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Zentraler Compute Server (SGI Altix UV1000)

SGI Altix UV1000


Seit dem Festakt vom 17-Okt-2011 ist der Compute Server vom Typ SGI Altix UltraViolet 1000 für das Wissenschaftliche Rechnen am JKU Campus offiziell in Betrieb (siehe auch: OOE.ORF.AT und OOe Nachrichten).

Die Anschaffung und der Betrieb dieser Maschine erfolgen auf Basis einer Kooperation mit der Leopold-Franzens-Universität Innsbruck bzw. im Rahmen des Österreichischen Zentrums für Wissenschaftliches Rechnen (engl. Austrian Centre for Scientific Computing; im WWW zu finden unter ACSC).

Die Rechenanlage umfasst 4 Rechnerschränke, welche insgesamt 128 eng miteinander gekoppelte Einschübe (engl. blades mit je 2 Prozessorsockel beherbergen. Auf den 256 Sockeln sitzt jeweils ein 8-Kernprozessor vom Typ Xeon WestmereEX. In einem 5. Schrank ist der Festspeicher untergebracht.

Hardware-Ausstattung:

  • Rechnertyp: SGI Altix UltraViolet 1000 Hochleistungsrechner (nach Flynn ist es ein MIMD) bestehend aus insgesamt 128 Blades in 4 Schränken (siehe symbolische Abbildung oben); eine einzige Instanz des Hochleistungsbetriebssystems Linux/x86_64 (SuSE Linux Enterprise Server 11) integriert die vorhandene Rechner-Hardware zu einem homogenen System (engl. single system image)
  • Prozessoren: 256 Intel Xeon E78837 (WestmereEX) (Takt: 2,66GHz; 24MB L3 Cache) mit jeweils 8 Kernen (ergibt 2048 Rechenkerne); je 2 dieser 8-Kernprozessoren sind auf 128 Einschüben (engl. blades) untergebracht
  • Arbeitsspeicher: 16 TeraByte RAM (globaler gemeinsamer Arbeitsspeicher; ausgeführt als ccNUMA auf Basis von sgi's NUMAlink5-Architektur); der Arbeitsspeicher ist in Portionen zu je 128 GigaByte auf den 128 Blades eingesteckt; ein Diagramm zur Speicherhierarchie findet sich im Kapitel 3 des Benutzerhandbuchs
  • Festspeicher: insgesamt 96 Festplatten (2000GB; SAS - Serial Attached SCSI) stecken in den 2 Hintergrundspeichermodulen vom Typ SGI IS5000 und dienen als Unterbau für die Dateisysteme.
  • Netzwerk: per GigaBit Ethernet (via Kupfer) im JKU Campus LAN eingebunden

Weitere Details finden sich im Steckbrief zu den Leistungsdaten der konkreten Rechenanlage bzw. auf den Web-Seiten zur Modellreihe Altix UltraViolet des Herstellers.



SGI Altix4700


[Oktober 2011:] Nach 4 Jahren wird die SGI Altix4700 ihre Rolle als Flaggschiff des zentralen Compute Service der JKU sukzessive an die SGI Altix UltraViolet 1000 abgeben.


altix4700


Hardwareausstattung der SGI Altix 4700

Rechnertyp

Altix 4700 Hochleistungsrechner (MIMD) bestehend aus insgesamt 64 Blades, welche in 2 Racks untergebracht sind
(siehe Abbildung oben)

Prozessoren

128 Intel Itanium2 Montecito Prozessoren (Takt: 1,6GHz; 18MB L3 Cache) mit jeweils 2 Kernen (ergibt 256 Rechenkerne); je 2 dieser Dual Core-Prozessoren sind auf den 64 Blades untergebracht

Arbeitsspeicher

1 TeraByte RAM (Global Shared Memory; ausgeführt als ccNUMA auf Basis von sgi's blade-to-NUMAlink-Architektur);
der RAM ist in Portionen zu je 16 GigaByte auf den 64 Blades eingesteckt

Festspeicher

24 300GB SAS-Festplatten; ausgeführt als JBOD vom Typ Infinite Storage 120S

Netzwerk

2 x 1GigaBit (Kupfer); 1 x 10GigaBit (Fibre)

Wartungszeiten

(nach Bedarf) an jedem 1. Dienstag im Monat



Weitere Details zur Altix 4700 vom Hersteller

sgi