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JKU-Ehrendoktor für Prof. Harald Niederreiter

JKU-Ehrendoktor für Prof. Harald Niederreiter
Am Mittwoch, 25. Juni 2014, wurde Prof. Harald Niederreiter vom Johann Radon Institut der Österreichischen Akademie der Wissenschaften das Ehrendoktorat der Technischen Wissenschaften der Johannes Kepler Universität (JKU) Linz verliehen. Er wurde damit für seine herausragenden wissenschaftlichen Leistungen auf dem Gebiet der Mathematik, insbesondere im Bereich der Numerischen Analyse, der Zahlentheorie und der Theorie der Monte-Carlo- und Quasi-Monte-Carlo-Methoden sowie der Förderung der Forschung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Bereich der Mathematik an der JKU geehrt.

JKU-Senatsvorsitzender Helmut Pernsteiner beschrieb die Bedeutung der Ehrendoktorate. „Sie sind natürlich auch eigennützig – sie sollen die Verbindung des Würdenträgers zur JKU weiter stärken“, so Pernsteiner schmunzelnd.
Auch die Laudatoren Prof. Gerhard Larcher (Institut für Finanzmathematik an der JKU) und Prof. Ian Sloan (University of New South Wales) würdigten den neuen Ehrendoktor als „den weltweit angesehensten österreichischen Mathematiker“ und sogar als „österreichischen Nationalschatz.“

Im Anschluss daran überreichte Prof. Franz Winkler, Dekan der Technisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät der JKU, die Ehrendoktorwürde.

„Ich hoffe, dass Sie genauso stolz sind, dieses Ehrendoktorat zu tragen, wie die JKU stolz ist, Sie als Ehrendoktor unserer Universität führen zu dürfen“, sagte Rektor Richard Hagelauer.

Top-Forscher im Bereich Mathematik
Prof. Niederreiter ist einer der international profiliertesten und einflussreichsten österreichischen Mathematiker von Weltruf mit einem gewaltigen Werk von über 350 Publikationen. Darüber hinaus hat er enge Beziehungen und äußerst fruchtbare Kooperationen mit der JKU.
Mit der Verleihung eines Ehrendoktors wird Niederreiter eine seltene Ehre zuteil: Insgesamt wurden an der JKU seit ihrer Gründung erst 31 Ehrendoktorate verliehen.
Es wird an Wissenschaftler vergeben, die national und international hervorragende Forschungsarbeiten leisten und einen Bezug zur JKU haben.

Niederreiter war bei der Verleihung sichtlich gerührt: „Ich bin sehr tief bewegt. Das ist zweifellos der Höhepunkt meiner langjährigen Verbindung zur JKU“.

Zur Person:
Prof. Harald Niederreiter wurde 1944 in Salzburg geboren und promovierte 1969 sub auspiciis praesidentis. Er hatte Professuren in Illinois und Kingston inne, war Direktor des Instituts für Informationsverarbeitung und des Instituts für Diskrete Mathematik an der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Anschließend arbeitete er als Professor an der Universität in Singapur. Seit 2010 ist er an der JKU und am RICAM in Linz tätig.
In seiner Arbeit hat er bedeutende Beiträge zu den Gebieten der Zahlentheorie, Algebra, Komplexitätstheorie, numerischen Analyse und Kryptologie geleistet. Mit seinen Beiträgen zur Theorie niedrig-diskrepanter Punktmengen hat er das Gebiet der Quasi-Monte Carlo-Methoden wesentlich geprägt.

Personen v.l.n.r.: Dekan Franz Winkler, Rektor Richard Hagelauer, Prof. Harald Niederreiter, Senatsvorsitzender Helmut Pernsteiner, Prof. Ian Sloan, Prof. Gerhard Larcher

[Christian Savoy]