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Qualifizierungsnetzwerk SmaPro für Industrie 4.0


HAGENBERG/LINZ – Ein positives Projekt-Resümee zog das Steering Committee des Qualifizierungsnetzwerk SmaPro beim Abschlusstreffen. 103 Kursteilnehmer sammelten in 25 Kurstagen das notwendige Know-how um Methoden aus Smart Production - Maschinendatenanalyse und Interpretation in der Produktion gewinnbringend in ihren Unternehmen einzusetzen. Dieses Abschlussmeeting wurde kombiniert mit einer spannenden Führung durch die Hausmesse der WFL Millturn Technologies aus Linz.

In den 1,5 Jahren Projektlaufzeit wurden 13 Kurse von 25 Vortragenden aus universitärem und wirtschaftlichem Umfeld abgehalten. „Die größte Herausforderung war es, trotz unterschiedlichster Voraussetzungen und Zugänge den Teilnehmerinnen und Teilnehmern sowohl die theoretischen Grundlagen als auch die praxisrelevanten Umsetzungsmöglichkeiten in den einzelnen Modulen zu vermitteln,“ bestätigt der wissenschaftliche Koordinator Peter Hehenberger vom Institut für Mechatronische Produktentwicklung und Fertigung der Johannes Kepler Universität Linz. Dass dieser Spagat sehr gut gemeistert wurde, zeigen die durchwegs positiven Rückmeldungen der Kursbesucher. Somit sind die teilnehmen Firmen gut gerüstet um das erlernte Wissen über Industrie 4.0 möglichst schnell in die Praxis umzusetzen und somit einen Wettbewerbsvorteil zu erzielen.
Ein weiteres Highlight des SmaPro Meetings war die Besichtigung M200 Millturn, die beim Open-House Event der Firma WFL Millturn Technologies ihre Weltpremiere feierte. Die Dreh-Bohr-Fräsmaschine kann Werkstücke mit sagenhaften 2 Metern Durchmesser und 60 Tonnen Gesamtgewicht bearbeiten.

Eine Erfolgsgeschichte: SmaPro - Smart Production - Maschinendatenanalyse und Interpretation in der Produktion
Zusammen mit 13 Partnern - darunter vier wissenschaftliche Partner, vier kleine und mittlere Unternehmen sowie fünf Großunternehmen - führte die RISC Software GmbH als Konsortialführer das Qualifizierungsnetzwerk „SmaPro“ durch. Das Projekt zielte darauf ab, die Unternehmen im Umfeld der Produktion auf die zu erwartenden Herausforderungen des Zukunftsthemas Industrie 4.0 vorzubereiten. Die gezielt modular gestalteten Weiterbildungen im Bereich Smart Production - Maschinendatenanalyse und -interpretation in der Produktion mit den dafür relevanten Inhalten aus Mathematik, Informatik, Maschinenbau, Mechatronik und Software Engineering bilden die Voraussetzungen für die Unternehmenspartner für zukünftige Aufgabenstellungen.

Transferprojekte – von der Theorie in die Praxis
Um das gelernte Wissen in den Firmen zu etablieren, setzte jeder Firmenpartner ein Transferprojekt um. Die Transferprojekte gestalteten sich inhaltlich vielfältig. Das Ziel war die Wissensvertiefung durch die Anwendung der gelernten Inhalte der Ausbildungsmaßnahmen in unternehmensrelevanten Aufgabenstellungen, um die strategischen Themen so kontinuierlich weiterzuverfolgen. In weiterer Folge war der Wissenstransfer von den unternehmensinternen Wissensträgern an KollegInnen, die nicht an den Kursen von SmaPro teilgenommen haben, ein wichtiger Punkt.
Zum Beispiel hielt ein Unternehmen im Rahmen dieses Projektes einen maßgeschneiderten internen Workshop über Datenvisualisierung ab, um das Wissen einer größeren Mitarbeiteranzahl zugänglich zu machen.
Ein weiteres Transferprojekt, das direkt beim Gastgeber des Abschlussmeetings WFL Millturn Technologies GmbH stattfand, war die Erweiterung des Softwaretools „Millturn Pro Online“, das direkt mit den Maschinen von WFL ausgeliefert wird. Mit Millturn Pro Online erhalten Anwender die Möglichkeit auf die Konfiguration und Quelltexte entfernter Werkzeugmaschinen über eine Netzwerkverbindung direkt von ihrem Arbeitsplatz aus zugreifen zu können.

