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DRONE 100 - SPAXELS als Geburtstagsständchen für JKU


Mit „DRONE 100 – Spaxels über Linz“ laden Ars Electronica und Intel am 10. September zu einer spektakulären Drohnen-Performance.

Mit „DRONE 100 – Spaxels über Linz“ laden Ars Electronica und Intel am 10. September zu einer spektakulären Drohnen-Performance. Gutes Wetter vorausgesetzt, werden 100 Spaxels unmittelbar vor der Visualisierten Klangwolke „Fluss des Wissens“ zu einem aufsehenerregenden Flug über der Donau abheben. Nach dem Weltrekordflug Ende 2015 in Tornesch bei Hamburg war der Drohnenschwarm bislang für Publikum nur in Sydney zu sehen: Im Rahmen des Vivid Sydney Festivals flog man im Juni dieses Jahres im Hafenbecken der australischen Metropole, direkt neben der weltberühmten Oper.

Mit „DRONE 100 – Spaxels über Linz“ folgt nun die Europapremiere der 100 Weltrekord-Drohnen in Linz. „Wir freuen uns wahnsinnig darauf, endlich auch in Linz zeigen zu können, wie weit wir unsere SPAXELS seit ihrem allerersten Auftritt bei der Klangwolke 2012 weiterentwickelt haben“, so Horst Hörtner (Director des Ars Electronica Futurelab). „Es ist wirklich aufregend, DRONE 100 zurück nach Europa zu bringen und hier erstmals vor Publikum zu fliegen“, so Anil Nanduri (General Manager of Unmanned Aviation Systems at Intel): „Drohnen werden in Zukunft eine sehr wichtige Computerplattform darstellen. Intel arbeitet deshalb an Lösungen, die es PilotInnen erlauben, mehrere Drohnen gleichzeitig zu steuern. Wir sind überzeugt, dass sich der Drohnenindustrie dadurch völlig neue Möglichkeiten und Chance erschließen.“

Wer danach oder davor noch mehr Drohnen erleben will, der/dem sei zwischen 8. und 12. September ein Besuch der POSTCITY empfohlen: Racing-Drohnen, Liefer-Drohnen, Kamera-Drohnen und natürlich die Leucht-Drohnen des Ars Electronica Futurelab – während der gesamten Ars Electronica wird es in der POSTCITY ein Drohnenlab geben, das mit zahlreichen Exponaten, Präsentationen und Vorführungen zeigt, was Drohnen heute schon alles können und wofür sie in Zukunft eingesetzt werden.

10. September 2016: DRONE 100 – Spaxels über Linz
Am Samstag, dem 10. September, um 19:45 Uhr werden die 100 mit LED-bestückten Drohnen unmittelbar vor Beginn der von der LIVA veranstalteten Klangwolke zu einem rund 7-minütigen Flug starten. Um Kollisionen zu vermeiden, werden sie nicht alle gleichzeitig, sondern in Gruppen, nacheinander abheben. Sie werden zunächst 30 Meter fast senkrecht empor und dann über die Bäume am Flussufer hinaus über die Donau fliegen. Dort angekommen, werden sie ihre Positionen einnehmen und mit ihrem „Tanz“ beginnen. Der erste Teil der Show wird eigens für Linz gestaltet und verschiedene, dreidimensionale Motive beinhalten – einen majestätischen Vogel etwa, der über die Donau fliegen und dabei seine riesigen Schwingen auf und ab bewegen wird. Synchronisiert wird diese Choreografie mit der Musik des Linzer Soundkünstlers und Komponisten Sam Auinger.

Der zweite Teil der Show zeigt dann das Finale des Weltrekordflugs, den man im November 2015 für Intel flog. Danach endet das Spektakel und der Drohnenschwarm wird sich auf den Rückweg, Richtung Airfield, machen. Für die 100.000 Menschen auf der anderen Seite der Donau wird in dem Moment schon das nächste Highlight des Abends beginnen: die Visualisierte Klangwolke „Fluss des Wissens“.

8. und 9. September: Countdown auf dem Urfahraner Markt
Der Countdown für diese Europa-Premiere beginnt schon zwei Tage davor. Am Donnerstag, dem 8. September, wird das Airfield auf dem Areal des Urfahraner Markt aufgebaut und abgesichert. Bis Samstag werden hier alle notwendigen Tests und Vorbereitungen ablaufen: Nachdem sämtliche Funkstrecken ausgemessen sind und Drohne um Drohne kalibriert ist, wird zunächst mit einzelnen Quadcoptern, dann mit kleinen und schließlich immer größeren Schwärmen geflogen. Das Publikum ist bei all diesen Tests hautnah dabei, nämlich direkt am – genauer rund um – das Airfield. InfotrainerInnen des Ars Electronica Center empfangen hier alle großen und kleinen, jungen und junggebliebenen, kurz interessierten Zaungäste. Sie präsentieren die Quadcopter und klären über technische Details auf. Und sie berichten darüber, wie das alles begonnen hat mit den sogenannten SPAXELS, den „Space Pixel“, des Ars Electronica Futurelab.

