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JKU feiert Gründung der Medizinischen Fakultät

MED
Am Montag, 29. September 2014, wurde in Linz die Gründung der Medizinischen Fakultät der Johannes Kepler Universität (JKU) offiziell gefeiert – mit den ersten 60 Studierenden und Prominenz aus Politik, Wirtschaft, Medien, Gesundheitswesen und Gesellschaft.

Der gestrige Tag war zugleich der Willkommenstag für die 60 Studierenden des Gründungsjahrgangs. Sie beginnen am 1. Oktober ihr Studium (in Graz). Am Vormittag wurden die Studierenden von Rektor Hagelauer und Vizerektor Kalb an der JKU empfangen. Danach lernten sie die ÖH und die Kepler Society kennen. Prof. Zoltan Major vom „Institut of Polymer Product Engineering“ präsentierte ein 3D-Gehirn.

Besuch im zukünftigen Kepler-Universitätsklinikum
Nach dem gemeinsamen Mittagessen wurden das AKh Linz und die Landes Frauen- und Kinderklink besucht, zwei jener Krankenhäuser, die das Kepler-Universitätsklinikum bilden. Die ärztlichen Leiter Dr. Heinz Brock (AKh), Prof. Dr. Klaus Schmitt (LFKK) und Prof. Dr. Udo Illievich (LWJ) begrüßten die Studierenden.
Danach hatten die Studierenden die Gelegenheit, ihren zukünftigen Ausbildungs- und Arbeitsbereich kennenzulernen. Dabei konnten Sie mit DDr. Michael Malek, Vorstand der Mund-Kiefer- und Plastischen Gesichtschirurgie am AKh, im 3D-Scannerzentrum der Abteilung eine Operationsplanung mit Scan und einem im 3D-Drucker rekonstruierten Schädelmodell erleben. Doz. Dr. Clemens Steinwender, Vorstand der AKh-Kardiologie, führte vor, was mit Österreichs erstem Herzkatheterroboter und dem weltkleinsten Herzschrittmacher möglich ist. Prof. Dr. Peter Oppelt, Gynäkologievorstand in der LFKK, erklärte einen gynäkologischen Eingriff am Modell und führte zur Frühchenstation. Und mit Doz. Dr. Andreas Shamiyeh, Vorstand der Chirurgie II am AKh, konnten die Studierenden unter Zuhilfenahme modernster Technik Einblick in die minimal invasive Chirurgie nehmen, am Simulator selbst Hand anlegen und damit selbst Chirurgie erleben.

Einblicke in die virtuelle Anatomie
Am Nachmittag fand im Skyloft des Ars Electronica Center (AEC) die Pressekonferenz mit Landeshauptmann Josef Pühringer, Bürgermeister Klaus Luger sowie den beiden Rektoren Richard Hagelauer (JKU) und Josef Smolle (Medizinuniversität Graz) statt. Anschließend wurde im Deep Space des AEC zur 3D-Vorstellung „Einblicke in die virtuelle Anatomie“ – einem Highlight der künftigen Medizinerausbildung in Linz – geladen.

600 Ehrengäste bei der Gründungsfeier
Der große Festakt startete um 18 Uhr am Campus der JKU. Rund 600 Ehrengäste kamen, so viele, dass sogar der HS 1, das Auditorium Maximum der Uni, zu klein wurde. Es erwartete sie ein stimmungsvoller und auch emotionaler Abend, durch den die charmante Ö3-Moderatorin Sylvia Graf führte, und der von einer DJane, einer Sopranistin und zwei BeatBoxern musikalisch-künstlerisch umrahmt wurde.
In Festreden und Talkrunden kamen zu Wort: JKU-Rektor Richard Hagelauer, JKU-Uniratsvorsitzender Dr. Heinrich Schaller, Vizerektor und Bundesminister Dr. Reinhold Mitterlehner, Bürgermeister MMag. Klaus Luger, Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer, Meduni Graz-Rektor Josef Smolle, die beiden Medizinfakultät-Projektleiter JKU-Vizerektor Herbert Kalb und Dekan Prof. Meinhard Lukas sowie von der Medizinischen Gesellschaft für OÖ Präsident Prof. Dr. Franz Fellner und Past-Präsident Dr. Friedrich Prischl.

Dekanskette und Stetoskope
Der Höhepunkt des Abends war die Überreichung der Dekanskette durch Rektor Hagelauer an den neuen Vizerektor und zugleich Dekan der Medizinischen Fakultät, Prof. Dr. Ferdinand Hofstädter.
Zum Abschluss wurden die 60 Studierenden auf die Bühne gebeten und erhielten vom Landeshauptmann ein Oberösterreich-Buch als Geschenk überreicht. Die Präsidenten der Medizinischen Gesellschaft OÖ gaben den angehenden MedizinerInnen Stethoskope mit auf den Weg.

Stimmen der Festredner
Die Errichtung der Medizinischen Fakultät ist für die JKU ein Meilenstein in ihrer Entwicklung und das größte Projekt seit ihrer Gründung vor bald 50 Jahren. In den Reden und Wortmeldungen des Abends wurde stets das Gemeinsame vor das Trennende gestellt und der große Zusammenhalt aller Projektpartner als wichtigster Erfolgsfaktor genannt und sichtbar.

„Die Zeit wird zeigen, wie wichtig und richtig dieses Projekt ist“, sagt Reinold Mitterlehner, Vizekanzler und Bundesminister für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft.

„Die Realisierung der Medizinfakultät war möglich, weil alle Beteiligten zusammengearbeitet haben. Die neue Fakultät wird zur Belebung der Stadt Linz beitragen und ist eine neue Form der Stadtentwicklung“, freut sich Klaus Luger, Bürgermeister der Stadt Linz.

„Heute beginnt an der JKU eine neue Zeitrechnung. Ich bin überzeugt, dass die Generationen nach uns sagen werden: Es wurde eine Jahrhundertchance genutzt“, ist Landeshauptmann Josef Pühringer überzeugt.

„Die Medizinische Fakultät ist ein Meilenstein für die JKU und bedeutet für uns Chancen, Chancen, Chancen. Die ganze Uni profitiert davon“, betont Richard Hagelauer, Rektor der JKU.

Josef Smolle, der Rektor der Medizinischen Universität Graz, verwies auf die großen Synergieeffekte der in der österreichischen Hochschullandschaft einzigartigen Kooperation zweier Universitäten: „Die beiden Standorte können und werden voneinander profitieren.“

Eine große Auswahl an Fotos von der Gründungsfeier finden Sie in diesem Dropbox-Link:
https://www.dropbox.com/sh/srrdg5z5ozo1kpr/AAAaKX4HD1SNuF1sJI7yieqPa?dl=0

Credit jeweils: JKU; Abdruck honorarfrei

Fotos im Anhang:
1_Hofstädter: Der neue Vizerektor und Dekan der Medizinischen Fakultät der Johannes Kepler Universität (JKU), Prof. Dr. med. Ferdinand Hofstädter, mit der neuen Fakultätskette und zwei der 60 Studierenden des Gründungsjahrgangs mit Stetoskop.

2_Mitterlehner: v.li. Studierender, Rektor Josef Smolle (Medizinischen Universität Graz), Rektor Richard Hagelauer (JKU), Landeshauptmann Josef Pühringer, Bürgermeister Klaus Luger, Reinhold Mitterlehner (Vizekanzler und Bundesminister für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft), Ferdinand Hofstädter (Vizerektor und Dekan der Medizinfakultät), Alois Stöger (Infrastrukturminister), Studierende

[Christian Savoy]