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Portrait
Eine junge Universität der anderen Art
Die Johannes Kepler Universität (JKU) in Linz zählt zu den jüngeren Universitäten in Österreich. 1966 nahm sie als „Hochschule für Sozial- und Wirtschaftswissenschaften“ mit einer Sozial-, Wirtschafts- und Rechtswissenschaftlichen Fakultät den Betrieb in Lehre und Forschung mit ca. 600 Studierenden auf. 1969 konstituierte sich die Technisch-Naturwissenschaftliche Fakultät und 1975 folgte die Konstituierung der rechtswissenschaftlichen Fächer als eigene Rechtswissenschaftliche Fakultät. Zugleich erfolgte die Umbenennung der Hochschule in Johannes Kepler Universität in Erinnerung an den weltberühmten Mathematiker und Astronomen Johannes Kepler.
Neu war für Österreich das Konzept einer „Campus-Universität“ am nordöstlichen Stadtrand der Landeshauptstadt Linz. Der Campus beherbergt gegenwärtig mehr als 18.000 Studierende und 2500 MitarbeiterInnen. Insgesamt werden derzeit an der JKU 59 Bachelor-, Master- und Doktoratsstudien an 118 Instituten angeboten. Kooperationen mit mehr als 250 Partneruniversitäten in über 50 Ländern unterstreichen den hohen Anspruch einer zukunftsorientierten und internationalen Universität.
Die JKU – Impulse für Wissenschaft und Gesellschaft
Die JKU stellte von Anbeginn an eine Universität neuen Typus dar, in der eine enge interdisziplinäre Verknüpfung wirtschafts-, sozial-, rechts-, naturwissenschaftlicher und technischer Fächer sowie eine klare Orientierung auf aktuelle Anforderungen von Wirtschaft und Gesellschaft geplant war. Heute ist die JKU nicht nur in der Grundlagenforschung, sondern auch in der anwendungsorientierten Forschung die größte Forschungsstätte des Bundeslandes.
Neben den "klassischen" Universitätsinstituten haben sich auch immer mehr sogenannte Drittmittelinstitute aber auch Kompetenzzentren, Firmen und andere assoziierte Institutionen, die zeigen, welche Bedeutung die JKU in Oberösterreichs Wirtschaftsleben hat, entwickelt. Stellvertretend stehen hier etwa das „Research Institute für Symbolic Computation (RISC)“ und das „Software Competence Center Hagenberg“, das Institut für Anwendungsorientierte Wissensverarbeitung (FAW) und der Spezialforschungsbereich „Numerical and Symbolic Scientific Computing“. In den Kompetenzzentren, dazu zählen neben dem SCCH Hagenberg noch das ACCM (Austrian Competence Center in Mechatronics) und das Kompetenzzentrum Holz, arbeiten Universitätsinstitute mit Unternehmen der Großindustrie ebenso wie mit herausragenden kleineren und mittleren Unternehmen zusammen.

