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14. JKU-Wilhelm-Macke-Award geht an DI Andreas Karner

14. JKU-Wilhelm-Macke-Award geht an DI Andreas Karner
Die Johannes Kepler Universität (JKU) Linz legt nicht nur großen Wert auf herausragende wissenschaftliche Leistungen, sondern auch auf die Vermittlung des Wissens. Unter dem Motto „Raus aus dem Elfenbeinturm“ stellten sich die drei heurigen Finalisten der Wilhelm-Macke-Stiftung am Donnerstag, 9. April, an der JKU einem Publikum aus Schülerinnen und Schülern – und hielten ihre Fachvorträge, die anschließend von den jungen Zuhörern bewertet wurden. DI Andreas Karner wurde mit dem Wilhelm-Macke-Award 2015 ausgezeichnet.

Als Gründungsprofessor des JKU-Physikstudiums hat Prof. Willhelm Macke viel für die Johannes Kepler Universität (JKU) Linz geleistet – auch über seinen Tod im Jahre 1994 hinaus. Aus seinem Nachlass wurde die Macke-Stiftung gegründet, die hervorragende Physikstudentinnen und –studenten fördert. Der Publikumspreis des Wilhelm-Macke-Award rundet diese Förderung ab. Zur Entscheidung standen drei Master- und Diplomarbeiten, die von einer unabhängigen BegutachterInnengruppe ausgewählt worden waren.

Großer Andrang

Das Interesse war enorm: Rund 150 der anwesenden Schülerinnen und Schüler betätigten sich als Jury. Diese drei JKU-NachwuchsforscherInnen stellten sich der Jury, indem sie ihr Fachwissen auf humorvolle, anschauliche und leicht verständliche Weise präsentierten:
Claudia Gollner (Institut für Halbleiter- und Festkörperphysik): „Der Random Laser – ein optischer Flipperautomat“ - wie man einen leistungsfähigen und kostengünstigen Laser baut
Theresa Greunz (Zentrum für Oberflächen- und Nanoanalytik): „Damit der Lack nicht abgeht“ – wie spezielle Beschichtungen die Alterung des Lacks verzögern, und
Andreas Karner (Institut für Biophysik): „Fishing for happiness – das Glück an der Nano-Angel“ – wie man die Wechselwirkung von Anti-Depressiva und Serotonin-Transportern untersucht

Nanoangel brachte den Sieg
Letztlich konnte sich der 27-jährige Andreas Karner knapp durchsetzen. In seiner Arbeit entwickelte er eine Methode, mit der sich Aussagen über die Stabilität von Bindungen zwischen Serotonin-Transportern und Medikamenten treffen lassen. „Man kann sich das vereinfacht als Angeln im Nanometer-Bereich, auf der Skala von Millionstel Millimetern vorstellen“, erklärt Karner.

Der Macke-Award ist für den Sieger mit 3.200 Euro dotiert, die beiden anderen Finalisten erhielten jeweils 1.600 Euro.

[Christian Savoy]