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Christoph Keplinger – ein JKU-Absolvent forscht in Colorado

Harvard
Hochdekortiert: Der JKU-Absolvent Christoph Keplinger (Institut für Experimentalphysik, Abteilung Physik Weicher Materie; Vorstand: Prof. Siegfried Bauer) hat für seine Arbeiten bereits viele Preise bekommen. Macke Preis, Wenzl Preis, Loschmidt Preis, Talentförderpreis OÖ, Award of Excellence wurden dem jungen Forscher verliehen. Während seiner Dissertation arbeitete Keplinger für ein halbes Jahr an der Harvard University – und wurde nun nach einem weiteren Forschungsaufenthalt in Harvard im Anschluss an die Promotion zum Assistenzprofessor an die University of Colorado Boulder im Bereich Mechanical Engineering berufen. Die University of Colorado Boulder ist eine der staatlichen Ivy League Universitäten, mit hohem Ansehen vor allem in den technisch-naturwissenschaftlichen Bereichen. Bevor er im August von Harvard nach Boulder wechselte, sprach er über seine Verbindung zur JKU.

Warum haben Sie an der JKU studiert und was schätzen Sie an der JKU besonders?

Christoph Keplinger: Ehrlich gesagt, habe ich vor Studienbeginn nicht besonders intensiv darüber nachgedacht, an welcher Uni ich studieren möchte. Wichtig war mir aber die Nähe zu Freunden und Familie, der schöne Campus am Stadtrand und der gute Ruf der JKU im Bereich Physik.
Im Nachhinein betrachtet, waren alle drei Punkte sehr wichtig für mich und ich habe nur beste Erinnerungen an meine Zeit an der JKU.

Was nehmen Sie von der JKU mit?

Keplinger: Neben der hervorragenden Ausbildung hat die Tatsache, dass der schöne JKU Campus StudentInnen aus verschiedenen Studienrichtungen, Kulturen und Nationalitäten vereint, dazu geführt, dass ich meine Frau Ksenia (Studienrichtung Wirtschaftswissenschaften) kennengelernt habe. Als gebürtige Russin hat sie ein Austauschjahr an der JKU verbracht. Wir sind bereits seit 2008 verheiratet und haben eine zwei Jahre alte Tochter.

Wie war die Ausbildung an der JKU?

Keplinger: Da mein Werdegang mich längerfristig ins Ausland gebracht hat, bin ich sehr froh, dass ich an der JKU eine Ausbildung bekommen, die es mir ermöglicht hat, an der Eliteuniversität Harvard zuerst in einer der bekanntesten Forschungsgruppen weltweit im Bereich Mechanical Engineering (bei Prof. Zhigang Suo) und dann in der Chemie (bei einem der meistzitierten Forschern der Welt, Prof. George M. Whitesides) sehr erfolgreiche Forschungsarbeit zu leisten. Ich habe in meiner Zeit in Harvard nie das Gefühl gehabt, dass meine Kollegen mit Ausbildungen von Unis wie Stanford, Berkeley oder Harvard selbst dadurch irgendwelche entscheidenden Vorteile genossen hätten.

Wie war die Betreuung an der JKU?

Keplinger: Ich konnte bereits sehr früh in meinem Studium bei Prof. Siegfried Bauer Erfahrungen in der Forschung sammeln. Siegfried leitet eine der international erfolgreichsten Forschungsgruppen an der JKU und ist ein unbeschreiblich guter akademischer Mentor. Das ist mir immer klarerer bewusst geworden, umso mehr ich in Kontakt mit anderen Mentoren gekommen bin und auch andere Mentoren dabei beobachteten konnte, wie sie mit ihren StudentInnen arbeiten. Ich habe im Forschungsumfeld von Harvard und von meinen Mentoren hier natürlich sehr viel dazugelernt, aber die JKU und die Zeit mit Siegfried haben meinen Erfolg hier in Harvard ermöglicht.

Wie geht es bei Ihnen nun weiter?

Keplinger: Ab August werde ich nun an der University of Colorado Boulder meine eigene Forschungsgruppe leiten und in den Bereichen Mechanical Engineering und Materials Science unterrichten. Die tolle Bergkulisse des Campus am Fusse der Rocky Mountains wird mich sicher an Österreich erinnern.

 

[Christian Savoy]