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FFG-Qualifizierungsnetzwerk „SmaPro“ genehmigt

Zusammen mit 13 PartnerInnn - darunter vier wissenschaftliche PartnerInnen, vier kleine und mittlere Unternehmen sowie fünf Großunternehmen - bekam die RISC Software GmbH die Genehmigung für das Qualifizierungsnetzwerk „SmaPro“ im Rahmen des FFG-Programms „Forschungskompetenzen für die Wirtschaft“. "SmaPro" zielt darauf ab, die Unternehmen auf die Herausforderungen des Zukunftsthemas Industrie 4.0 vorzubereiten, zum Beispiel soll durch Kompetenzvertiefung die Digitalisierung der Produktion vorangetrieben werden.

Das Qualifizierungsnetzwerk SmaPro zielt darauf ab, die Unternehmen im Umfeld der Produktion auf die zu erwartenden Herausforderungen vorzubereiten. Die Kern-Initiatoren von SmaPro, DI Wolfgang Freiseisen (Geschäftsführer RISC Software), Dr. Peter Hehenberger (stellvertr. Vorstand des Instituts für mechatronische Produktentwicklung und Fertigung an der Johannes Kepler Universität Linz) und DI Harald Sehrschön (Teamleiter Produktentwicklung, Fill Ges.m.b.H) sehen in der Bündlung der Kompetenzen aus verschiedenen Disziplinen, sowie den Austausch von Wirtschaft und Wissenschaft einen Erfolgsaspekt für die Bewältigung der Herausforderungen des Zukunftsthemas Industrie 4.0.
Die gezielt modular gestalteten Weiterbildungen im Bereich Smart Production/Maschinendatenanalyse und -interpretation in der Produktion mit den dafür relevanten Inhalten aus Mathematik, Informatik, Maschinenbau, Mechatronik und Software Engineering bilden die Voraussetzungen für die Unternehmenspartner für zukünftige Aufgabenstellungen, wobei vor allem die vertikale und horizontale Integration ein Hauptziel ist.
Die daraus resultierende Konzeption eines gemeinsamen, unternehmensübergreifenden Frameworks, eine Kompetenzvertiefung in zukunftsorientierten Technologiefeldern (wie z.B. Vernetzte Produktion, Digitale Fabrik, Cyber Physical System CPS, Cyber Physical Production System CPPS), sowie die Vernetzung von Wissenschaft und Forschung mit der Wirtschaft (insbesondere KMUs) kann als operatives Ziel definiert werden. Ein weiteres Ziel dieser Qualifizierungsmaßnahme ist, die beteiligten Maschinenbaufirmen in die Lage zu versetzen, ihre zukünftigen Maschinen mit moderner IKT hinsichtlich zu erwartender Flexibilitäts- und Qualitätsanforderungen aufzuwerten.

Industrie 4.0 als Chance für Produktions- und Prozessindustrie

Durch die Verknüpfung von Komponenten mittels intelligenter IKT-Technik wie z.B. RFID, Sensoren, WLAN, etc. wachsen die damit gewonnenen Daten zum „Internet der Dinge“ zusammen. Durch die direkte Kommunikationsfähigkeit der einzelnen Komponenten entsteht eine eigenständige Machine-2-Machine (M2M) Kommunikation. Dadurch können Prozesse analysiert und optimiert werden. Das Potenzial und der Nutzen für die Industrie – besonders im Produktions- und Logistikbereich – ist daher enorm. Wichtige Voraussetzungen um „Industrie 4.0“ zu etablieren, sind neben der entsprechenden IKT-Infrastruktur auch das vernetzte Denken innerhalb der Organisation. Mit SmaPro werden die beteiligten Firmen auf diese und weitere Herausforderungen kompetent vorbereitet.

Firmeninfo RISC Software GmbH
Seit der Gründung im Jahr 1992 durch Prof. Bruno Buchberger forscht und entwickelt die RISC Software GmbH für die Wirtschaft. Dabei werden in einzigartiger Weise die Kernkompetenzen Symbolisches Rechnen, Mathematik und Informatik im Rahmen der Kompetenzbereiche Logistik-Informatik, Industrielle Softwareanwendungen, Medizin-Informatik und modernste Rechentechnologien zur Entwicklung praxisgerechter Softwarelösungen eingesetzt. Das Unternehmen steht zu 80% im Eigentum der Johannes Kepler Universität Linz sowie zu 20% im Eigentum des Landes Oberösterreich (UAR GmbH). Mehr Informationen unter http://www.risc-software.at.

ProjektpartnerInnen
Firmenpartner: AGS-Engineering GmbH, ANGER MACHINING GmbH, ENGEL AUSTRIA GmbH, Fill Gesellschaft m.b.H., FRONIUS INTERNATIONAL GmbH, Ginzinger electronic systems GmbH, INOCON Technologie Gesellschaft m.b.H., KEBA AG, TRUMPF Maschinen Austria GmbH & Co. KG., WFL Millturn Technologies GmbH & Co. KG
Wissenschaftliche Partner: Institut für Mechatronische Produktentwicklung und Fertigung der Johannes Kepler Universität Linz, Institut für Symbolisches Rechnen (RISC) der Johannes Kepler Universität Linz, Institut für Anwendungsorientierte Wissensverarbeitung (FAW) der Johannes Kepler Universität Linz

[Christian Savoy]