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Universitätslehrgang Aufbaustudium Medizinrecht

Zielsetzung
Das berufliche Umfeld der medizinischen Berufe und dabei wiederum vor allem des ärztlichen Berufsstandes wird im zunehmenden Maße verrechtlicht. Nationale Rechtsvorschriften haben dazu ebenso beigetragen wie Vorgaben im europäischen Gemeinschaftsrecht.

Die Kenntnis des Medizinrechts sowie die Fähigkeit seiner korrekten praktischen Anwendung sind heute unerlässliche Instrumente der Rechtspraxis. Das Lehrgangsprogramm vermittelt vertiefte Kenntnisse des Medizinrechts.

Der Lehrgang richtet sich vorrangig an Ärztinnen/Ärzte, Rechtsanwältinnen/Rechtsanwälte mit Fachbezug zum Medizinrecht, Juristinnen/Juristen bei gesetzlichen und privaten Krankenversicherern, Juristinnen/Juristen bei Krankenanstaltenträgern und sonstige mit Medizinrecht befasste Juristinnen/Juristen (wie etwa bei Gebietskörperschaften, Kammern, Konsumentenberatungsstellen, als Patientenanwältinnen/Patientenanwälte tätige Juristinnen/Juristen). Durch den Lehrgang sollen aber auch Universitätsabsolventinnen/Universitätsabsolventen an-gesprochen werden, die vor einem Berufseinstieg stehen und eine vertiefte Ausbil-dung im Bereich des Medizinrechts anstreben.

Die Zielsetzung des Lehrganges, die komplexen Vorgaben des Medizinrechts einer Nutzanwendung in der Praxis zugänglich zu machen, trägt auch zur Stärkung des Wirtschafts- und Wissenschaftsstandorts Oberösterreich bei.

Das Unterrichtsziel soll didaktisch vor allem dadurch erreicht werden, dass theoretisches Wissen mit praxisrelevanten Kenntnissen eng verknüpft wird, sodass eine direkte Anwendung der Lehrinhalte in der Praxis gewährleistet ist.

Zulassung
(1) Für die Zulassung zum Universitätslehrgang ist der Abschluss des Bachelorstudiums Wirtschaftsrecht, des Diplomstudiums der Rechtswissenschaften, des Studiums der Medizin oder der Zahnmedizin oder eines gleichwertigen Studiums oder neben entsprechender Berufserfahrung eine gleichwertige Qualifikation erforderlich. Der Anteil von zum Lehrgang zugelassenen Personen mit gleichwertiger Qualifikation darf höchstens 50 % der Gesamtteilnehmerinnen und –teilnehmer betragen.
(2) Die jeweils höher bzw. facheinschlägiger qualifizierten Personen werden bevorzugt aufgenommen. Die Entscheidung erfolgt durch die Vizerektorin bzw. den Vizerektor für Lehre auf Vorschlag der Lehrgangsleitung.
(3) Der Start eines neuen Lehrgangs erfordert eine ökonomisch relevante Mindestzahl von Teilnehmerinnen und Teilnehmern. Die Zulassung wird erst nach Erreichung dieser von der Lehrgangsleitung festzulegenden Mindestzahl rechtswirksam.

Lehrgang: Aufbaustudium Medizinrecht
Abschluss: Professional Master of Laws - Medical Law (PLL.M.)
Dauer: 4 Semester

nächster geplanter Lehrgangsstart: 11. September 2015

 

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