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Computerviren, -würmer und Trojaner

Was ist ein Virus?

Computerviren, -würmer und Trojaner sind zu einer ernsthaften Bedrohung im Internet geworden. Die Tatsache, dass es im Internet immer mehr Online-Shops und Services gibt (Banküberweisungen, Webshops, etc.), ist es besonders wichtig sich vor Manipulation und Angriffen zu schützen.

Der eigentliche Oberbegriff für Schädlinge (Viren, Würmer, Trojaner und Spyware) ist Malware. Umgangssprachlich wird allerdings als Oberbegriff meist auch Viren verwendet.

  • Wie biologische Viren nisten sich auch Computer-Viren auf einem Rechner ein und vermehren sich, indem sie ein oder mehrere Programme bzw. Dateien infizieren.
  • Würmer sind nicht darauf angewiesen, dass ein Anwendungsprogramm (z.B. Word oder Excel) gestartet wird. Sie greifen Prozesse des Betriebssystems an, die im Hintergund laufen oder automatisch gestartet werden und nutzen diese für sich aus.
  • Das Trojanische Pferd gibt vor etwas Vernünftiges zu tun, erledigt aber im Hintergrund zusätzlich noch andere Arbeiten (z.B. Spam verschicken etc.).
  • Spyware spioniert den Anwender aus: Tastatureingaben (z.B. Passwörter, Kreditkartennummern, etc.), aufgerufene Webseiten, E-Mail-Verkehr und auf der Festplatte gespeicherte Dateien werden Dritten zugänglich gemacht.

Wie bekommt man Viren?

  • Jede aus dem Internet geladene Datei kann Malware enthalten! Die gilt für alle Arten von Downloads (z.B. Word, Power Point, PDF-Dokumente, usw.) auch wenn diese im Browserfenster angezeigt werden. Infizierte Dateien gelangen besonders häufig über Peer to Peer-Programme auf den Rechner.
  • Bei eMail-Programmen empfiehlt es sich ein Anti-Virenprogramm mit eMail-Scanner zu verwenden und bei der Ansicht auf jeden Fall die Vorschau auszuschalten. Da bereits beim Öffnen der Vorschau ein Virus gestartet werden kann sind alle empfangenen eMails auf Viren zu überprüfen!
  • Bei wieder beschreibbaren Datenträgern aller Art z.B. CD-RWs, Disketten oder USB-Sticks, sollte man zur Sicherheit immer vorher eine manuelle Virenprüfung durchführen!

Schutz vor möglichen Schäden

Die Schäden können von kleineren Aktivitäten auf Ihrem Bildschirm bis zur kompletten Zerstörung Ihrer Daten reichen. Da Viren und Würmer häufig via eMails übertragen werden, sind die zentralen SMTP-Relay-Server der Abteilung Netzwerk & Telefonie selbstverständlich mit Virenscannern ausgerüstet.

In den letzen Jahren hat sich herausgestellt, dass vor allem Trojaner immer öfter schon über das Betrachten einer Web-Seite eingeschleust werden können. Aus diesem Grund wird auch der Proxy-Server der Johannes Kepler Universität Linz durch einen umfassenden Viren- und Spyware-Schutz sowie durch ein Intrusion Prevention Gateway geschützt.

Dennoch ist es vor allem bei Windows-PCs unumgänglich, ein Anti-Virenprogramm und eine Firewall lokal am Rechner zu installieren, ständig aktuell und in Betrieb zu halten. Windows Updates sind ebenfalls besonders wichtig um Sicherheitslücken im Betriebsystem zu schließen. Ebenfalls wird empfohlen, wichtige Daten regelmässig auf einen externen Datenträger (Externe Festplatte, CD-Rom, etc.) zu kopieren (ein Backup erstellen).

Kostenlos erhältliche Antivirenprogramme für Studierende sind bei den jeweiligen Herstellern im InterNet zu finden. Für Uni-Mitarbeiter steht dafür das Programm McAfee VirusScan kostenlos zur Verfügung

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an secadmin@jku.at