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„Wie entkommt man der NSA?“ – JKU kürte Jung-Informatiker


Auch heuer wurden vier AbsolventInnen der Johannes Kepler Universität mit dem Adolf-Adam-Informatikpreis ausgezeichnet.

Für seine Masterarbeit „Wie entkommt man der NSA? – Daten am Handy verstecken“ durfte sich Martin Hengstberger über den ersten Platz freuen. JurorInnen waren wie immer Oberstufen-SchülerInnen aus ganz Oberösterreich.

„Informatik ist aus unserer Welt nicht mehr wegzudenken. Hier an der JKU wird an der Zukunft gearbeitet“, betonte Univ.-Prof. Hanspeter Mössenböck, Vorsitzender der Studienkommission und des Instituts für Systemsoftware, in seiner Begrüßung und verwies auf die Nachfrage der Wirtschaft: „Die AbsolventInnen haben nicht nur hervorragende Jobaussichten, sondern dürfen sich auch über überdurchschnittliche Bezahlung freuen.“ Die Veranstaltung sei ein fantastisches, von der Begeisterung der jungen Menschen getragenes Signal an die Öffentlichkeit, erklärte Univ.-Prof. Alois Ferscha, Dekan der Technisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät.

Programmierer-Navi, Tastatur-Tanz und Daten-Öl
Zur Preisverleihung kamen mehr als 450 SchülerInnen von 16 Schulen. Sie kürten Martin Hengstberger für seine am Institut für Netzwerke und Sicherheit verfasste Arbeit (Originaltitel: „Steganography in File Systems for Mobile Environments with Plausible Deniability“ zum Sieger. Auf den Plätzen landeten Andreas Grimmer („CodeNavi: Ein Navigationssystem für Programmierer“) vom Institut für Systemsoftware, Philipp Kapfer („Der auf der Tastatur tanzt – biometrische Passwörter am Smartphone“) vom Institut für Netzwerke und Sicherheit sowie Lisa Ehrlinger („Daten sind das neue Öl — Bewertung von Datenqualität in komplexen IT-Systemen“) vom Institut für Anwendungsorientierte Wissensverarbeitung.

Beeindruckende Qualität und Vielfalt
Für den Preis konnten sich AbsolventInnen der JKU-Masterstudien Computer Science und Bioinformatik, die ihr Masterstudium im vergangenen Studienjahr abgeschlossen haben und deren Arbeit mit "Sehr gut" beurteilt wurde. In einer Vorauswahl durch drei Informatik-ProfessorInnen, einen Vertreter des Landesschulrats Oberösterreich sowie einen Vertreter des Firmensponsors CELUM wurden die FinalistInnen und ausgewählt. „Aktuelle Themen, wissenschaftlich und methodisch hervorragend bearbeitet, die nächste Generation der InformatikerInnen ist bestens auf die Gestaltung der Zukunft vorbereitet“, zeigte sich Univ.-Prof.in Gabriele Anderst-Kotsis, Vorsitzende bei der Vorauswahl, von der Qualität und Vielfalt der Arbeiten beeindruckt.


Über den Preis und seinen Namensgeber
Der mit 1.500 Euro dotierte Informatikpreis wurde gemeinsam mit der CELUM GmbH, der Österreichischen Computer Gesellschaft und der Österreichischen Gesellschaft für Informatik zum sechsten Mal vergeben. Der Namensgeber Univ.-Prof. Adolf Adam (1918-2004) war österreichischer Statistiker und Informatiker. Er wurde 1966 an die Hochschule für Sozial- und Wirtschaftswissenschaften nach Linz berufen und erstellte das Linzer Informationswissenschaftliche Programm (LIP), mit dem er den Weg zur Etablierung der Informatik als anerkannte Studienrichtung ebnete. Linz war 1969 die erste österreichische Universität, an der ein Informatikstudium eingerichtet wurde. Auf Adams Betreiben erfolgte 1971 auch die Umbenennung in Johannes Kepler Universität.


Foto: 1. Reihe v.l.: PreisträgerInnen Andreas Grimmer, Martin Hengstberger, Lisa Ehrlinger und Philipp Kapfer; 2. Reihe v.l.: Univ.-Prof. Josef Küng (Vorsitz ÖGI), Univ.-Prof. Hanspeter Mössenböck, a. Univ.-Prof. Herbert Prähofer (JKU), Ronald Bieber (GF OCG), Dr. Alexander Fried (CTO CELUM)

[Tobias Prietzel]