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JKU-Forscher in Schweden als Associate Professor berufen

Primetzhofer
An der JKU hat sich Daniel Primetzhofer mit Ionen-Festkörperphysik beschäftigt. Nun wurde er als Assoc. Professor an die Universität Uppsala (Schweden) berufen.

Der 33jährige gebürtige Linzer, aufgewachsen in Steyregg, hat bereits mehrfach mit seinen Forschungen für Aufsehen gesorgt. So erhielt er die Talentförderprämie des Landes OÖ sowie den in Schweden sehr prestigeträchtigen Göran Gustafsson Preis. Auch Grants über 1,6 Millionen Euro der Stiftung für Strategische Forschung wurdem dem Physiker bewilligt. Im Frühjahr erhielt Primetzhofer ein Angebot, als Assoc. Professor an die Universität von Helsinki zu gehen, entschied sich aber für eine ähnliche Professur in Schweden.

Woran haben Sie an der JKU geforscht?
Assoc. Prof. Primetzhofer: Inhaltlich habe ich mich mit Oberflächenphysik, insbesondere mit Ionen-Festkörperwechselwirkung beschäftigt. Dies dient vor allem der Entwicklung von genauesten Analysemethoden, die Messungen von Proben auf der Skala von wenigen Nanometern Dicke ermöglichen. Sehr viele wichtige Zukunftstechnologien, sei es in der Elektronik, Solarzellen oder verschiedenste Beschichtungen werden davon profitieren können.

Inwieweit hat Sie die Arbeit an der JKU für eine Professur in Schweden qualifiziert?
Assoc. Prof. Primetzhofer: Peter Bauer (Institut für Experimentalphysik) betreibt eine der wenigen "kleinen" Forschungsgruppen im Gebiet der beschleunigergestützten Oberflächenphysik oder Ionenphysik weltweit. Dadurch hatte ich eine ausgezeichnete Plattform, auch das "Handwerk" abseits der Physik - nämlich vielerlei technisch relevante Details der Arbeit kennenzulernen. Desweiteren hat Peter Bauer mir in seiner Gruppe grösstmögliche Freiheiten gewährt, mir viel Verantwortung bei der Betreuung meiner jüngeren Kollegen überlassen, sowie mich bald auf Fachtagungen vor den Experten des Gebiets vortragen lassen (wofür er auch eigene Vorträge "opferte"). Das hat mir schnell geholfen Kontakte zu knüpfen. Auch die Unterstuetzung des Institutsvorstandes Peter Zeppenfeld war mir immer sicher. Ganz allgemein möchte ich aus meiner jetzigen Perspektive sagen, dass sich die fachliche Ausbildung innerhalb des Diplomstudiums sowohl als auch während der Dissertation in Linz im internationalen Vergleich ziemlich sehen lassen kann.

Wie gefällt es Ihnen in Uppsala?
Assoc.Prof. Primetzhofer: Mir, meiner Frau sowie unserem 8 Monate altem Sohn gefällt es sehr gut in Uppsala. Das betrifft sowohl das berufliche als auch das private Umfeld. Das Leben als Jungfamilie in Schweden ist sehr angenehm, mit vielfältigsten Möglichkeiten für Spielgruppen, Kindergärten etc. Wir haben uns gerade ein typisch rotes Schwedenhaus gekauft. Und es gibt doch auch eine erstaunliche Anzahl an Österreichern in Uppsala.

Wie entspannen Sie sich von Ihrer Arbeit?
Assoc. Prof. Primetzhofer: Hobby neben der Familie ist vor allem ein nach Schweden passendes: die Natur geniessen - sei es beim Wandern, Laufen, auf dem Rad oder beim Fischen, Schwammerlsuchen, Beerenpfluecken etc.

[Christian Savoy]