Der Standort des neuen CD-Labors ist der Softwarepark Hagenberg. „Durch das Zusammenspiel der Forschungs-, Lehr- und Wirtschaftseinheiten im Softwarepark Hagenberg war es möglich, die Gründungsidee für das neue Labor in kürzester Zeit (8 Monate) in die Tat umzusetzen: Die JKU Institute RISC (Research Institute for Symbolic Computation) und FAW (Institut für Anwendungsorientierte Wissensverarbeitung) sowie das Software Competence Center Hagenberg (SCCH) und die FH Oberösterreich haben sich mit den mit Hagenberg intensiv verbundenen Firmen Quanmax AG, SecureGUARD GmbH und CloudGUARD GmbH verbunden, um einen Antrag zur Gründung des "Christian-Doppler-Labors für Client-Centric Cloud Computing" bei der Christian-Doppler Forschungsgesellschaft einzureichen“, berichtet Dr. Bruno Buchberger, Leiter und Gründer des Softwareparks. Univ. Prof. Dr. Roland Wagner ist der Leiter des Instituts für Anwendungsorientierte Wissensverarbeitung (FAW) an dem das CD-Labor organisatorisch angesiedelt ist. „Die Laufzeit Labors endet 2018. Pro Jahr stehen 260.000 Euro zur Verfügung“, sagt Wagner.
Die Forschungsaufgabe des CDCC
Das Christian-Doppler-Labor für Client-Centric Cloud Computing (CDCC) erforscht, wie es potenziellen NutzerInnen von Cloud Computing-Angeboten, eben den Clients, ermöglicht wird, diese gewinnbringend und flexibel zu nutzen, ohne dabei Sicherheit und Datenschutz zu kompromittieren oder die Kontrolle über die eigenen Anwendungen zu verlieren. „Wir sehen es daher als Aufgabe des CDCC, alles Mögliche zu tun, um Transparenz für die Nutzererinnen und Nutzer schaffen, also Wissen darüber zu schaffen, was Cloud Computing tatsächlich kostet, und zwar in dem Sinne, dass ihnen klar ist, welche Maßnahmen zu treffen sind, um Sicherheit, Kontrolle, Datenschutz, Rechte und Pflichten, etc. zu garantieren, und welche Auswirkungen dies auf die Softwarearchitektur, Performanz und letztlich auf die Kosten hat“, berichtet der Laborleiter des CDCC, Prof. Dr. Klaus-Dieter Schewe.
Christian-Doppler-Laboratorien und die JKU
Die Christian-Doppler-Laboratorien sind ein bewährtes Standbein der Verbindung universitärer Forschung mit der wirtschaftlichen Anwendung, die gemeinsam mit Wirtschaftspartnern das universitäre Wissenspotenzial für industrielle Innovationen und die Lösung industrieller Problemstellung nutzen und damit wieder neue Impulse für die anwendungsorientierte Grundlagenforschung geben. „Mit ihren erfolgreichen Kooperationen ist die JKU am Puls der Zeit und reagiert konkret und schnell auf Anforderungen der Industrie“, sagt Prof. Dr. Gabriele Kotsis, Vizerektorin für Forschung an der JKU.
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JKU eröffnet CD-Labor im Softwarepark Hagenberg
[08.06.2011] Die erfolgreiche Kooperation zwischen Unternehmen und Forschung ist wichtiger denn je. Mit der Eröffnung des neuen CD-Labors für Client-Centric Cloud Computing (CDCC) wird der Standort Hagenberg weiter aufgewertet. Die Trägerorganisation des CDCC ist die Johannes Kepler Universität Linz, die nun sieben CD-Labors betreibt.

