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Symposium Geschäftsmodelle und Business Development in B2B-Märkten

Prof. Werani_Dr.in Martinek-Kuchinka_Malina-Altzinger_Credit_Michael Strobl
„Die Welt ändert sich - Müssen sich auch Unternehmen ändern?“ Dieser spannenden Frage ging das „Symposium Geschäftsmodelle und Business Development in B2B-Märkten“ nach, welches am 12. März 2015 von der Abteilung Business-to-Business-Marketing (Institut für Handel, Absatz und Marketing; Leitung Prof. Gerhard Wührer) an der Johannes Kepler Universität (JKU) Linz in der voestalpine Stahlwelt veranstaltet wurde. Namhafte Referenten aus Wissenschaft und Praxis boten dem interessierten Publikum spannende Inputs für Wachstums- und Innovationsinitiativen im eigenen Unternehmen.

Prof. Thomas Werani (Abteilungsleiter B2B-Marketing) durfte bei der vierten Auflage des von ihm veranstalteten Business-to-Business-Symposiums mehr als hundert Gäste vorwiegend aus der Unternehmenspraxis begrüßen. Gesättigte Märkte, verschärfter Wettbewerb sowie die allgegenwärtige Digitalisierung und Industrie 4.0 stellen Unternehmen aktuell vor massive Herausforderungen. Mit welchem Geschäftsmodell man sich diesen Herausforderungen stellt, welche Veränderungen am bestehen Modell notwendig sind und wie man diese in Angriff nimmt, sind die Kernfragen unternehmerischen Handelns für die nahe Zukunft. Fundierte und gleichzeitig anwendungsbezogene Antworten darauf gaben die Referenten des Symposiums.

Zunächst referierte Prof. Markus Voeth von der Universität Hohenheim darüber, wie Unternehmen auf Basis einer gezielten Business Development-Strategie ihre Geschäftsfelder anhand der Stoßrichtungen Märkte, Produkte, Prozesse und Geschäftsmodelle mittel- bis langfristig weiterentwickeln können. Prof. Werani zeigte anschließend in seinem Referat vierzehn empirisch belegte Geschäftsmodell-Konfigurationen auf, die B2B-Unternehmen zu überdurchschnittlichem Erfolg verhelfen und betonte die Notwendigkeit einer fundierten Analyse des eigenen Geschäftsmodells. Dr. Daniel Schallmo von der Universität Ulm zeigte Möglichkeiten auf, wie B2B-Unternehmen ihr Geschäftsmodell innovieren können und plädierte dafür, sich für radikale Veränderungen zu entscheiden.

Der Nachmittag stand im Zeichen der Praxis und Reinhard Nowak berichtete als CEO des oberösterreichischen B2B-Start-up LineMetrics, wie sich sein Geschäftsmodell in drei Jahren gleich fünfmal änderte und welche Lehren daraus zu ziehen sind. Dr. Wolfgang Litzlbauer, CEO der Miba Bearing Group, stellte die Entwicklung seines Unternehmens vom kleinen Player zum hochprofitablen Technologie- und Weltmarktführer dar und gab spannende Einblicke in dafür maßgebliche Projekte und Maßnahmen. Zum Abschluss skizzierte Gerhard Zeiner, COO von SAP Österreich, wie die digitale Transformation gegenwärtig Geschäftsmodelle verändert und wie diese in Zukunft aussehen können.

„Unternehmen haben sich seit jeher verändert und werden das auch in Zukunft tun müssen. Ein Schlüssel zum Erfolg liegt sicherlich in der richtigen Gestaltung des Geschäftsmodells, wozu am heutigen Tag zahlreiche Denkanstöße gegeben wurden“, fasste die Moderatorin des Symposiums, Dr. Petra Martinek-Kuchinka, das Symposium zusammen.
„Eine hochspannende Veranstaltung, die Wissenschaft und Praxis miteinander verbindet und viele Impulse für das eigene Unternehmen gibt“, so der einhellige Tenor der Teilnehmer. Man darf auf die nächste Ausgabe des B2B-Symposiums gespannt sein.

Foto: v.l. Prof. Dr. Thomas Werani (Leiter Abteilung Business-to-Business-Marketing JKU), Dr. Petra Martinek-Kuchinka (Moderatorin der Veranstaltung und Geschäftsführerin von Kuchinka & Partner), Dr. Clemens Malina-Altzinger (Vizepräsident WKOÖ); Credit: Michael Strobl

[Jonathan Mittermair]