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Standardarbeitsplatz

Was versteht man unter einem EDV-Standardarbeitsplatz?

Der EDV-Standardarbeitsplatz besteht aus dem Hardware-Standard (PC oder Mac einer bestimmten Leistungsklasse und Ausstattung) und dem Software-Standard (Set von Softwareprodukten, die auf der Standard-HW installiert werden).


Die Beantragung erfolgt im eWork über das Formular "EDV_Bedarfsmeldung".

Durchführungsbestimmungen zum EDV-Standardarbeitsplatz

Wer legt den Standard fest?
HW- und SW-Standard werden jährlich neu festgelegt. Dies geschieht durch den sog. EDV - Ausschuss, der vom Rektorat eingerichtet wird und dem auch die Fakultäten mit ihren EDV-Beauftragten angehören.


Wer ist verantwortlich?
Aufgabe des EDV-Ausschusses ist die jährliche Festlegung des Mindeststandards, des Beschaffungsverfahrens sowie der Vergabeprioritäten für Engpasssituationen.
Dem IM obliegt die jährliche Bedarfsermittlung, sowie in enger Zusammenarbeit mit den Fakultäten die Abwicklung des Ausschreibungsverfahrens inklusive Test der angebotenen Komponenten.
Darüber hinaus ist das IM für Installation, Auslieferung und laufende Betreuung der EDV-Standardarbeitsplätze zuständig (ausser die Organisationseinheit verfügt über eigene EDV-Techniker).
Bei Fragen und Unklarheiten im Zusammenhang mit dem EDV-Standardarbeitsplatz ist die Hotline des IM unter DW 1111 erster Ansprechpartner.


Wer hat Anspruch (worauf)?
Anspruch auf EDV-Standardarbeitsplätze hat jede Organisationseinheit der JKU, sofern sie zur Erfüllung ihrer Aufgaben EDV-Ressourcen benötigt.
Unter Berücksichtigung der Personalplanung und ausgehend vom Ist-Stand der EDV-Arbeitsplätze besteht für jede Organisationseinheit Anspruch auf eine entsprechende Anzahl von EDV-Standardarbeitsplätzen. Darüber hinaus hat jede Organisationseinheit Anspruch auf einen netzwerkfähigen Laserdrucker (sog. „Abteilungsdrucker“).


EDV-Standardarbeitsplätze für Drittmittelangestellte
Organisationseinheiten, die Drittmittelangestellte beschäftigen, können das Paket des EDV-Standardarbeitsplatzes und seiner Betreuung auch für diese Mitarbeiter in Anspruch nehmen. Die anfallenden Kosten sind in diesem Fall aus Drittmitteln zu tragen.


Wann besteht Anspruch auf Ersatz/Austausch?
Es wird davon ausgegangen, dass EDV-Arbeitsplätze abhängig von der budgetären Situationder JKU alle 3 bis 4 Jahre ersetzt werden müssen.


Arbeitsplatzausstattung neuer Stellen
Für neue Stellen wird kurzfristig ein EDV-Standardarbeitsplatz zur Verfügung gestellt. In diesem Fall ist mit dem IM rechtzeitig vor Dienstantritt eines neuen Mitarbeiters Kontakt aufzunehmen und eine entsprechende Bedarfsmeldung zu übermitteln. Das IM wird dann für die Beschaffung des EDV-Standardarbeitsplatzes sorgen.


Was geschieht mit den auszutauschenden Geräten?
Grundsätzlich wird das Altgerät vom IM mitgenommen. In Ausnahmefällen kann bei begründetem Bedarf (z.B. Einsatz als StudentInnen-Arbeitsplatz) das Altgerät der Organisationseinheit überlassen werden.


Notebooks (iBooks) als Arbeitsplatzrechner
Eine Organisationseinheit, die Anspruch auf Ersatz eines EDV-Arbeitsplatzes hat und bereit ist, die Mehrkosten für ein Notebook aus eigenen Reserven zu finanzieren, erhält als Arbeitsplatzrechner ein Notebook. Dies ist auf dem Bedarfsmeldungsformular zu vermerken.


Dringende Notfälle
Für den Fall, dass EDV-Standardarbeitsplätze, die noch nicht abzulösen sind, defekt werden, gilt Folgendes:
Sofern eine Reparatur möglich und auch wirtschaftlich vertretbar ist oder für das Gerät noch eine Garantie vorhanden ist, wird die Reparatur vom IM veranlasst/durchgeführt.
Bis zum Reparaturende wird vom IM nach Möglichkeit ein Ersatzgerät zur Verfügung gestellt.
Ist eine Reparatur nicht möglich oder wirtschaftlich nicht vertretbar, so wird das IM nach entsprechender Bedarfsmeldung versuchen, kurzfristig für einen Ersatz zu sorgen.


Aufrüsten der Hardware des EDV-Standardarbeitsplatzes
Für über die Standardausstattung hinausgehende Ressourcenwünsche gilt folgendes Procedere:
Hardwareerweiterungen sind grundsätzlich möglich und können im Rahmen der Standardarbeitsplatzbeschaffung mitbeschafft werden, wenn die Zusatzkosten von der Organisationseinheit getragen werden.
Über nachträgliche Erweiterungen der Hardware ist das IM zu informieren. Dies ist vor allem für spätere Schadensfälle wichtig (Garantie, Kompatibilität, ...)
Unerlaubte Veränderungen: Austausch von Motherboard, Grafikkarte, Prozessor.
Bei Nichtbeachtung verliert der Benutzer den Anspruch auf Betreuung durch das IM.


Zusätzliche Software-Installation
Dem Benutzer steht es frei, zusätzlich benötigte Software selbst zu installieren, sofern diese mit dem Software-Standard kompatibel ist.
Bei Unsicherheit sollte die Hotline des IM unter der DW 1111 kontaktiert werden.
Achtung: Bei einer notwendigen Neuinstallation des Arbeitsplatzes wird vom IM nur der Software-Standard wiederhergestellt.


Veränderung des SW-Standards
Die Software-Grundausstattung, insbesondere Betriebssystem, Netzwerkanbindung (die Installation von Windows-Netzwerken kann zu Fehlern und Ausfällen führen), Mail / Bürokommunikationssoftware sowie Office-Paket, darf nicht verändert werden.
Auch bei Austausch von nur einem einzigen der genannten Produkte ist das IM nicht mehr verpflichtet den Arbeitsplatz zu betreuen.


Betreuungseinschränkungen
Die Auslieferung der Hardware zu den universitären Aussenstellen kann nicht vom IM durchgeführt werden, da dieses über keine entsprechende Ressourcen (z.B. Kfz.) verfügt.
Die Betreuung von EDV-Standardarbeitsplätzen durch das IM an universitären Aussenstellen, die über eine Netzwerkanbindung mit weniger als 10MBit Bandbreite verfügen, ist nur sehr eingeschränkt möglich. Nähere Auskünfte dazu erteilt die Hotline des IM unter der DW 1111.