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Veranstaltung "Universitätskarriere - ein Traum?"

Tagung
Seit der Ausgliederung der Universitäten sind die Rahmenbedingungen für eine universitäre Karriere immer schwieriger geworden. Was tun? Der wissenschaftliche Betriebsrat (BR) der JKU, der wissenschaftlich-künstlerische BR der Kunstuni Linz und die Gewerkschaft öffentlicher Dienst (GÖD) LS 13 organisierten am 12. Mai 2014 eine - vor allem von der Zielgruppe - gut besuchte Veranstaltung und diskutierten die Ursachen.

In ihrem Einführungsvortrag erläuterte Ass.Prof. Anneliese Legat, die am Ausgliederungsprozess der Universitäten (UG 2002) mitgewirkt hat, die institutionellen und arbeitsrechtlichen Strukturen. In der Praxis weicht, so Legat, das im KollV angedachte Karrieremodell stark vom angedachten Ideal ab. Zeitverträge ohne Perspektive, sogenannte Rotationsstellen, dominieren.

Suche nach der Nadel im Heuhaufen
In der anschließenden Podiumsdiskussion mit den Vize-RektorInnen und BR-Angehörigen sowie einem Vertreter der GÖD wurden die Rahmenbedingungen diskutiert. Von Seiten der PersonalvertreterInnen wurde darauf hingewiesen, dass man mit dem neuen Karrieremodell das Kind mit dem Bade ausgeschüttet habe und fast nur mehr befristete Stellen vergebe. Es wird eine klare Prekarisierungstendenz mit allen ihren Nebenwirkungen für die Jungen festgestellt. Eine Erkenntnis aus der Veranstaltung war: Strebt man an eine wissenschaftliche Karriere an, sind unbefristete Beschäftigungsverhältnisse in Vollzeit, die einem eine Lebensplanung erlauben, so schwer zu finden wie die Nadel im Heuhaufen.


Bild (von li nach re, Credit Verena Kroupa): Dr. Christine Windsteiger (Vizerekorin für Lehre, Kunstuniversität Linz), Ass.Prof. Anneliese Legat (Karl Franzens Universität Graz), Ass.Prof. Reinhard Geist Betriebsrat JKU, Prof. Angelika Plank M.A. (Betriebsrätin Kunstuniversität Linz)

[Christian Savoy]