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JKU als familienfreundliche Hochschule bestätigt

JKU als familienfreundliche Hochschule bestätigt
MitarbeiterInnen, die Angehörige pflegen oder Studierende mit Kinderbetreuungspflichten: Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie ist für die JKU mehr als ein Lippenbekenntnis.

Die Bundesministerin für Familien und Jugend Sophie Karmasin hat der JKU nun für ihren vorbildlichen Einsatz in diesem Bereich neuerlich das Audit „hochschuleundfamilie“ verliehen.

Die JKU weist einen großen Prozentsatz von Studierenden mit Kind auf – gemäß einer Befragung im Wintersemester 2014/15 haben 19% der Studierenden Betreuungspflichten. Auch bei den MitarbeiterInnen gibt es Bedarf nach Unterstützung: 20% der JKU-Beschäftigten haben mindestens ein Kind unter 15 Jahren, fast jedes zweite davon ist jünger als drei Jahre (44%).

Zahlreiche Maßnahmen
Das Audit „hochschuleundfamilie“ des Bundesministeriums für Familien und Jugend prüft aber nicht nur die familienfreundliche Personalpolitik, sondern die gesamte Hochschulpolitik. Als eine der ersten Universitäten erhielt die JKU bereits 2011 das Zertifikat verliehen, nun bestand die JKU auch die Re-Auditierung. „Wir sind davon überzeugt, dass wir mit einer familienfreundlichen Universitätskultur die Herausforderungen der Zukunft meistern können. Mit unseren Maßnahmen, die nicht nur auf Kinderbetreuung, sondern auch zunehmend auf Betreuungspflichten für ältere Familienangehörige Rücksicht nehmen, fördern wir nachhaltig die Kreativität und Produktivität unserer Beschäftigten und Studierenden“, meint Mag.a Christine Hiebl, Auditbeauftragte der JKU.

Zu den wichtigsten Maßnahmen der JKU gehören:

• Eigenes Referat „Familienservice“ als Anlauf- und Beratungsstelle
• „Kidsversity“ – flexible Kinderbetreuung für MitarbeiterInnen und Studierende
• Wickeltische in allen Gebäuden und Kinderstühle in der Mensa
• Kinderecke im Lehr- und Studienservice
• Eigene JKU-Krabbelstube für MitarbeiterInnen
• „DualCareer“-Service
• „StayConnected“ – Angebote für karenzierte MitarbeiterInnen

JKU-Krabbelstube
Neu ist die universitäre Krabbelstube, die seit 1. Oktober 2015 für MitarbeiterInnen zur Verfügung steht. In Kooperation mit dem OÖ Hilfswerk werden 1-3jährige Kleinkinder in Kleingruppen von speziell geschulten BetreuerInnen und ausgebildeten PädagogInnen liebevoll betreut. Die Elternbeiträge sind dabei sozial gestaffelt.

Förderung von Wissenschaftlerinnen

„Obwohl an der JKU die Gender Studies seit jeher eine große Bedeutung haben, sind wesentliche Kennzahlen zur Gleichstellung von Frauen und Männern bei weitem noch nicht befriedigend für uns. Wir wollen unseren Frauenanteil etwa bei Habilitationen oder Professuren weiter erhöhen. Das zusätzliche Kinderbetreuungsangebot der Krabbelstube ist Teil eines ganzen Maßnahmenbündels, das es braucht, um der Chancengleichheit der Geschlechter näher zu kommen“, so Meinhard Lukas, Rektor der JKU.

Eine weitere Maßnahme: Das „DualCareer“-System. Gerade im wissenschaftlichen Bereich ist der Karriereweg für „Dual Career Couples“ oft mit häufigen Arbeitsplatz- und Wohnortwechseln verbunden. Bei der Wahl des Arbeits- und Lebensortes spielen neben den eigenen Entfaltungsmöglichkeiten zunehmend auch die berufliche Perspektive der PartnerIn sowie die familiären Entwicklungschancen vor Ort eine entscheidende Rolle.
Die JKU bietet unterstützende Maßnahmen durch individuelle Beratung und Unterstützung in Bereichen Kinderbetreuung, Wohnen und Arbeitsplatz des Partners oder der Partnerin.

Neben dem Audit „hochschuleundfamilie“ hat die JKU bereits 2013 den 2. Platz beim Landesfamilienpreis „Felix Familia“ belegt. Im Vorjahr wurde die JKU vom Bundesministerium für Familien und Jugend in der Kategorie „öffentlich-rechtliches Unternehmen/Institution“ als eines der drei familienfreundlichsten Unternehmen Österreichs ausgezeichnet.

Credit: Harald Schlossko.

Bild v.l.: Mag.a Christine Hiebl (Abt. Gleichstellungspolitik, JKU), Bundesministerin Sophie Karmasin, Mag.a Andrea Zellinger (Interessensvertretung allgemeines Personal, JKU)

[Christian Savoy]