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Inhalt:

Governance-Struktur zwischen JKU und Kepler- Universitätsklinikum fixiert

Unterzeichnung
Das Land Oberösterreich, die Stadt Linz und die Johannes Kepler-Universität haben sich auf die künftige Governance-Struktur zwischen JKU und Kepler-Universitätsklinikum geeinigt.

Die Johannes Kepler Universität und das Kepler-Universitätsklinikum tragen gemeinsam Verantwortung für den klinischen Bereich der Medizinischen Fakultät. Daher ist ein gut abgestimmtes Vorgehen der Leitungsorgane beider Institutionen von elementarer Bedeutung für den Projekterfolg. Nach den gesetzlichen Vorgaben erfüllt die Medizinische Fakultät ihre Forschungs- und Lehraufgabe im klinischen Bereich im Zusammenwirken mit einer öffentlichen Krankenanstalt. Demgemäß wird die Medizinische Fakultät der JKU mit dem Kepler-Universitätsklinikum auf dem Gebiet der Lehre und Forschung zusammen arbeiten.

50 Abteilungen geplant
Am Kepler-Universitätsklinikum mit etwa 50 Abteilungen, werden 24 Abteilungen zu Universitätskliniken umgewandelt. Sie werden jeweils durch eine/einen vom Rektor bestellte/n UniversitätsprofessorIn geleitet. Die restlichen Abteilungen unterstehen weiterhin allein dem Krankenanstaltenrecht, sie werden wie bisher von PrimarärztInnen geleitet. Anders als in Wien, Graz und Innsbruck wird das gesamte ärztliche Personal im klinischen Bereich beim Träger des Kepler-Universitätsklinikums angestellt. Lediglich die Leitungen der 24 Universitätskliniken sind MitarbeiterInnen der JKU. Unabhängig von der konkreten Anstellung sind die ÄrztInnen im klinischen Bereich unterschiedlichen Führungsgremien unterstellt:
· Versorgung: Führung des Linzer Universitätsklinikums
· Lehre und Forschung: Rektorat

Auch der Bedeutung der Ordensspitäler für Lehre und Forschung wird Rechnung getragen. Deren ärztliches Personal kann sowohl in die Lehre (durch Lektoratsverträge), als auch in die Forschung der Medizinischen Fakultät (über fakultäts-unmittelbare Forschungsinstitute) eingebunden werden. Sie sind damit Partnerkrankenanstalten der Medizinischen Fakultät der JKU.

Kepler-Board
Dem Kepler-Board werden der/die RektorIn und der/die VizerektorIn für den medizinischen Bereich sowie die beiden GeschäftsführerInnen des Kepler-Universitätsklinikums und der/die PflegedirektorIn angehören. Hier sind möglichst wöchentlich alle relevanten operativen Themen im klinischen Bereich abzustimmen.

Koordinationsbeirat
Neben dem Kepler-Board soll im Hinblick auf strategische Fragestellungen im klinischen Bereich auch ein Koordinationsbeirat eingerichtet werden. Ihm sollen die Mitglieder des Rektorats, der/die Vorsitzende des Universitätsrats und die Kollegiale Führung des Kepler-Universitätsklinikums samt
ihren Stellvertretern, der/die Vorsitzende und der/die Stellvertreter des Aufsichtsrats des Kepler-Klinikums angehören.
Dieser Koordinationsbeirat soll halbjährlich zusammentreten. Seine Aufgabe besteht in der substantiellen Abstimmung von strategischen Entscheidungen, die entweder im Bereich der Universität oder des Kepler-Universitätsklinikums für den klinischen Bereich zu treffen sind.


Foto Vertragsunterzeichnung: v. li. vorne: Bgm. Klaus Luger, LH Josef Pühringer und Rektor Richard Hagelauer; v. li. hinten: Vizerektor Herbert Kalb, Dr. Elgin Drda, Dekan Meinhard Lukas

[Christian Savoy]