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Luftfahrt-Sicherheitspreis für JKU-Forscher


DI Christoph Kralovec wurde gemeinsam mit den Co-Autoren Univ.-Prof. Martin Schagerl und Univ.-Prof. Kai-Uwe Schröder mit dem "Safety in Aerospace Award 2015" ausgezeichnet.

DI Christoph Kralovec (Projektmitarbeiter Institut für Konstruktiven Leichtbau, IKL) wurde gemeinsam mit den Co-Autoren Univ.-Prof. DI Dr. Martin Schagerl (Vorstand IKL) und Univ.-Prof. DI Dr. Kai-Uwe Schröder (Vorstand des Instituts für Strukturmechanik und Leichtbau an der RWTH Aachen und bis 2013 Assistenzprofessor am IKL) durch die "Institution of Mechanical Engineers" für den Journal Artikel "Elastic body impact on sandwich panels at low and intermediate velocity" (erschienen in Journal of Aerospace Engineering, Proceedings of the Institution of Mechanical Engineers, Part G, 229(2):221-231, 2014) mit dem "Derek George Astridge Safety in Aerospace Award 2015" ausgezeichnet.

  Die Ehrung erfolgte im Rahmen des "Annual General Meetings" der "Institution of Mechanical Engineers - Aerospace Division" in London, wo DI Christoph Kralovec (Foto rechts) stellvertretend für die Autorenschaft vom Chairman der "Aerospace Division", Paul Lloyd (Foto links) die Auszeichnung entgegen nahm.
 
Die Auszeichnung wird jährlich an einen besonders anwendungsbezogenen und hinsichtlich Sicherheit in der Luft- und Raumfahrt relevanten Beitrag vergeben. Die wissenschaftliche Arbeit von Herrn DI Christoph Kralovec am Institut für Konstruktiven Leichtbau beschäftigt sich mit der optimalen Gestaltung von Bauteilen der Kabinenausstattung von Langstrecken-Flugzeugen. Eines der wichtigsten Kriterien für die Gestaltung derartiger Strukturkomponenten ist die Vermeidung von Verletzungen von Passagieren bei schweren Turbolenzen oder einer Bruchlandung. Im Artikel wird der mögliche Aufprall des Kopfes an eine Kabinen-Trennwand betrachtet.

Der Beitrag diskutiert auf Basis von Computersimulationen und in idealisierter Weise die Interaktion zwischen Körper und Trennwand und - besonders wesentlich - die dabei auftretenden Beschleunigungskräfte und das daraus folgende Verletzungsrisiko. Dabei zeigt sich ein unerwarteter Einfluss der Trennwandsteifigkeit auf die im Kopf wirkenden Beschleunigungskräfte. Mit diesem Ergebnis kann durch entsprechende Optimierung der Bauweise der Kabinen-Trennwand das Verletzungsrisiko erheblich gesenkt werden.

  
Die Arbeit von DI Christoph Kralovec wurde durch die Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) im Rahmen des Programms Take Off gefördert.

Infos zum IKL: http://www.ikl.jku.at

[Christian Savoy]