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a.Univ.-Prof. Andreas Quatember erhält Gerhart-Bruckmann-Preis 2016

a.Univ.-Prof. Andreas Quatember erhält Gerhart-Bruckmann-Preis 2016
Der diesjährige Preisträger, Andreas Quatember, ist am IFAS - Institut für Angewandte Statistik tätig.

Er forscht dabei vor allem im Bereich Stichprobentheorie und Erhebungsmethoden. Quatember erhält den Preis unter anderem für sein 2015 erschienenes populärwissenschaftliches Sachbuch „Statistischer Unsinn: Wenn Medien an der Prozenthürde scheitern (Springer Spektrum)“, in dem er die LeserInnen zu einer kritischen und amüsanten Tour durch falsche Schlagzeilen und unsinnige Interpretationen statistischer Ergebnisse in Tageszeitungen oder Zeitschriften einlädt. Dort darf man darüber staunen, dass ein Viertel aller Studierenden alkoholabhängig ist, dass sich Schönheitsoperationen lebensverlängernd auswirken, dass höherer Schokoladenkonsum mehr Nobelpreisträger erzeugt – und warum das alles blanker Unsinn ist.

Aktuellen statistischen „Unsinn in den Medien“ veröffentlicht Quatember seit vielen Jahren in der auch z.B. von Schulen für den Unterricht gern genutzten gleichnamigen Rubrik auf der Institutswebseite Auch im Bereich Lehre wirbt Quatember um einen entspannten, verständnisorientierten Zugang der späteren AnwenderInnen zu den statistischen Methoden. Sein auf dieses Konzept aufbauendes, erfolgreiches Studienbuch „Statistik ohne Angst vor Formeln (Pearson)“ erscheint mittlerweile in der 4. Auflage und wurde im deutschsprachigen Raum mehr als 10.000-mal verkauft.

Die Verleihung (inklusive eines Festvortrags des Preisträgers) wird am 4. April 2016 um 16.30 Uhr in den Räumlichkeiten der Statistik Austria in Wien stattfinden.

Die Laudatio für den Preisträger wird der Dekan der Sozial- und Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der JKU Univ.-Prof. Johann Bacher halten. In seinem Festvortrag wird sich Andreas Quatember mit der Diskrepanz zwischen der offenkundigen großen Bedeutung der Statistik und ihrem durchaus schlechten Image befassen. Diese beruhe auf dem fundamentalen Irrtum, die Qualität der statistischen Methoden mit der Qualität ihrer Anwendung zu verwechseln. Die Fehler passieren dabei aus einfachem Unverständnis, purer Schlamperei oder absichtlicher Manipulation.

Zum Preis:
Professor Gerhart Bruckmann hat ab Mitte der 60er Jahre als „Wahlhochrechner der Nation“ wie kein Zweiter das Bild der Statistik in Österreich geprägt. Ihm zu Ehren verleiht die Österreichische Statistische Gesellschaft (http://www.osg.or.at) den Gerhart-Bruckmann-Preis an Persönlichkeiten, „deren Aktivitäten dazu beigetragen haben, den Stellenwert der Statistik in der Öffentlichkeit zu verbessern“.


Infos und Beispiele: http://www.ifas.jku.at.

[Christian Savoy]