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Frisches Wasser für Uniteich

Uniteich
Die Wasserqualität des 11.500 m² großen Universitätsteichs hat sich seit Jahren durch einen unverhältnismäßig großen Fischbestand sukzessive verschlechtert. Jetzt wurde der Teich in Etappen abgelassen und kontrolliert ausgefischt. In den nächsten Tagen wird der Teich wieder mit frischem Wasser befüllt. Ziel ist ein für Mensch und Tier lebenswerter und attraktiver Campus.

Der Universitätsteich bildet das Zentrum am Campus der Johannes Kepler Universität. Er ist damit zugleich Visitenkarte der JKU. Vor mehr als 20 Jahren – konkret 1992 – wurde der Teich das letzte Mal mit frischem Wasser neu befüllt. Seither hat sich der Fischbestand enorm vergrößert. Die Wasserqualität war unter anderem durch Tierfäkalien erheblich beeinträchtigt. Daher wird in diesen Tagen die schon seit Jahren geplante Teichsanierung durchgeführt. Damit wird auch der Lebensraum für die am Teich ansässigen Tiere verbessert.

Genaue Planung
Das Gebäudemanagement der JKU hat die erforderlichen Maßnahmen genau geplant:
• Das Abfischen des Teichs wurde bei der Abteilung Land- und Forstwirtschaft des Amtes der OÖ Landesregierung angezeigt. Dabei wurde auch der Fischereiverein angeführt und dessen Qualifikation von Seiten der Behörde geprüft. Aufgrund der Anzeige wurde der JKU ein Nichtuntersagungsbescheid erteilt.
• In das Vorhaben des Abfischens wurde ebenfalls der OÖ Landesfischereiverband eingebunden.
• Mit dem Abfischen selbst wurde ein zertifizierter Fischereiverein aus dem Bezirk Perg beauftragt.
• Ein Experte des Biologiezentrums des Landes OÖ wurde beigezogen, um den Schutz der Enten während des Ablassens des Teiches zu gewährleisten. Für die jungen Enten wurde eigens eine große Wanne angekauft, in den Schotter neben dem Schilf eingegraben und mit Wasser befüllt, damit die Tiere Trinkwasser haben.
• Das Ablassen des Wassers über die Kanalisation der Stadt Linz und die Wiederbefüllung wurden mit der Linz AG abgestimmt. Über Zähler wird sowohl das entsorgte Wasser als auch jenes zur Wiederbefüllung erfasst und von der JKU bezahlt.
• Aufgrund von Anfragen wurde auch der Tierschutz der Stadt Linz in die geplanten Maßnahmen eingebunden und mit ihm sehr konstruktiv zusammengearbeitet.

Auf Grundlage dieser Planung wurde der Teich in drei Etappen abgelassen und jeweils mit Netzen ausgefischt. Die Fische wurden in Wassertanks zwischengelagert, um dann artgerecht in Fischteichen im Mühlviertel wieder ausgesetzt zu werden. Insgesamt werden rund 700 Fische mit einem Gesamtgewicht von 1,3 Tonnen umgesiedelt. Damit erklärt sich auch die Beeinträchtigung der Wasserqualität vor den aktuellen Maßnahmen.

Der desiginierte Rektor Meinhard Lukas bedankt sich bei allen involvierten MitarbeiterInnen der JKU: „Alex Freischlager und Erich Viehböck machen mit ihrem Team einen wirklich guten Job. Sie leisten mit ihrem großen Engagement einen wichtigen Beitrag für einen attraktiveren Campus.“

Vorarbeiten für das TeichWerk
Derzeit wird Schlamm am Boden des Uniteichs ausgebaggert und abtransportiert sowie teilweise Schotter eingebracht. Im Zuge der lange geplanten Sanierungsmaßnahmen werden auch Vorarbeiten für das geplante TeichWerk durchgeführt. Es werden zwei Stahlbrammen am Boden des Universitätsteichs eingebracht. Sie sind Teil einer Tiefgangsbegrenzung für die schwimmende Eventlocation. Ab Freitag wird der Universitätsteich wieder mit frischem Wasser befüllt. Ende nächster Woche wird dann der mehr als 40 Meter lange Schwimmkörper für das TeichWerk mit einem Sondertransport angeliefert und mit Spezialkränen in den wieder frisch befüllten Uniteich gehoben.

[Jonathan Mittermair]