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JKU-Cube: klein, stabil und ausstellungswürdig

JKU-Cube: klein, stabil und ausstellungswürdig
Ein JKU-Hightech-Würfel ist noch bis Ende März bei der Ausstellung „Kreative Robotik“ im AEC zu bewundern.

Der JKU-Cube kann, was andere Würfel nicht können: Er balanciert auf einer Ecke, und das auch noch mit ziemlicher Stabilität, sodass es gar nicht so leicht ist, ihn umzuwerfen. Dahinter steckt einiges an mechatronischer Entwicklungsarbeit der JKU-RobotikerInnen. Das Ergebnis kann noch bis Ende März bei der Ausstellung „Kreative Robotik“ im AEC bewundert werden.

Der Würfel ist ein hervorragendes Beispiel für angewandte Mechatronik, denn er vereint in seinem Inneren Elektronik und Mechanik. Die besondere Herausforderung in der Entwicklung bestand darin, den Würfel klein und robust zu machen, also ein sich selbst stabilisierendes System in einem Prototyp in kleiner Dimension umzusetzen.
Wie immer in Entwicklungsprozessen gab es auch beim JKU-Cube kleine Rückschläge, wenn Komponenten nicht funktionierten oder „nicht das machen, was sie eigentlich machen sollten“, wie Prof. Andreas Müller, Vorstand des Instituts für Robotik, berichtet. „Da heißt es dann, die Regelung entsprechend anzupassen, damit das Ergebnis trotzdem passt.“

Im Würfel befindet sich ein Kreiselsystem, wie es auch seit 100 Jahren in Satelliten und Raketen angewendet wird, damit diese sich immer wieder auf einen bestimmten Punkt auf der Erde ausrichten. Auch in modernen Mobiltelefonen befindet sich ein ähnliches System, um oben und unten zu erkennen.

An der Entwicklung des JKU-Cube waren sechs Personen des Instituts für Robotik beteiligt, Philip Hörmandinger hat das Konzept im Rahmen seiner Bachelorarbeit umgesetzt, Land OÖ und die Firma Trotec traten als Sponsoren auf.
Die Entwicklungsarbeit am JKU-Cube geht aber weiter. Bereits in den Würfel eingebaut ist eine Kamera, die bei der derzeitigen Ausstellung im AEC aber noch nicht in Betrieb ist und noch auf ihren Einsatz wartet.

[Christian Savoy]