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Bundespräsident Fischer ehrt zwei ausgezeichnete Promovenden der JKU

2_Prechtl
Am Mittwoch, 29. April 2015, hat Bundespräsident Heinz Fischer in einem feierlichen Festakt an der JKU gleich zwei Promovenden der Johannes Kepler Universität (JKU) Linz mit dem Ehrenring der Republik Österreich für ihre herausragende Studienleistung geehrt. DI Johannes Höller, BSc und DI Gerhard Prechtl, BSc erhielten heute die Doktorwürde der Technischen Wissenschaften unter den Auspizien des Bundespräsidenten.

„Die Promotion sub auspiciis ist die höchste Auszeichnung für Studienleistungen in Österreich, die nur rund 20 von 2.500 Promovenden pro Jahr erreichen. Seit der Gründung der JKU vor bald 50 Jahren haben erst 49 Personen diese Auszeichnung erhalten. Wir an der JKU sind deshalb sehr stolz, dass heute zwei junge Menschen von unserem Bundespräsidenten geehrt werden“, freute sich Rektor Richard Hagelauer bei der Eröffnung der Feierlichkeiten.

Bundespräsident Dr. Heinz Fischer sagte bei der Überreichung der Ehrenringe an die Promovenden: „Eine sub auspiciis-Ehrung ist eine eindrucksvolle Auszeichnung, die durchschnittlich weniger als ein Prozent aller Promovenden schaffen. Sie gehören - ob Sie wollen oder nicht - einer Elite an. Diese Auszeichnung ist mit der Hoffnung verbunden, dass Sie Ihre Fähigkeiten zum Nutzen der Gesellschaft verwenden.“

Eine Tradition seit 400 Jahren
Die Tradition der „Promotio sub auspiciis Praesidentis rei publicae“ geht auf die Monarchie zurück und wurde erstmals 1625 vom Kaiser verliehen. Basierend auf einem Bundesgesetz von 1952 wird diese Tradition seither vom Bundespräsidenten fortgeführt. Die Ausgezeichneten mussten sämtliche Stationen in ihrer Schullaufbahn und ihres Studiums mit Bestnoten abschließen.

DI Dr. Johannes Höller, BSc (26) ist gebürtiger Linzer, wo er die Volksschule am Pöstlingberg besuchte. Heute ist er in Enzenkirchen (Bezirk Schärding) wohnhaft. Nach dem Gymnasium in Schärding studierte er Technische Physik an der JKU. Das Doktorat absolvierte er von 2012-2014. Derzeit holt er gerade seinen Zivildienst in der Altenpflege nach. Dr. Höllers widmete sich in seiner Dissertation „Metallcluster in Quantenmatritzen und deren Anregungseigenschaften“ der theoretischen Untersuchung kleiner Metallcluster hinsichtlich aktueller Entwicklungen im Bereich von Nanomaterialien.

DI Dr. Gerhard Prechtl, BSc (32) wurde in Hall in Tirol geboren, heute lebt er in Steyr. Nach der HTL für Maschinenbau in Fulpmes (Tirol) arbeitete er als Produktentwickler bei Swarovski. Danach absolvierte er das Maschinenbau-Studium an der Fachhochschule Wels. Von 20011 – 2014 machte er schließlich das Doktorat an der JKU. Während des Studiums lehrte er als Lektor an der FH OÖ und während des Doktorats war er wissenschaftlicher Mitarbeiter der JKU. Derzeit ist er in der Entwicklungsabteilung bei BMW in Steyr tätig.
Dr. Prechtl beschäftige sich in seiner Dissertation „Zur systematischen und gewichtsoptimierten Auslegung von Tragwerkselementen in Hybridbauweise“ mit dem Leichtbaupotential von Bauteilen mit einem hybriden Aufbau aus einem homegenen, isotropen Grundmaterial und einer einseitigen, orthotropen Verstärkung aus einem Faser-Kunststoff-Verbunde in Automobilkarosserien.

Fotos:

Credit: JKU/Eder, honorarfrei

1_Höller: Bundespräsident Dr. Heinz Fischer überreicht den Ehrenring an DI Dr. Johannes Höller, BSc
2_Prechtl: Bundespräsident Dr. Heinz Fischer überreicht den Ehrenring an DI Dr. Gerhard Prechtl, BSc
3_Prechtl 2: Bundespräsident Dr. Heinz Fischer und DI Dr. Gerhard Prechtl, BSc
4_Höller_Gruppe: v. li. Priv.Doz. DI Dr. Robert Zillich (Institut für Theoretische Physik), Dr. Johannes Höller, Univ.Prov. DI Dr. Bernhard Jakoby (Vorstand des Instituts für Mikroelektronik und Mikrosensorik), Rektor Richard Hagelauer
5_Prechtl_Gruppe: v. li. Univ.Prof. DI Dr. Martin Schagerl, Prof. Bernhard Jakoby, Dr. Gerhard Prechtl, Rektor Richard Hagelauer

PA_JKU_Sub Auspiciis_29.04.2015_online (89KB)
1_Höller (1.0 MB)
2_Prechtl (1.2 MB)
3_Prechtl 2 (1008KB)
4_Höller_Gruppe (907KB)
5_Prechtl_Gruppe (826KB)

[Jonathan Mittermair]