Nachfolgeprojekt SmaPro 2.0 bereits eingereicht
Aufgrund der vielen positiven Rückmeldungen wurde bereits ein Nachfolgeprojekt bei der 3. Ausschreibung Qualifizierungsnetze der FFG in Rahmen des Förderungsschwerpunkts „Forschungskompetenzen für die Wirtschaft“ eingereicht. Dabei hat sich sowohl das wissenschaftliche als auch das Firmenpartner-Netzwerk vergrößert, auch der Mechatronik-Cluster ist mit an Bord. Der Schwerpunkt liegt dabei auf dem gesamten Produktionszyklus mit höherer Losgröße und Produktivität. Geplant sind sechs Module mit zahlreichen Kursen wie z.B. zu den Themen Requirements Engineering, Product Life Cycle Management, Modellierung und Simulation von Komponenten und Systemen, Data Science und rechtliche Aspekte von Smart Produktion.

Industrie 4.0 als Chance für Produktions- und Prozessindustrie
Durch die Verknüpfung von Komponenten mittels intelligenter IKT-Technik wie z.B. RFID, Sensoren, WLAN, etc. wachsen die damit gewonnenen Daten zum „Internet der Dinge“ zusammen. Durch die direkte Kommunikationsfähigkeit der einzelnen Komponenten entsteht eine eigenständige Machine-2-Machine (M2M) Kommunikation. Dadurch können Prozesse analysiert und optimiert werden. Das Potenzial und der Nutzen für die Industrie – besonders im Produktions- und Logistikbereich – ist daher enorm. „Wichtige Voraussetzungen um „Industrie 4.0“ zu etablieren, sind neben der entsprechenden IKT-Infrastruktur auch das vernetzte Denken innerhalb der Organisation. Mit SmaPro werden die beteiligten Firmen auf diese und weitere Herausforderungen kompetent vorbereitet.“ Erläutert Wolfgang Freiseisen, Geschäftsführer des SmaPro-Konsortialführers RISC Software GmbH.
Firmenpartner: AGS-Engineering GmbH, ANGER MACHINING GmbH, ENGEL AUSTRIA GmbH, Fill Gesellschaft m.b.H., FRONIUS INTERNATIONAL GmbH, Ginzinger electronic systems GmbH, INOCON Technologie Gesellschaft m.b.H., KEBA AG, TRUMPF Maschinen Austria GmbH & Co. KG., WFL Millturn Technologies GmbH & Co. KG
Wissenschaftliche Partner: Institut für Mechatronische Produktentwicklung und Fertigung der Johannes Kepler Universität Linz, Institut für Symbolisches Rechnen (RISC) der Johannes Kepler Universität Linz, Institut für Anwendungsorientierte Wissensverarbeitung (FAW) der Johannes Kepler Universität Linz

Kontakt
RISC Software GmbH, Softwarepark 35, 4232 Hagenberg, Austria Tel: +43 (7236) 3343-234
Projektkontakt: Mag. Michaela Langthaler, E-Mail: michaela.langthaler(/\t)risc-software.at
Pressekontakt: Mag. Cornelia Staub, E-Mail: cornelia.staub(/\t)risc-software.at
Web: www.risc-software.at | www.smapro.at

Bilder:
© RISC Software GmbH, Abdruck Honorarfrei, Belegexemplar erbeten
Bild 1: Teilnehmer des Abschlussmeetings des Qualifizierungsnetzwerkes SmaPro: (v.l.n.r.) Fritz Pesendorfer (INOCON), Philipp Wimmer (KEBA AG), Robert Freudenthaler (TRUMPF Austria GmbH), Michaela Langthaler und Wolfgang Freiseisen (RISC Software GmbH), Peter Hehenberger (IMDP JKU Linz), Christoph Schinerl (WFL Millturn Technologies GmbH)
Bild 2: Organisationsteam des Qualifizierungsnetzwerkes: (v.l.n.r) Peter Hehenberger (IMDP, JKU Linz), Michaela Langthaler (RISC Software GmbH)

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