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Neue Dekaninnen und Dekane der Johannes Kepler Universität bestellt

Neue Dekane
Das Rektorat der JKU hat die neuen Dekaninnen und Dekane der Fakultäten für die nächsten zwei Jahre bestellt.

Das Rektorat der JKU hat die neuen Dekaninnen und Dekane der Fakultäten für die nächsten zwei Jahre bestellt:

- Dekanin der Rechtswissenschaftlichen Fakultät: Univ.-Prof.in Dr. in Katharina Pabel
- Dekan der Technisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät: Univ.-Prof. Dr. Alois Ferscha
- Dekan der Sozial- und Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät: Univ.-Prof. Dr. Johann Bacher
- Dekanin der Medizinischen Fakultät: Vizerektorin Univ.-Prof. in Dr. in Petra Apfalter (kraft Universitätsgesetz in Personalunion)

Auf Vorschlag der ProfessorInnen der jeweiligen Fakultät bestellt das Rektorat für die Dauer von zwei Jahren aus deren Kreis eine Dekanin oder einen Dekan. „Die Dekaninnen und Dekane üben eine wichtige Koordinierungs- und Kommunikationsfunktion im Zusammenspiel zwischen der Universitätsleitung und den Fakultäten aus. Ich freue mich auf eine gute Zusammenarbeit“, so Rektor Meinhard Lukas.

Eine Verwaltungsrechtlerin an der Spitze der Rechtswissenschaftlichen Fakultät
Univ.-Prof.in Dr.in Katharina Pabel studierte Rechtswissenschaften an der Universität Bonn und legte beide juristische Staatsexamina ab. Zunächst war sie Assistentin an der Universität Bonn, wo sie 2000 zur Dr.iniur. promovierte. Es folgten Assistentinnentätigkeiten an der Universität Graz und an der Wirtschaftsuniversität Wien, wo sie 2009 habilitierte und die Lehrbefugnis für die Fächer Öffentliches Recht, Rechtsvergleichung und Staatskirchenrecht erhielt. Nach einer Lehrstuhlvertretung an der Universität Köln wurde Katharina Pabel 2010 Professorin am Institut für Verwaltungsrecht und Verwaltungslehre der JKU und leitet hier die Abteilung für Rechtsschutz und Verwaltungskontrolle. Einer ihrer Forschungsschwerpunkte ist der nationale, europäische und internationale Grund- und Menschenrechtsschutz. Seit 2012 ist Katharina Pabel Mitglied des Beratenden Ausschusses des UN-Menschenrechtsrates und seit 2015 Ersatzmitglied der „Venedig Kommission des Europarates“.

Informatik-Pionier als Dekan der Technisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät

Der Informatiker Univ.-Prof. Dr. Alois Ferscha belegte ein „Studium irregulare“ im Bereich der Informatik an der TU Wien und Universität Wien, promovierte 1990 und habilitierte 5 Jahre später für das gesamte Fach „Informatik“ an der Universität Wien. Er legte alle Bildungsabschlüsse „mit ausgezeichnetem Erfolg“ ab. Im Jahr 2000 wurde er Professor an der JKU, wo er das europaweit erste Institut für Pervasive Computing gründete und bis heute leitet. Er ist somit Pionier eines Fachgebiets, das heute oft auch als „Internet der Dinge“ bezeichnet wird. Es geht dabei um die alles durchdringende Vernetzung – selbst von Alltagsgegenständen (Sportschuhe, Möbel, Brillen etc.) – mit intelligenter Technologie. Seit 2006 leitet er außerdem das Research Studio „Pervasive Computing Applications“. Sein Know-how ist international begehrt: Ferscha war Gastprofessor an der University of Maryland, der University of Oregon, Università di Genova und Università di Torino. Er ist Autor von mehr als 300 wissenschaftlichen Publikationen und hat mehr als 250 wissenschaftliche Vorträge, davon rund 30 eingeladene Konferenz-Keynote-Vorträge, gehalten. Alois Ferscha ist Konsulent der Generaldirektion Informationsgesellschaft und Medien (Europäische Kommission), er repräsentiert Österreich in der International Federation for Information Processing, TC10 - Computer Systems Technology (IFIP TC-10) und ist Mitglied in strategischen Beiräten des BMVIT (IKT der Zunkunft, Industrie 4.0) sowie des BMLVS.

Sozial- und Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät: Dekan Bacher wiederbestellt

Univ.-Prof. Dr. Johann Bacher studierte Soziologie und Sozial- und Wirtschaftsstatistik an der JKU. 1983 schloss er das Studium der Soziologie ab, 1986 promovierte er im Fach Soziologie. 1994 folgte die Habilitation, kurz darauf eine Lehrstuhlvertretung. 1998 wurde er zum Professor für Soziologie an der Universität Erlangen-Nürnberg berufen, 2004 nahm er den Ruf auf die Professur für Soziologie und empirische Sozialforschung an die JKU an. Seine Arbeitsschwerpunkte sind die Methoden der empirischen Sozialforschung, wo er bereits zu Beginn seiner wissenschaftlichen Laufbahn statistische Analyseverfahren entwickelte und programmierte. Mit der Berufung in Nürnberg und in Linz erweiterte er seine Forschungsfelder um die soziologische Ungleichheitsforschung. Er ist heute ein ausgewiesener Experte in der Bildungs- und Jugendforschung mit den Schwerpunkten Bildungsungleichheiten, Bildungsgerechtigkeit und soziale Ausgrenzung von Jugendlichen und hat beispielsweise beim letzten Nationalen Bildungsbericht und bei der NMS-Evaluierung mitgewirkt.

Medizinische Fakultät: Vizerektorin und Dekanin in Personalunion
Univ.-Prof.in Dr.in Petra Apfalter, die vom Universitätsrat im Sommer zur Vizerektorin für Medizin gewählt wurde, steht kraft Gesetz auch der medizinischen Fakultät als Dekanin vor. Die Medizinerin habilitierte nach Auslandsaufenthalten in London und den USA im Jahr 2003 an der Medizinischen Universität Wien und leitet seit 2010 als Primaria das Institut für Hygiene, Mikrobiologie und Tropenmedizin am Krankenhaus der Elisabethinen Linz sowie das Labor „analyse BioLab“. Apfalter steht dem nationalen Referenzzentrum für nosokomiale Infektionen und Antibiotikaresistenz vor und ist vom Bundesministerium für Gesundheit nominierter „Focal Point für Antimicrobial Resistance“. Seit 2014 ist die Infektionsexpertin auch Mitglied des Obersten Sanitätsrates. Apfalter ist zudem Autorin und Reviewerin zahlreicher nationaler und internationaler Journals.

[Christian Savoy]