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Promotion unter den Auspizien von Bundespräsident Dr. Heinz Fischer

Promotion unter den Auspizien von Bundespräsident Dr. Heinz Fischer
Noch einmal fand am Donnerstag, 14. April 2016, an der JKU eine Sub-Auspiciis-Promotion in Anwesenheit von Bundespräsident Dr. Heinz Fischer statt.

Dabei wurden gleich zwei Promovenden der Johannes Kepler Universität Linz geehrt: DI(FH) Rainer Findenig und DI Markus Schörgenhumer, BSc. In seiner Rede erinnerte der Bundespräsident an den Mut und Pioniergeist bei Gründung der Linzer Hochschule vor 50 Jahren. Rektor Lukas dankte dem Bundespräsidenten für seine jahrzehntelange Verbundenheit mit der Johannes Kepler Universität.

„Von jährlich etwa 2.500 Promovierenden in Österreich gelingt nur 20 Studierenden der Abschluss ,sub auspiciis‘. Das ist weniger als 1 Prozent. Die Johannes Kepler Universität feierte von 1972 bis heute 51 ausgezeichnete Promovenden. Diese Universität ist stolz auf Sie. Ich wünsche Ihnen, dass Ihre zweifellos außergewöhnlichen Fähigkeiten zum Wohl der Gesellschaft beitragen und die Zukunft dieses Landes mitgestalten“, so Rektor Univ.-Prof. Meinhard Lukas.

Der Dekan der Technisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät Univ.-Prof. Alois Ferscha wies auf das Wesen der Universitäten hin. „Universitäten gehören zu den erfolgreichsten Einrichtungen der europäischen Kultur. Sie sind allein der Wahrheit verpflichtet. Diese Tradition werden die heute Promovierenden fortführen.“

 

Univ.-Prof. Richard Hagelauer, Altrektor der JKU, stellte als Doktorvater Rainer Findenig und seine Arbeit vor. „Sein Arbeitsstil lässt sich mit einem Wort zusammenfassen: exzellent. Er ist ein hochbegabter junger Mensch.“

Den Werdegang von Markus Schörgenhumer erzählte Univ.-Prof. Johannes Gerstmayr. „Bereits seine Masterarbeit übertraf damals den Stand der Technik und war atemberaubend. Bei seiner Doktorarbeit hat er sich zu einem wahrhaften Forscher entwickelt.“

Bundespräsident Heinz Fischer überreichte den beiden Ausgezeichneten die Ehrenringe. Aus diesem Anlass reflektierte er die Gründungsgeschichte der JKU: „Die beiden neuen Doktoren haben heute jedes Recht, sich zu freuen. Promovenden wie Sie zeigen, gerade im Jahr des 50. Geburtstags der JKU, dass das Experiment Johannes Kepler Universität geglückt ist. Bitte denken Sie daran: Menschen mit solcher Ausbildung haben nicht nur einen hohen gesellschaftlichen Stellenwert, sondern auch eine große Verantwortung.“

Die so geehrten Forscher dankten sichtlich bewegt. „Schreiben muss man eine Dissertation allein. Aber alles andere schafft man alleine nicht. Ich hatte viele Menschen, die mich unterstützt haben – privat und an der Universität“, meinte Dr. Rainer Findenig.

Ähnlich auch Dr. Markus Schörgenhumer: „Die Auszeichnung hat für mich große Bedeutung, weil sie nicht eine Einzelleistung ehrt, sondern einen Weg. Diesen Weg hätte ich alleine nicht geschafft; Danke an alle, die mir dabei geholfen haben.“

 

Nähere Infos zu den Promovenden:

Rainer Findenig

Findenig wurde 1983 in Salzburg geboren und studierte von 2003 bis 2007 Hardware/Software Systems Engineering an der Fachhochschule Hagenberg. Anschließend begann er ein Doktoratsstudium der technischen Wissenschaften an der Johannes Kepler Universität Linz. In seiner Doktorarbeit „Single-Source Hardware Modeling on Different Abstraction Levels with State Charts“ zeigte Findenig einen neuen Entwurfsansatz für integrierte Schaltkreise (ICs) auf, mit dessen Hilfe Chips schneller und mit weniger Fehlern entwickelt werden können.
Findenig ist als Software- und Hardwareentwickler bei Intel (DMCE GmbH) tätig. Daneben lehrt er an der FH Hagenberg. In seiner Freizeit geht der Linzer klettern, spielt Badminton oder betreibt Yoga.

Markus Schörgenhumer

Schörgenhumer wurde 1988 in Wels geboren. Er schloss das 2007 begonnene Masterstudium Technische Physik an der JKU in der Mindestdauer ab und absolvierte von 2012 bis 2015 das Doktoratsstudium der Technischen Wissenschaften im Fachbereich Mechatronik mit dem Hauptfach „Computerunterstützte Methoden“ der Mechanik“ sowie dem Nebenfach „Numerische Methoden der Thermofluiddynamik“. Seine Dissertation zum Thema „Smoothed Particle Hydrodynamics with consistent boundaries for fluid-structure interaction“ fertigte er am LCM (Linz Center of Mechatronics GmbH) und am Institute of Technical Mechanics der JKU an. Am LCM ist Schörgenhumer nun auch im Bereich Forschung und Entwicklung tätig. Für sein Studium und seine Arbeit wurde er unter anderem mit dem Dr. Erwin Wenzl Preis und dem Würdigungspreis des Bundesministers für Wissenschaft und Forschung ausgezeichnet. In seiner Freizeit betreibt Schörgenumer Sport, spielt Violine oder repariert Autos und andere technische Geräte.

Credit: JKU/Pullirsch

Foto 1: v.l.: Vizerektor Univ.-Prof. Alexander Egyed, Univ.-Prof. Johannes Gerstmayr, Primar Dr. Walter Aichinger, Dr. Rainer Findenig, Vizerektor Univ.-Prof. Andreas Janko, Dr. Markus Schörgenhumer, BSc, Senatsvorsitzender Univ.-Prof. Helmut Pernsteiner, Bundespräsident Heinz Fischer, Rektor Univ.-Prof. Meinhard Lukas, Vizerektorin Dr. Barbara Romauer, Dekan Univ.-Prof. Alois Ferscha, Dekan Univ.-Prof. Johann Bacher, Altrektor Univ.-Prof. Richard Hagelauer
Foto 2: v.l.: Bundespräsident Heinz Fischer, Dr. Rainer Findenig
Foto 3: v.l.: Bundespräsident Heinz Fischer, Dr. Markus Schörgenhumer
Foto 4.: v.l.: Dr. Markus Schörgenhumer, Dr. Rainer Finendig

[Christian Savoy]