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JKU-Alumniclub „Kepler Society“ lud zur Podiumsdiskussion „Karriere in Teilzeit – Karriereperspektiven für Frauen“

JKU-Alumniclub „Kepler Society“ lud zur Podiumsdiskussion „Karriere in Teilzeit – Karriereperspektiven für Frauen“
Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist eine große Herausforderung - vor allem für Frauen, da die Hauptlast der Kindererziehung noch immer bei den Müttern liegt. Für viele Frauen bedeutet dies einen Knick in der Karriereleiter. Wie man als Frau einen Karriereknick umgehen kann und welche Rahmenbedingungen für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf benötigt werden, diskutierte Anfang Februar 2015 eine ExpertInnenrunde am Unicampus auf Einladung der Kepler Society, des Alumni Clubs der Johannes Kepler Universität (JKU) Linz.

Beispielgebend für erfolgreiche Karrieremodelle ist das Unternehmen IKEA. „Eine klare Kompetenzaufteilung in den Führungsaufgaben sowie gegenseitiges Vertrauen von Unternehmen und MitarbeiterInnen ist die Basis für dieses Modell“, so Mag.a Michaela Foißner-Riegler. Sie leitet in einem Teilzeitmodell gemeinsam mit einer Kollegin das Einrichtungshaus IKEA in Leonding.
Dieses Vertrauen fordert auch Mag.a Ulrike Rabmer-Koller, Vizepräsidentin der Wirtschaftskammer Oberösterreich, von Ihren MitarbeiterInnen: UnternehmerInnen und MitarbeiterInnen müssen in der Zusammenarbeit flexibel und vertrauensvoll aufeinander zugehen. Gerade für Unternehmerinnen sei dies besonders wichtig, da 45 % aller Oberösterreichischen Unternehmen von Frauen geführt werden.
Für Frauen-Landesrätin Mag.a Doris Hummer bedeutet Frauenförderung, den Frauen auch Mut zu machen und vorzuleben, dass Karriere und Kind möglich sind. Das Land OÖ unterstützt diese Bemühungen – u.a. wurden die Fördermittel für Kinderbetreuung auf 250 Mio. EUR erhöht.
Die Personalberaterin Mag.a Ulrike Steiner empfiehlt Müttern auch während der Karenz mit dem Unternehmen in Kontakt zu bleiben. „Gehen Sie nicht nur zur Weihnachtsfeier, sondern versuchen Sie auch geringfügig für das Unternehmen weiter zu arbeiten“, empfiehlt die Personalberaterin.
„Familienmodelle und eine gemeinsame Kinderbetreuung müssen vorgelebt werden. Eine Universität kann auch als Modell für zukünftige Entwicklungen stehen, weshalb wir wichtige gesellschaftspolitische Themen wie in diesem Fall die Vereinbarkeit von Familie und Beruf hier diskutieren“, so der Geschäftsführer der Kepler Society Mag. Johannes Pracher.
Dass sowohl Familie als auch Karriere möglich sind, ist die Conclusio dieser Veranstaltung. Dazu müsse jedoch die Betreuungspflicht auf beide Partner aufgeteilt werden, sind sich alle TeilnehmerInnen einig.

Vorzeigebetrieb JKU
Die JKU setzt seit Jahren nachhaltige Maßnahmen zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf und gilt mittlerweile als Vorzeigebetrieb. Mit einem eigenen Referat „Familienservice“ nimmt die JKU österreichweit eine Vorreiterrolle ein. Neben der bestehenden flexiblen Kinderbetreuung „Kidsversity“ – für Kinder im Alter von 1-12 Jahren – startet im Herbst 2015 sogar eine eigene Betriebs-Krabbelstube. Darüber hinaus gibt es an der JKU eine Notfallbetreuung, sechs Wochen Sommerprogramm, Wickeltische in jedem Campusgebäude, Kinderstühle in der Mensa und noch vieles mehr. Familienministerin Drin Sophie Karmasin und Frauenlandesrätin Mag.a Doris Hummer überzeugten sich bei ihrem Besuch an der JKU am 9. Februar von diesem vorbildlichen Betreuungsangebot für MitarbeiterInnen und Studierende.
Das ist auch offiziell bestätigt: Die JKU erhielt 2011 das Grundzertifikat Audit „hochschuleundfamilie“ und erreichte 2013 den 2. Platz beim Landespreis „Felix Familia“. 2014 wurde die JKU in der Kategorie „öffentlich-rechtliche Unternehmen“ des Staatspreises „familienfreundlichster Betrieb“ unter die Top 3 gereiht.

Bildquelle: JKU, honorarfrei
Bildtext: v.l. Mag.a Andrea Bauernberger-Kiesl, MMag.a Elisabeth Krennhuber, Mag. Johannes Pracher, Mag.a Ulrike Rabmer-Koller, Mag.a Doris Hummer, Mag.a Michaela Foißner-Riegler, Mag.a Ulrike Steiner, Mag.a Susanne Dickstein

[Christian Savoy]