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Wettbewerb zur Neu- und Umgestaltung des JKU Campus entschieden


Die JKU feiert ihr 50-jähriges Bestehen – Zeit für die Weiterentwicklung des Campusareals. Ein von BIG und JKU europaweit ausgelobter Architekturwettbewerb ist nun abgeschlossen.

Die JKU wurde vor 50 Jahren bewusst am Stadtrand als Campusuniversität etabliert. Die weitläufigen Grünflächen haben ein enormes Potenzial, das die Universität bisher nicht ausgeschöpft hat. Rektorat und ÖH wollen den Campusgedanken stärken und ein belebtes und attraktives Uni-Umfeld für MitarbeiterInnen, Studierende und das gesamte Universitätsviertel schaffen.

Der gestartete Architekturwettbewerb ist nun entschieden. "Aus 15 Wettbewerbsbeiträgen wählte die Jury einstimmig das Vorentwurfskonzept von Architekturbüro RIEPL RIEPL ARCHITEKTEN ZT GMBH aus Linz zum Sieger", sagt BIG Geschäftsführer Hans-Peter Weiss.

"Die Campus-Neugestaltung ist das sichtbare Zeichen für eine Aufbruchsstimmung und positive Weiterentwicklung an der JKU", freut sich Landeshauptmann-Stellvertreter Mag. Thomas Stelzer.

Die wichtigsten Kriterien für die Universität: der Ausbau der ursprünglichen Campusidee und die Belebung der großzügigen Freiflächen. "Der Campus der JKU soll ein vitaler Lebensraum sein. Beim Wettbewerb ging es uns um ein Gesamtkonzept, um den Campusgedanken zu stärken", so der JKU-Rektor Meinhard Lukas.

Das Projekt im Detail, die Bausteine
Die Architekten überzeugten mit einer Lösung, die im Wesentlichen auf vier Bausteinen beruht:
- die Errichtung eines Eingangs- und Veranstaltungsgebäudes (Kepler Hall)
- die Umformung und Neugestaltung der Bibliothek
- die Erhöhung des Turms der Technisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät (Somnium)
- Sport- und Freizeitflächen am Campusareal

Der Entwurf sieht als Entrée für das gesamte Universitätsareal die neue Kepler Hall vor. Mit einer Bruttogesamtfläche von rund 3.000 Quadratmetern soll sie auf der derzeit wenig genutzten, aber sehr zentralen Freifläche zwischen Teich und Besucherparkplatz errichtet werden. Der multifunktionale Bau bietet Raum für unterschiedlichste Nutzungen wie Empfänge, Kultur- und Sportveranstaltungen und ist zudem Aufenthaltsbereich.

In einem weiteren Schritt wird die Bibliothek erweitert. Für das Gebäude aus den 1980er-Jahren ist eine in den Vorplatz hinausragende Aufstockung geplant, dazu kommen ein Lichthof und eine große Freitreppe. Durch die Erweiterung entstehen einerseits neue Lernorte im Inneren und andererseits attraktive Aufenthalts- und Kommunikationsbereiche im Freien.

Weithin erkennbares Wahrzeichen mit faszinierendem Ausblick
Der TNF-Turm wird durch eine „grüne Krone“ erhöht. Der offene Aufbau aus Stahlgitter sieht eine teilweise Bepflanzung und eine schwebende Plattform samt Sonnensegel vor. Das Bauwerk wird so zu einem weithin erkennbaren Wahrzeichen und bietet gleichzeitig einen faszinierenden Ausblick.

Bei der Sanierung der Fassade bleibt das ursprüngliche Erscheinungsbild erhalten, wird aber an die heutigen energetischen Standards angepasst. Durch den Austausch sämtlicher Fenster (rund 5.500 Quadratmeter Fensterfläche) sinkt der Energieverbrauch um etwa die Hälfte. Die Maßnahmen ergänzen die bereits seit 2014 stattfindenden Sanierungsmaßnahmen des Gebäudes aus den 1970er-Jahren.

Für den Wettbewerb wurde ein Kostenrahmen von rund 25,8 Millionen Nettobaukosten ausgelobt. Die Realisierung des Projektes wird in Etappen erfolgen. In einer ersten Etappe sind die Sanierung des TNF-Turms und die Schaffung von Sport- und Freizeitflächen geplant. Damit soll im nächsten Jahr begonnen werden.

[Tobias Prietzel]