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Informationselektronik erhält neue Inhalte und Namen


Die Verwandlung des Studiums „Informationselektronik“ in „Elektronik und Informationstechnik“ an der JKU ist mehr als eine bloße Umbenennung.

Neue Professoren, ein überarbeiteter Studienplan und ein praxisbezogener Name: Die Verwandlung des Studiums „Informationselektronik“ in „Elektronik und Informationstechnik“ an der Johannes Kepler Universität Linz ist mehr als eine bloße Umbenennung.

Die Umbenennung beschreibt die Inhalte des Studiums genauer, während es sich beim bisherigen Begriff „Informationselektronik“ letztlich um ein Kunstwort handelte. „Der neue Begriff zeigt klarer an, dass wir hier ein Studium anbieten, das im Kern die Elektronik umfasst, das aber um jene Gebiete erweitert wird, die in modernen informationsverarbeitenden elektronischen Systemen wichtig sind“, so Univ.-Prof. Andreas Springer zur Namensthematik.
Ein Vorteil, den die Umbenennung mit sich bringt: Als Kunstwort wurde der Begriff bei der Suche im Internet oft nicht gefunden. All das soll sich mit der Umbenennung ändern. „Elektronische Systeme und Informationstechnologie bestimmen heute unser Alltagsleben. Unser Studium bietet die Grundlage dafür, solche Systeme nicht nur anzuwenden, sondern zu verstehen und selbst zu gestalten.“ Also z.B. Signalverarbeitung, hardwarenahe Programmierung oder Halbleiterphysik. „Die Informationselektronik umfasst tatsächlich viel mehr als Elektronik“, erklärt Springer.

Rund 180 Studierende
In Kraft tritt die Namensänderung mit 1. Oktober 2016. Derzeit wird „Elektronik und Informationstechnik“ von 154 Bachelor- und 28 Masterstudierenden belegt.

Handys, Autos und Spitäler
Mit den erst kürzlich an die JKU berufenen Univ.-Prof. Robert Wille (Abteilung für Integrierten Schaltungs- und Systementwurf) und Univ.-Prof. Harald Pretl (Abteilung für Energieeffiziente Analoge Schaltungen) wurde nun das Fachgebiet Elektronik deutlich gestärkt. Mit neuem Schwung wird nun weiter an zukunftsträchtigen Technologien geforscht. So wird im Bereich Elektronik und Informationstechnik an Handy-Chips der nächsten Generation gearbeitet (5G-Handys). Ebenso wird an Messmethoden für die Medizin geforscht, die schnellere Diagnosen von Hirnblutungen erlauben und Algorithmen entwickelt, um Ärzte bei der Bewertung von EKGs zu unterstützen. Ein ebenfalls praxisrelevantes Projekt bearbeitet Univ.-Prof. Springer selbst: Er entwickelt gemeinsam mit KollegInnen an der JKU neue Handychips. Auch Radarsysteme für selbstfahrende Autos werden an der JKU mitentwickelt.
Alles Beispiele dafür, dass der enorme Einfluss, den Elektronik und Informationstechnik bereits jetzt auf unseren Alltag haben, in Zukunft noch deutlich steigen wird.

[Christian Savoy]