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Rudolf Trauner-Preise 2007 verliehen

Die besten Kooperationen zwischen Universität und Wirtschaft wurden am 13. Dezember 2007 in der Wirtschaftskammer Oberösterreich (WKOÖ) bei der Verleihung der „Rudolf Trauner Preise“ präsentiert. Den Wissenschaftspreis 2007 erhielt o.Univ.-Prof. Dkfm. Dr. Reinbert Schauer vom Institut für Betriebswirtschaftslehre der gemeinwirtschaftlichen Unternehmen der JKU für seine Reputation als Forscher und akademischer Lehrer.

Wissenschaftspreis 2007 Der mit 8.000 Euro dotierte Wissenschaftspreis der Rudolf Trauner Stiftung wird alle zwei Jahre an hoch verdiente Wissenschaftler vergeben, die an der Johannes Kepler Universität Linz lehren bzw. mit ihr eng verbunden sind. WKOÖ-Direktor Dr. Christian Hofer würdigte Prof. Schauer als anerkannten Wissenschafter und respektierten Universitätslehrer, der es verstehe, sein Wissen in unternehmerische Prozesse einzubringen und sich als begehrter Ratgeber zu profilieren. Die Forschungsschwerpunkte von Prof. Schauer liegen im Bereich des Rechnungswesens und Controllings in Nonprofit-Organisationen. Durch seine wissenschaftliche Unterstützung ist es gelungen, in der WKOÖ als erster Nonprofit-Organisation in Österreich überhaupt ein Controllingsystem zu installieren.


Anerkennungspreise: Neben dem Wissenschaftspreis hat die „Rudolf Trauner“ Stiftung heuer auch Anerkennungspreise in der Höhe von insgesamt 15.000 Euro für die besten Kooperationen zwischen Wirtschaft und Universität vergeben. Für die Vergabe eines Anerkennungspreises ist eine erfolgreiche Anwendung wissenschaftlicher Erkenntnisse im Unternehmen maßgeblich. Vier oberösterreichische Klein- und Mittelbetriebe, die gemeinsam mit der Johannes Kepler Universität Linz vorbildliche Kooperationsprojekte erstellt haben, wurden dafür ausgezeichnet.

Die diesjährigen Preisträger sind:

BMD Systemhaus GmbH, Steyr,
für die Zusammenarbeit mit dem Christian-Doppler-Labor für automatisierte Softwareentwicklung am Institut für Systemsoftware der JKU (o.Univ.Prof. Dr. Hanspeter Mössenböck). Ziel dieser Zusammenarbeit ist es, die gesamte BMD-Software auf das Bausteinprinzip mittels Plugin-Komponenten umzustellen. Einzelne Funktionen können so vom Endbenutzer wie Bausteine in ein schlankes Software-Grundgerüst eingesteckt und wieder ausgesteckt werden — und zwar während die Software läuft. Die Vorteile liegen darin, dass die Software dadurch schlanker, billiger und flexibler wird. Benutzer können sie ihren momentanen Bedürfnissen anpassen, neue Funktionen können nachgeliefert werden, ohne die gesamte Software auszutauschen.

ECON Maschinenbau und Steuerungstechnik GmbH, Weißkirchen,
für die Entwicklung eines Abgasreinigungssystems für einen Pyrolyseofen. Bei der Entwicklung des Produkts wurde auf die Reinigung entstehender Abgase größtes Augenmerk gelegt. In Zusammenarbeit mit der JKU Linz wurden Emissionsmessungen für den Prozess durchgeführt. Diese Messungen dienten als Basis für ein TÜV-Gutachten, ein Produktzertifikat, das die einfache Erlangung einer Betriebsanlagengenehmigung für die Kunden ermöglicht.

FerRobotics Compliant Technology GmbH, Linz,
für die Entwicklung des ersten nachgiebigen, den menschlichen Bewegungen nachempfundenen Roboter der Welt. Der „ROMO“ kann dank neuester Technologien seine Kraft nach Bedarf dosieren und somit völlig neue Aufgaben übernehmen. Er kann Gefühle zeigen und menschliche Bewegungen sowie Empfindungen nachahmen. Der ROMO darf in einer kraftreduzierten Ausführung auf Grund seiner Eigenschaften in unmittelbarer Nähe zu menschlichen Arbeitern eingesetzt werden und braucht im Gegensatz zu anderen Robotern keine Schutzzelle mehr. Die Innovationen basieren auf einer einzigartigen neuen Technologie. Während sich normale Roboter durch das Zusammenspiel von Elektromotoren bewegen, entsteht die Bewegung beim ROMO durch pneumatische Muskeln. Die Dissertation von DI Paolo Ferrara, geschäftsführender Gesellschafter von FerRobotics Compliant Technology, am Institut für Robotik der JKU lieferte Erkenntnisse für die Entwicklung einer Technologie, die eine neue Generation von Robotern einleitet.

Teufelberger Seil GmbH, Wels
für eine Marktpotenzialanalyse betreffend Stahlseile für Kräne. Das Projekt wurde gemeinsam mit dem Institut für Handel, Absatz und Marketing der JKU durchgeführt. Im Rahmen des Praxisprojektseminars im Bereich Internationales Marketing unter der Leitung von Dekan o.Univ.-Prof. Dkfm. Dr. Gerhard A. Wührer und Dr. Katharina Hofer beschäftigte sich ein studentisches Projektteam im vergangenen Wintersemester mit dem von Teufelberger gestellten Problem „Marktpotentialanalyse für Stahlseile für Kräne in aufstrebenden Märkten“. Was die Jury überzeugte, war die besonders innovative und effiziente Problemlösung des studentischen Projektteams und die Aufgeschlossenheit des Kooperationspartners für diesen Ansatz. Für die Informationsgewinnung wurde Satellitentechnologie eingesetzt und darauf aufbauend ein Schätz- und Prognosemodell zur Berechnung des weltweiten Marktpotentials für Stahlseile entwickelt.

[Manfred Rathmoser]

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