauch des relevanten informationstechnologischen Instrumentariums in Lehr- und Lernprozessen: Technik- und Medienkompetenz.

Zum anderen zielt das Studium in seiner Gesamtwirkung auf die Förderung fachübergreifender Schlüsselkompetenzen, und zwar insbesondere:

  • die Fähigkeit und Bereitschaft zu selbstgesteuertem Lernen und die Verfügung über grundlegende Lern-, Arbeits- und Denkstrategien: Lern- und Methodenkompetenz,
  • die Fähigkeit und Bereitschaft, den wissenschaftlichen Erkenntnisfortschritt im Auge zu behalten, diesen auf die Entwicklungen in der beruflichen und sozialen Umwelt zu beziehen und jenseits rezeptologischer Dogmatisierung in je spezielle Situationsanforderungen auf Grund von reflektierten eigenen schulischen und außerschulischen Praxiserfahrungen umzusetzen: Weiterbildungskompetenz,
  • die Fähigkeit und Bereitschaft zur eigen- und sozialverantwortlichen Lebens- und Berufsgestaltung einschließlich deren Reflexion: Selbstkompetenz,
  • die Fähigkeit und Bereitschaft, im privaten wie beruflichen Lebenszusammenhang mit anderen Menschen zu kommunizieren, auf sie einzugehen, sich kritisch mit ihnen auseinanderzusetzen und mit ihnen zu kooperieren: Soziale Kompetenz.

Akademischer Grad/Studiendauer

Studienrichtung: Diplomstudium Wirtschaftspädagogik
Abschluss: Magistra der Sozial- und Wirtschaftswissenschaften bzw. Magister der Sozial- und Wirtschaftswissenschaften (Mag.rer.soc.oec.)
Dauer: 9 Semester

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Multimediales Studien Service SOWI (MUSSS)

Seit WS 2009/10 werden Teile dieses Studiums parallel zu den Präsenzlehrveranstaltungen mit dem neuen Ausbildungsangebot MuSSS (Multimediales Studien Service SOWI) abgehalten. Nähere Informationen finden Sie hier: