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Alles rund um den SciencePark

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Inhalt:

Erste Hilfe

Rettungskette

  1. Lebensrettende Sofortmaßnahmen
  2. Notruf
  3. Weitere Erste Hilfe
  4. Eintreffen der Rettung, Sanitätshilfe, sowie Transport
  5. Ärztliche Behandlung



Lebensrettende Sofortmaßnahmen

Bewusstlosigkeit

Reaktionstest: Ansprechen, Berühren, Kneifen.
Vorgehen: Atemwege freimachen (sonst Gefahr durch Ersticken) und stabile Seitenlagerung,
  ständig weitere Atem- und Kreislaufkontrolle

Kreislaufstillstand

Anzeichen: keine Reaktion, keine Atmung, keineHerztätigkeit
Vorgehen: Beatmung und Herzmassage.

Beatmung und Herzmassage müssen im Wechsel erfolgen

2-x Beatmung - 30-x Herzmassage

Bei starker Blutung:
Blutung stillen durch Fingerdruck, Druckverband oder Abbinden (mit mind. 6 cm breitem Material!)
Nach Blutstillung: Wundversorgung und Lagerung, möglichst schmerz frei.
Öffnung beengender Kleidungsstücke. Frischluftzufuhr, Beruhigen des Verletzten und zu tiefer langsamer Atmung anhalten



Erste Hilfe Kasten

Nach den österreichischen Rechtsvorschriften muss ArbeitnehmerInnen bei Verletzung oder plötzlicher Erkrankung,
-Erste Hilfe geleistet werden können. Die notwendigen Mittel und Einrichtungen sind vom Betrieb bereitzustellen.

Folgende Maßnahmen erfüllen diese Forderung: Erste- Hilfe-Kästen, entsprechend der Größe der Arbeitsstätte.

Ertste Hilfe Kasten

  • jederzeit gebrauchsfertig,
  • hygienisch einwandfrei und staubdicht schließend,
  • nicht versperrbar,
  • tragbar, mit einer Aufhängevorrichtung,
  • entsprechende Kennzeichnung:
  • deutlich und dauerhaft,
  • weißes Kreuz auf grünem Quadrat,
  • Aufschrift "Erste Hilfe"
  • Normbezeichnung z. B. Verbandkasten ÖNORM Z 1020

Der Erste-Hilfe-Kasten muss an gut sichtbaren und leicht zugänglichen Stellen angebracht sein.
Prüfen Sie den Inhalt regelmäßig auf Vollständigkeit, unbeschädigte Verpackungen und Verwendbarkeit (Vermerke darüber sind im Inhaltsverzeichnis zu führen).
Lagern Sie keine Medikamente im Erste-Hilfe-Kasten.
Die Namen der Ersthelfer sowie die Telefonnummern der Unfallmeldestellen, Ärzte und Krankenhäuser sollen in oder neben jedem Erste-Hilfe-Kasten abzulesen sein.

Die Wahl der Kastengröße richtet sich nach der Verletzungsgefahr und Anzahl der Personen im Betrieb.
Empfohlen wird lt. Ö-Norm Z1020 Typ 1 (bis 5 ArbeitnehmerInnen) und Typ 2 (6 - 20 ArbeitnehmerInnen). Bei mehr als 20 ArbeitnehmerInnen ist die Anzahl der Verbandskästen entsprechend den Richtwerten und den sonstigen betrieblichen Gegebenheiten zu ermitteln.
Gefahrenquellen erfordern zusätzliche entsprechende Mittel wie z.B. Arm-und Beinschienen, metallisierte Verbände, Augenspülflaschen, Notfallkoffer usw.


Fehlbestände können unter Verwendungnahme der Inhaltsliste beim der Abteilung für ArbeitnehnerInnenschutz und Sicherheit nachbestellt werden.

Kontaktperson:
Renate Schrottenholzer
  Sekretärin
Raun: KG 106
DW: 4490