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JKU-Erfolg bei Borealis Student Innovation Award


Mit Michael Müller und Melanie Baumgartner konnten sich gleich zwei JKU-Studierende beim Borealis Student Innovation Award unter die Gewinner einreihen.

Mit ihrer Masterarbeit an der Abteilung Physik der Weichen Materie der JKU (Leitung: Univ.-Prof. Dr. Siegfried Bauer) konnte sich DI Melanie Baumgartner gegen starke Konkurrenz durchsetzen. „Nachhaltigkeit und Umweltschutz sind Themen, die in der modernen Forschung einen immer größeren Stellenwert haben. Als Mutter und Forscherin liegt es mir auch besonders am Herzen, einen ökologischen Fußabdruck in meiner Arbeit zu hinterlassen. Daher war ich von Anfang an von meinem Diplomarbeitsthema bei Herrn Prof. Siegfried Bauer, biologisch abbaubare organische Elektronik, sehr begeistert. Gemeinsam mit meinem Betreuer Dr. Mihai Irimia-Vladu und der Arbeitsgruppe von Prof. Sariciftci (LIOS) ist es uns gelungen, eines der wichtigsten Elektronischen Bauteile, den organischen Feldeffekttransistor (OFET), aus komplett abbaubaren und sogar biokompatiblen Materialen herzustellen“, so die Gewinnerin. Den Preis sieht sie als Ansporn: „Der Borealis Student Innovation Award ist für mich, aber natürlich auch für diejenigen, die mich während meiner Diplomarbeit begleitet und unterstützt haben, eine hohe Auszeichnung. Da ich auch während meiner Dissertation bei Frau Prof.in Sabine Hild vom Institut für Polymerwissenschaften auch weiterhin an diesem Thema arbeite, sehe diesen Preis auch als optimale Plattform und Möglichkeit, das Thema biologisch abbaubare organische Elektronik einem breiteren Publikum vorzustellen und darauf aufmerksam zu machen."

 

Forschung an Solarzellen
Auch Michael Müller zeigte sich stolz auf den Erfolg: „Es ist für mich Anlass zu großer Freude und bestätigt mich in meiner Forschung.“ Seine Bachelorarbeit am Institut für Polymerwerkstoffe und Prüfung (IPMT; Vorstand: Univ.-Prof. Dr. Reinhold Lang) trug den Titel „Dynamisch-Mechanische Analyse von Einbettmaterialien für Solarmodule“ und wurde von Herrn Prof. Gernot Wallner wissenschaftlich betreut. Der Inhalt: Um Solarzellen vor mechanischen Schäden zu schützen, werden diese in gummielastischen Einbettungsmaterialien eingebettet. Die gängigste Materialklasse, die für die Einbettung von PV-Modulen verwendet wird, ist chemisch vernetzendes Ethylen-Vinylacetat-Copolymer (EVA). „Am Institut für Polymerwerkstoffe und Prüfung (IPMT) der JKU wird im Zuge des Forschungsprojektes ,Solar-electrical Systems based on Polymeric Materials‘ an der Entwicklung neuartiger und verbesserter Einbettungsmaterialien für die Photovoltaik gearbeitet – hier leiste ich meinen Beitrag“, so Müller.
Um die Kosteneffizienz bei der Herstellung von PV-Modulen zu steigern, hat Müller neben den etablierten chemisch vernetzenden Einbettungsmaterialien auch physikalisch vernetzende Materialien auf ihre Eignung hinsichtlich ihres Einsatzes in PV-Modulen untersucht.
Die Hauptzielsetzung dieser Arbeit war es, verschiedene Einbettungsmaterialien in Hinblick auf ihre dynamisch-mechanischen Eigenschaften zu charakterisieren. Im Weiteren wurde auch der Stand der Technik zu den Einbettungsfolien aufgearbeitet und eine Basischarakterisierung von kommerziell verfügbaren Materialien durchgeführt.

Der Borealis Student Innovation Award ist ein internationaler Wettbewerb für Studierende aus aller Welt. Borealis will damit innovatives Denken und neue Problemlösungen fördern und unterstützen. Der Award wird an die drei innovativsten Forschungsarbeiten verliehen - je ein Award für die beste Bachelor-, Master- und Doktorarbeit.

Fotos: Borealis; Maurits van Tol (Vice President Innovation & Technology Borealis) mit den GewinnerInnen

[Christian Savoy]