Drohnenlab in der POSTCITY
Wer nach der Europa-Premiere von „DRONE 100“ Lust auf noch mehr Drohnen hat, der/dem sei ein Besuch der POSTCITY am Linzer Bahnhof empfohlen. Racing-Drohnen, Liefer-Drohnen, Kamera-Drohnen und die Leucht-Drohnen des Ars Electronica Futurelab – während des gesamten Ars Electronica Festival wird hier ein Drohnen-Showcase verortet sein, der nicht nur die Story der Linzer Spaxels erzählt, sondern mit zahlreichen Exponaten, Präsentationen und Vorführungen spannende Einblicke in aktuelle und künftige Drohnenanwendungen gibt.
 
Klaus Luger (Bürgermeister der Stadt Linz, Eigentümervertreter Ars Electronica Linz GmbH):
„Ursprünglich eine künstlerische Idee für die Klangwolke 2012, haben sich die ‚Space Pixel‘ des Ars Electronica Futurelab zum Forschungsprojekt als auch zu einem erfolgreichen kommerziellen Produkt entwickelt. Damit stehen die SPAXELS exemplarisch für das, was wir am Standort Linz künftig viel öfter schaffen wollen: Innovative Ideen entwickeln, Freiräume und Zeit für ihre Entfaltung bereitstellen und ihr Potential schließlich auf verschiedenen Ebenen – ganz klar auch auf einer wirtschaftlichen Ebene – nutzen. Dass die Europapremiere der Show „DRONE 100 – Spaxles über Linz“ unmittelbar vor der Klangwolke ‚Fluss des Wissens‘ stattfindet und damit gleichzeitig eine Art Geburtstagsständchen für die JKU ist, rundet das alles ab.“

Mag. Bernhard Baier (Vizebürgermeister Stadt Linz, Aufsichtsratsvorsitzender Ars Electronica):
„Nach der aufsehenerregenden Europapremiere des Mercedes F015 im vergangenen Jahr, lädt das Ars Electronica Festival heuer zur nächsten: Passend zum 50-Jahre-Jubiläum der JKU wird der weltgrößte autonome Drohnenschwarm in den Nachthimmel über Linz aufsteigen. Bislang sind die 100 ‚SPAXELS‘ des Ars Electronica Futurelab nur in Sydney, direkt neben der Oper, geflogen, im September kommen sie nun also auch nach Linz. Einmal mehr eine tolle Werbung für Linz als spannende, inspirierende und zukunftsorientierte ,UNESCO City of Media Arts'."

Univ.-Prof. Dr. Meinhard Lukas (Rektor Johannes Kepler Universität):
„Ich danke dem Ars Electronica Center herzlich für das geplante Geburtstagsständchen zu unserem Jubiläum. Das Ars Electronica Futurelab ist ein Beleg dafür, dass es nicht auf formelle Forschungskompetenz und auch nicht auf formalisierte Strukturen ankommt, um scheinbar Unmögliches möglich zu machen. Es geht darum, kreative Köpfe zusammenzubringen, die mutig die Zukunft erfinden. Das Futurelab ist ein Vorbild für alle traditionellen Forschungseinrichtungen – von ihnen können wir viel lernen. In Zukunft sollen Ars Electronica und JKU noch enger kooperieren, einige Projekte sind schon auf dem Weg. Wir freuen uns schon sehr auf die SPAXELS am 10. September!“

Ars Electronica Festival 2016: RADICAL ATOMS – and the alchemists of our time

… was kommt eigentlich nach den selbstfahrenden Autos und dem Internet der Dinge? 2016 dreht sich beim Ars Electronica Festival alles um moderne AlchemistInnen. Im Rampenlicht steht eine neue Generation von KünstlerInnen, HackerInnen, Do-It-Yourself-3D-PrinterInnen, Gentechnik- und Künstliche Intelligenz-ForscherInnen, die unsere Welt schon bald verändern wird. Mit welch bahnbrechenden Arbeiten sie dies tun werden, präsentiert Ars Electronica mit einem einmaligen Mix aus verschiedenen Formaten und Angeboten. Zentraler Schauplatz des Festivaltreibens wird wie im vergangenen Jahr die POST CITY sein, das ehemalige Post- und Paketverteilzentrum am Linzer Bahnhofsgelände. Weitere Festival-Locations sind das Ars Electronica Center, das OK im OÖ Kulturquartier, das CENTRAL, die Kunstuniversität, das LENTOS Kunstmuseum, der Mariendom, die neue Bruckneruniversität und der Donaupark, der Schauplatz der Europapremiere von „DRONE 100 – Spaxels über Linz“ wird.

Ars Electronica SPAXELS: http://www.spaxels.at
Ars Electronica Festival 2016: http://www.aec.at/radicalatoms/de/

Foto: Im vergangenen Jahr war das Schauspiel der 100 Drohnen in Deutschland zu bewundern.
Credit: Intel/AEC

[Tobias Prietzel]