Seitenbereiche:



Menü des aktuellen Bereichs:

Zusatzinformationen:

JKU-Fangemeinde auf Facebook

Werde JKU-Fan auf Facebook!

Werde JKU-Fan auf Facebook! ...  mehr zu JKU-Fangemeinde auf Facebook (Titel)

Social Media


Positionsanzeige:

Inhalt:

„Young Scientist Award“ für DI Markus Grillenberger

„Young Scientist Award“ für DI Markus Grillenberge
Bei der diesjährigen Konferenz ACE-X 2015 „9th International Conference on Advanced Computational Engineering and Experimenting“ wurde Herr Dipl.-Ing. Markus Grillenberger (Foto siehe Anlage) für seinen Beitrag „Extended Characterization of the Hardening and Failure Behavior of Advanced High Strength Steels at Dynamic Compression Load“ mit dem „Young Scientist Award“ ausgezeichnet.

Die wissenschaftliche Arbeit von Dipl.-Ing. Markus Grillenberger am Institut für Konstruktiven Leichtbau beschäftigt sich mit der Entwicklung von Versuchsständen zur Materialprüfung von hochfesten Stählen. Als besondere Herausforderung gilt dabei die Bestimmung des Stauchverhaltens unter hohen Drucklasten, die zudem mit hoher Geschwindigkeit aufgebracht werden. Die dabei gewonnenen Materialkenngrößen benötigen etwa Computerprogramme zur Simulation von Fahrzeug-Crashs. Für eine vollständige Materialcharakterisierung sind hier Dehnraten von bis zu 250 Millimeter pro Sekunde je Millimeter gefordert

Neuen Prüfstand entwickelt
  Herr Grillenberger löste diese Herausforderung auf Basis eines mechanischen Nockenantriebs. Der von ihm neu entwickelte Prüfstand überträgt mit dieser Übersetzung präzise das geforderte Geschwindigkeitsprofil auf die Stahlprobe. Nahe der Probe positionierte Sensoren messen den Stauchvorgang, der lediglich ein paar hundertstel Sekunden dauert. Mit ersten Messergebnissen konnte Grillenberger die Funktion des neu entwickelten Geräts eindrucksvoll nachweisen. Diese Leistung wurde nun vom wissenschaftlichen Komitee der Konferenz ACE-X 2015, die von 29. Juni bis 2. Juli 2015 in München stattfand, mit dem „Young Scientist Award“ ausgezeichnet.

  Die Arbeit von Herrn Dipl.-Ing. Markus Grillenberger wird durch das Comet K2-Zentrum Austrian Center of Competence in Mechatronics (ACCM) in Kooperation mit der voestalpine Stahl gefördert.

Infos zum Institut: http://www.ikl.jku.at/

[Christian Savoy]