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Kardinal-Innitzer-Preis an drei JKU-Wissenschaftler

Kardinal-Innitzer-Preis an drei JKU-Wissenschaftler
Erfolg für die JKU : Mit Doz. Dr. Aistleitner,Prof. Mayrhofer und Prof. Mario Waser wurden drei Wissenschaftler mit dem Kardinal-Innitzer-Förderungspreis ausgezeichnet.

Die Ehrung fand im Erzbischöflichen Palais in Wien statt und wurde durch Seine Eminenz Kardinal Dr. Christoph Schönborn vorgenommen. Der Kardinal-Innitzer-Studienfonds, der den Preis vergibt, ist eine höchst angesehene Einrichtung zur Förderung der Wissenschaft. Er vergibt jährlich einerseits Förderungspreise an hervorragende junge österreichische Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen, andererseits Anerkennungs- und Würdigungspreise für herausragende wissenschaftliche Leistungen bzw. das Lebenswerk eines oder einer großen Gelehrten. Im In- und Ausland hat der Studienfonds vor allem wegen seiner strengen, auf rein wissenschaftlichen Kriterien beruhenden Auswahlmethoden einen guten Ruf gewonnen. Die Liste der Preisträger liest sich mittlerweile wie ein „Who's who“ der österreichischen Wissenschaft.

JKU räumt ab
Christoph Aistleitner (Institut für Finanzmathematik und angewandte Zahlentheorie) wurde für seine Habilitationsschrift mit dem Titel „Probabilistic Methods in Analysis, Number Theory and Applications“ geehrt. In dieser Schrift werden teils jahrzehntealte offene Probleme aus verschiedenen mathematischen Disziplinen mit Hilfe wahrscheinlichkeitstheoretischer Methoden untersucht. Die Bandbreite reicht von fundamentalen Fragestellungen aus der Zahlentheorie über Fragen zur Quantifizierung des „pseudo-zufälligen“ Verhaltens von Zahlenfolgen bis hin zu Fragen nach der Existenz von Algorithmen zur hoch-dimensionalen numerischen Integration am Computer. Diese Habilitationsschrift wurde an der Technischen Universität Graz verfasst, an die Christoph Aistleitner im Sommer 2016 nach knapp zweijährigem Forschungsaufenthalt in Linz wieder zurückkehrt.

Michael Mayrhofer (Institut für Verwaltungsrecht und Verwaltungslehre) erhielt den Preis für seine Habilitationsschrift zum Thema „Europäische Verwaltungszusammenarbeit im österreichischen Recht“. Die Arbeit widmet sich sowohl den „Schnittstellen“ des staatlichen Rechts und des Unionsrechts als auch grundsätzlichen Fragen des unionalen Verwaltungshandelns. Sie leistet eine Systembildung anhand von mehreren Referenzgebieten (Arzneimittelrecht, Chemikalienrecht, Emissionszertifikatehandelsrecht, Energierecht, Gentechnikrecht usw) auf deren Grundlage die unterschiedlichen Formen der informationellen, verfahrensrechtlichen und organisationsrechtlichen Verschränkung der unionalen Eigenverwaltung und der mitgliedstaatlichen Verwaltungen aus der Perspektive des Unionsrechts und des österreichischen Rechts analysiert werden.

Mario Waser (Institut für Organische Chemie) erhielt den Preis für seine Habilitationsschrift zum Thema „Design of Tartaric Acid-Derived Chiral Organocatalysts and Development of Stereoselective Reaction Procedures“. Im Zuge dieser Arbeit beschäftigte er sich mit der Entwicklung neuartiger Synthesekonzepte und Katalysemethoden welche vor allem für die effiziente Synthese von Bausteinen für die medizinische und pharmazeutische Chemie oder die Pflanzenschutzchemie von höchster Bedeutung sind.

Infos zum Institut für Institut für Finanzmathematik und angewandte Zahlentheorie
Infos zum Institut für Verwaltungsrecht und Verwaltungslehre
Infos zum Institut für Organische Chemie

Foto: Die Preisträger mit dem Protektor des Kardinal-Innitzer-Studienfonds, Seiner Eminenz Kardinal Dr. Christoph Schönborn

[Christian Savoy]