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Mädels am Ball: „Auch WIR spielen Fußball“

Mädels am Ball: „Auch WIR spielen Fußball“
Die Johannes Kepler Universität (JKU) Linz geht mit dem Projekt „Auch WIR spielen Fußball“ neue Wege in der Gleichstellungsarbeit. Jungen Mädchen wird Mut zum Fußballspielen gemacht, ihre PädagogInnen erfahren im Rahmen von Workshops die Bedeutung des Sports für die Entwicklung des Selbstbewusstseins der Mädchen und der geschlechtersensiblen Pädagogik insgesamt.

„Fußball ist nur ein Sport für Burschen“ – diesem weitverbreiteten Klischee soll ein Ende gemacht werden. Eine Kooperation der JKU mit dem Frauenreferat des Landes OÖ und dem Frauenfußballzentrum OÖ (FFZ OÖ) macht ein einzigartiges Projekt möglich: Das FFZ OÖ bietet in Fußballvereinen Schnuppertrainings für oberösterreichische Volksschülerinnen an. Die Kickerinnen vom FFZ OÖ sollen bei den Mädchen die Lust zum Fußball spielen wecken.

Ballkünstlerinnen
Gestartet wird das Projekt in fünf oberösterreichischen Bezirken (Linz Land, Wels Land, Steyr Land, Urfahr Umgebung und Ried). Die Schnuppertrainings für die Schülerinnen von Volksschulen (3. und 4. Klasse) finden in Fußballvereinen vor Ort statt und sind für die teilnehmenden Schulen kostenlos. Während die Mädchen ihre Freude am Ballsport entdecken, werden die PädagogInnen von Expertinnen der Johannes Kepler Universität in einem Workshop zur Bedeutung des Sports für die Persönlichkeitsentwicklung von Mädchen geschult. Mit diesem Projekt sollen Geschlechterstereotype aufgebrochen werden. Mädchen im Breitensport Fußball werden sichtbar gemacht und für Mädchen wird die Möglichkeit aufgezeigt, sich entsprechend ihrer Fähigkeiten und Talente entwickeln zu können.
„Wir brauchen die Talente und den Einsatz aller Menschen, wenn wir unser Know-how und Wissen und damit unseren Lebensstandard halten und erweitern wollen. Für veraltete Geschlechterstereotype ist aus meiner Sicht heute kein Platz mehr. Die JKU hat daher viele Initiativen ergriffen, um zum Beispiel Mädchen für Technik und Naturwissenschaften zu begeistern. Aber dieses Thema betrifft alle Lebensbereiche, deshalb unterstützt die JKU dieses Projekt“, so JKU-Rektor Richard Hagelauer.
Auch der designierte Rektor der JKU, Prof. Meinhard Lukas, betont die Bedeutung solcher Aktionen: „Wir wollen dazu beitragen, dass junge Menschen ihre Möglichkeiten bewusst wahrnehmen – sonst wird unglaublich viel Potential verschenkt. Frauen können ebenso Fußball spielen oder Technik studieren wie Männer – darauf wollen wir mit diesem Projekt aufmerksam machen.“

Klischees aufbrechen

„Ein Ziel ist es, nachhaltig Rollenklischees aufzubrechen. Daher soll die Aktion „Auch WIR spielen Fußball“ Mädchen die Chance bieten, sich entsprechend ihrer Fähigkeiten und Talente zu entwickeln und MUT zum Fußball spielen machen“, so Landesrätin Hummer.

Das FFZ OÖ bietet das sportliche Know-how für die Trainings und die Kickerinnen zeigen auf, dass Fußball spielen nicht nur für Burschen geeignet ist.

Nähere Informationen zum Projekt: http://www.jku.at/gleichstellungspolitik


Foto Land OÖ/Schauer: hintere Reihe von rechts: designierter JKU-Rektor Meinhard Lukas, Landesrätin Doris Hummer, Leiterin des Referats Familienservice der JKU Christine Hiebl, zwei Spielerinnen des Frauenfußballzentrums OÖ (FFZ OÖ), JKU-Rektor Richard Hagelauer mit Betreuern und weiteren Spielerinnen des FFZ OÖ

[Christian Savoy]