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Antrittsvorlesungen von Univ.-Prof. Kauers und Univ.-Prof. Müller

Antrittsvorlesungen von Univ.-Prof. Kauers und Univ.-Prof. Müller
Bei den Antrittsvorlesungen am Montag, 25. Jänner 2016, gaben die JKU-Professoren Manuel Kauers und Andreas Müller Einblicke in ihre Arbeitsgebiete der Algebra und Robotik.

JKU-Rektor Univ.-Prof. Dr. Meinhard Lukas betonte, dass die JKU seit ihrer Gründung auf Innovation und Interdisziplinarität gesetzt habe. „Dafür braucht es Wissenschaftler, die diesen Geist leben. Das ist bei Univ.-Prof. Kauers und Univ.-Prof. Müller der Fall“, so Lukas. „Es ist mir eine große Freude, zwei so talentierte Forscher zu präsentieren, die in ihrem Fachbereich so viel geleistet haben“, erklärte auch der Dekan der Technisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät Univ.-Prof. Dr. Alois Ferscha, der den Werdegang der beiden Vortragenden skizzierte.

Univ.-Prof. Manuel Kauers, seit Juni 2015 an der JKU und Vorstand des Instituts für Algebra, gab in seiner Vorlesung Einblick in die Geschichte, Probleme und Herausforderungen der computergestützten Lösung von Exponentialgleichungen.

Univ.-Prof. Andreas Müller, an der JKU seit September 2014 tätig und Vorstand des Instituts für Robotik, ging in seinem Vortrag auch auf das Verhältnis zwischen Mensch und Roboter ein und zeigte dabei auch den Unterschied zwischen westlichem („Arbeitsmaschine“) und östlichem Ansatz („künstlicher Mensch“) auf.

Zu den Personen:

Univ.-Prof. Manuel Kauers wurde 1979 in Lahnstein, Deutschland, geboren. Er studierte an der Universität Karlsruhe Informatik, wo er mit dem Thema „Verstehen natürlicher Sprache durch statistische Übersetzung in eine termbasierte Interlingua“ abschloss. 2002 ging er nach Linz und absolvierte an der JKU unter Leitung von Univ.-Prof. Peter Paule den PhD in Symbolic Computation. Titel seiner Doktorarbeit war „Algorithms for Nonlinear Higher Order Difference Equations“. 2008 wurde er im Fach Mathematik habilitiert und ist seit 2015 Professor und Institutsvorstand am Institut für Algebra. Sein Hauptforschungsbereich ist Computational Algebra.
Zu seinem Werk zählen über 50 Publikationen, die auch immer wieder ausgezeichnet wurden, unter anderem mit dem Best Paper Award der Fachgruppe Computeralgebra (ISSAC 2010) und dem renommierten START Preis des Bundersministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur. 2016 wurde ihm bereits der David P. Robbins Preis zuerkannt.

Institut für Algebra: http://www.jku.at/algebra/content

 

Univ.-Prof. Dr. Andreas Müller wurde 1971 in Nordhausen/Harz, Deutschland geboren. An der Hochschule für Technik und Wirtschaft (FH) in Mittweida erwarb er 1997 das Diplom in Mathematik, an der University of Northumbria in Newcastle, England, folgte das Diplom in Elektrotechnik und 2000 das Diplom in Maschinenbau von der TU Chemnitz. 2004 promovierte Müller an der Technischen Universität Chemnitz Summa cum laude mit dem Thema „Singuläre Phänomene in der Kinematik von Starrkörpermechanismen”. Hier war Müller auch als stellvertretender Geschäftsführer des Instituts für Mechatronik tätig. 2011 an der Universität Duisburg-Essen habilitiert, kam er nach einem Lehraufenthalt an der Michigan University in Shanghai im September 2014 an die JKU. Hier lehrt und forscht er als Vorstand des Instituts für Robotik im Bereich Mechanik, Dynamik und Robotik. Sein Fachbereich umfasst zudem Nichtlineare Regelkonzepte und Mehrkörperdynamik. Univ.-Prof. Müller wurde u.a. von der American Society of Mechanical Engineering und den NATO Advanced Study Institutes sowie der IEEE Communication Society ausgezeichnet.

Institut für Robotik: http://www.robotik.jku.at/joomla16/

Credit:JKU/Atzmüller

Foto oben: v.l.: TNF-Dekan Univ.-Prof. Dr. Alois Ferscha, Univ.-Prof. Dr. Manuel Kauers, Univ.-Prof. Dr. Ing. Andreas Müller, Univ.-Prof. Dr. Reinhard Kannonier (Rektor Kunstuniversität Linz), JKU-Rektor Univ.-Prof. Dr. Meinhard Lukas
Foto Mitte: Univ.-Prof. Manuel Kauers
Foto unten: Univ.-Prof. Manuel Kauers

 

[Christian Savoy]