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ECC15: voller Erfolg für größte regelungstechnische Konferenz Europas an der JKU

ECC15: voller Erfolg für größte regelungstechnische Konferenz Europas an der JKU
Die European Control Conference 2015, die vom Institut für Design und Regelung mechatronischer Systeme und von der LCM GmbH organisiert wurde und von 15. bis 17 Juli an der JKU stattfand, präsentierte an den drei Konferenztagen ein äußerst breit gefächertes Programm, das sowohl neue theoretische Erkenntnisse und Herausforderungen in der Regelungstechnik als auch anwendungsorientierte Themen bot. Die 730 TeilnehmerInnen gaben ein sehr positives Feedback.

Mehr als 200 Vorträge täglich, 885 Einreichungen aus 85 Ländern, 632 angenommene Papers aus 78 Ländern, acht Keynote-Vorträge von internationalen Spitzenforschern – das sind die harten Fakten, die hinter der ECC15 stehen. „Es war das erste Mal, dass eine regelungstechnische Konferenz dieser Größe in Österreich veranstaltet wurde“, sagt Univ.Prof. Dr. Luigi del Re, Vorstand des Instituts für Design und Regelung mechatronischer Systeme. „Umso mehr freut es uns, dass die Konferenz in Linz an der JKU stattfand!“

Eröffnet wurde die Konferenz mit dem Hauptvortrag von Prof. Roberto Tempo vom Politecnico di Torino, einem IEEE Fellow und früheren Vorsitzenden der Control System Society, mit einem Vortrag über die Herausforderungen, die sich durch das allgegenwärtige Problem von Unsicherheiten in realen Systemen und deren Berücksichtigung bei der Reglung ergeben. Weitere Hauptvorträge wurden von Prof. Francesco Borelli von der UC Berkeley (Autonome Fahrzeuge), Prof. Karl Kunisch der TU Graz (Optimale Regelung), Prof. Carolyn Beck der University of Illinois (Dosierung von Medikamenten aus regelungstechnischer Sicht), Prof. Jacquelien Scherpen der Universität Groningen (Smart Grids), Prof. Hugues Garnier der Universite de Lorraine (Kontinuierliche Identifikation), Antonis Papachristodolou aus der Universität Oxford (Nichtlineare Systeme) sowie Anders Rantzer der Universität Lund (Positive Systeme) angeboten.

Studierenden-Bewerb
Erstmals wurde bei der European Control Conference, die seit 1991 zweijährlich und seit 2013 jährlich veranstaltet wird, in Zusammenarbeit mit Toyota Japan auch eine Student-Competition abgehalten: 90 internationale StudentInnen-Teams traten an, um innovative Lösungen für die optimale Regelung eines Verbrennungsmotors hinsichtlich geringen Treibstoffverbrauchs zu finden. Als Sieger ging ein Team der TU Eindhoven hervor, das den Preis beim Festbankett im Linzer Kaufmännischen Palais überreicht bekam.

Zwei Industrie Panel Sessions befassten sich mit den Schwerpunkten Green Mobility und Clean Process Industry und künftigen Herausforderungen in diesen Bereichen.
Abgerundet wurde die Konferenz von „Open Labs“ der Mechatronik-Institute im Science Park und Besichtigungen der Voest-Alpine und dem BMW-Motorenwerk Steyr.

„Wir haben von den KonferenzteilnehmerInnen sowohl zum technischen Programm als auch zur Organisation und Abwicklung sehr positives Feedback bekommen“, sagt Dr. Harald Waschl, der Hauptverantwortliche der Organisation. Vor allem die Unterstützung durch 40 Mechatronik- und Informationselektronik-StudentInnen bei den Vorträgen und der Registrierung wurde, so Waschl, sehr positiv hervorgehoben. Ebenso die Tatsache, dass die Konferenz direkt am Campus und nicht in einem Konferenzzentrum abgehalten wurde.

Internationales Interesse
Bemerkenswert und erstmalig ist auch die unerwartet rege Teilnahme an einer europäischen Konferenz von Teilnehmern aus anderen Kontinenten: die US-Amerikaner waren die zweitgrößte Gruppe, noch vor den Deutschen und den Italienern, die Japaner die fünftgrößte Gruppe.
Die ECC15 wurde unterstützt durch die JKU, die LCM GmbH, Land Oberösterreich, Stadt Linz und viele Industriepartner: AVL, Hoerbiger, Toyota Motors Europe, MAN, TRUMPF, ENGEL, MathWorks, Springer, De Gruyter, Wiley, Quanser, MathConsult und Robot-Solutions.

 

[Christian Savoy]