Genau in jenem Raum, in dem einst Johannes Kepler lebte und forschte, nahm Toennies die zahlreichen Gäste mit auf eine Entdeckungsreise, die sich rund ums zweithäufigste Element des Sonnensystems drehte. Zwar ist Helium auf der Erde recht selten, allein in unserem Sonnensystem macht es aber rund 23 Prozent der Masse aus. Anders als alle anderen Substanzen bleibt Helium bis zu den tiefsten Temperaturen flüssig und kristallisiert nur unter hohem Druck. Auch die Entdeckung eines bis 1938 unbekannten Aggregatszustandes, der Suprafluidität, verdankt die Wissenschaft dem Helium. Und es ist nicht anzunehmen, dass das Helium in Zukunft weniger fordernd für die Wissenschaft sein werde, schloss Toennie.
Gewidmet war der humorvoll dargebotene Vortrag Prof. Eckhard Krotscheck vom Institut für Theoretische Physik der JKU. „Ich habe mich immer auf Experimente gestürzt. Prof. Krotscheck war der Mann, der dafür die notwendige Theorie erarbeitet hat“, lobte Toennies das wissenschaftliche Werk des JKU-Forschers. Zum Abschluss stellte sich der Vortragende noch den Fragen des Publikums, das sich dem Zauber des Heliums ebenfalls nicht entziehen konnte.
Inhalt:
Positionsanzeige:
Inhalt:
Jan Peter Toennies begeistert Zuhörer bei Vortrag über das Geheimnis des Heliums
[27.06.2012] Das chemische Element Helium (He) ist wegen seiner faszinierenden Eigenschaften einer der meiststudierten Stoffe in der Physik. Aber nicht nur das Element selbst, auch der Geschichte seiner Erforschung ist ein spannendes Abenteuer aus der Welt der Wissenschaft. Der Johannes Kepler Universität (JKU) Linz ist es gemeinsam mit dem Kepler Salon gelungen, den berühmten deutsch-amerikanischen Physiker Jan Peter Toennies für den Vortrag „Why helium causes physicists much delirium“ zu gewinnen.

