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Talentierter Nachwuchs: 42 „Young Scientists“ an der JKU ausgezeichnet

BORG Honauerstraße
Über 100 Gäste nahmen am Donnerstag, 16. Oktober 2014, an der Abschlussveranstaltung des „JKU Young Scientists“-Talentförderprogramms an der Johannes Kepler Universität (JKU) Linz teil. 42 Schülerinnen und Schüler wurden in den verschiedenen Fachbereichen ausgezeichnet – und erstmals in einer gemeinsamen Feier geehrt. Die hohe Qualität der Praktika war beeindruckend: Eine der Arbeiten wurde bereits von einem Unternehmen übernommen.

In den verschiedenen technischen Fachbereichen (Informationselektronik, Mathematik, Mechatronik, Physik und Kunststofftechnik) hatten die Nachwuchsforscherinnen und –forscher unter Anleitung von JKU-WissenschafterInnen fleißig Workshops besucht und Experimente durchgeführt.

Neugier wecken
„Ich freue mich, dass wir nun erstmals alle Fachbereiche in einer Veranstaltung zusammenfassen konnten“, meinte Prof. Gabriele Anderst-Kotsis, JKU-Vizerektorin für Forschung, bei der Eröffnung. Auch sie war vom Engagement der jungen TeilnehmerInnen beeindruckt. „Ich hoffe, dass Sie nachhaltige Erfahrungen gemacht haben und sich die Begeisterung für Forschung beibehalten - und später einmal an der JKU studieren. Die JKU hat ein breites und interdisziplinäres technisch-naturwissenschaftliches Studienangebot“, lobte Anderst-Kotsis den Einsatz der NachwuchsforscherInnen.

Auch Landtagsabgeordnete Eva Maria Gattringer appellierte an den talentierten Nachwuchs, „in Oberösterreich zu studieren. Wir haben keine Bodenschätze, unsere Schätze liegen in den Köpfen unserer jungen Menschen. Die Frage muss lauten: ,Was kannst Du gut?‘ und nicht: ,Was kannst Du nicht?‘“, forderte Gattringer die Förderung individueller Talente.

Praktische Relevanz
Das Interesse an Technik zu wecken und die spannende Vielfalt der Technik und Naturwissenschaft zu zeigen ist das Ziel des „JKU Young Scientists“-Programms, das jedes Jahr in Kooperation mit der WKO, Borealis und der Stiftung „talente“ durchgeführt wird. Nach dem Motto „nicht für die Schule, für das Leben lernen“ können Jugendliche in die Welt der Wissenschaft eintauchen und Praxiserfahrungen sammeln. Dabei absolvieren sie Praktika in oberösterreichischen Industriebetrieben – die hohe Qualität beweist auch die Arbeit von Laurenz Hinterholzer vom BORG Perg. Seine Arbeit „Optimierung einer High Speed Release“ erstellte er im Rahmen seines Praktikums in der Firma HUECK Folien unter der Betreuung von Geschäftsführer Dr. Klaus Schmidegg. Hinterholzers Qualitätskontrolle von Sicherheitsmerkmalen eines Folienveredlers wurde vom Unternehmen bereits übernommen.

Tolle Karrierechancen

Auch bei der abschließenden Podiumsdiskussion mit Vizerektorin Gabriele Anderst-Kotsis, Prof. Christian Paulik (Institut für Chemische Technologie Organischer Stoffe) und Veronika Berger (ÖH JKU, Studienvertretung Kunststofftechnik) wurde nochmals betont, dass eine technische und naturwissenschaftliche Ausbildung nicht nur hervorragende Karrierechancen sichert, sondern Männern und Frauen gleichermaßen ein spannendes und lohnendes Betätigungsfeld bietet. Auch wurde festgestellt, dass die mangelnde technische Ausbildung in einer AHS keinen Nachteil darstellt, wenn man sich für ein technisch-naturwissenschaftliches Studium entscheidet.

Anmeldefrist für 2014/15 läuft
„JKU Young Scientists“ richtet sich besonders an AHS-Schülerinnen und Schüler der Oberstufe und bietet fachspezifische Workshops unter wissenschaftlicher Anleitung an. Auch Schülerinnen und Schüler sind aber herzlich willkommen. Das erworbene Wissen kann dann im Rahmen eines Sommer-Praktikums in einem oberösterreichischen Industriebetrieb in die Tat umgesetzt werden.
Für das Programm 2014/15 sind noch Plätze frei – erstmals auch im Fachbereich Informatik; die Anmeldung ist bis 28. November 2014 möglich.

Alle Infos: http://www.jku.at/youngscientists
Fragen an: youngscientists(/\t)jku.at

[Christian Savoy]