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High Performance Computing: Austausch von Forschung und Industrie


AnwenderInnen und EntwicklerInnen aus Forschung und Industrie haben sich bei der PRACE Autumn School im Schloss Hagenberg getroffen.

56 internationale ForscherInnen, WissenschafterInnen und Studierende erhielten einen Einblick in skalierbare Anwendungen auf modernen Rechnerarchitekturen wie massiv parallele Systeme und many-integrated-core Architekturen. „Moderne Visualisierungen und Simulationen benötigen rechenintensive Anwendungen, an dieser Stelle spielt Hochleistungsrechnen eine wichtige Rolle sowohl für industrielle als auch forschungsintensive Bereiche. Wir haben den TeilnehmerInnen gezeigt, wie man mit den Herausforderungen bei der Implementierung umgeht“, erklärt Dr. Wolfgang Schreiner, Professor am Institut für Symbolisches Rechnen (RISC) und Österreich-Koordinator der europaweiten Initiative PRACE.

In Vorträgen von ExpertInnen der RISC Software GmbH, DCS Computing GmbH, Friedrich-Alexander University Erlangen-Nürnberg, VSB-TU Ostrava (Tschechische Republik), Johannes Kepler University Linz und des Leibniz Supercomputing Center München wurden tiefe Einblicke in die führende parallele Programmierung ermöglicht. „Auch der schnellste Rechner der Welt wird zu keinem Ergebnis kommen, wenn die eingesetzte Software seine Möglichkeiten nicht nutzt“, so erklärt Alexander Leutgeb, Referent der Autumn und Mitarbeiter der RISC Software GmbH. „Wir haben den TeilnehmerInnen gezeigt, was sie bei ihrer Software berücksichtigen müssen, damit sie auch auf den größten Rechnern der Welt effizient läuft.“

Probleme in Forschung und Industrie mit Supercomputer lösen
Zentrale Fragen der Wissenschaft und Gesellschaft können heute nur durch die Bündelung aller verfügbaren Lösungsmethoden bewältigt werden, Softwarelösungen werden dabei immer wichtiger. Beispiele sind die weitere Erforschung der Einflussfaktoren und Wechselwirkungen bei Klimaveränderungen, bei Werkstoffinnovationen mithilfe von Nanotechnologien und bei der Entwicklung energieeffizienter Automobile und Flugzeuge sowie im Bereich der Life Sciences. Für diese Aufgaben werden Rechenleistungen und Speicherkapazitäten benötigt, die nur durch verteilte, massiv parallele Rechnerarchitekturen („High Performance Computing – HPC“) zur Verfügung gestellt werden können.

 

Das RISC Institut ist nationaler Vertreter von Österreich im europaweiten Projekt PRACE („Partnership for Advanced Computing in Europe“). Das Ziel von PRACE ist die Schaffung und Bereitstellung einer hochklassigen gesamteuropäischen HPC-Forschungsinfrastruktur sowohl für den akademischen Bereich als auch für industrielle Anwender. Darüber hinaus werden ein breites Spektrum an HPC-Dienstleistungen sowie zahlreiche Aus- und Weiterbildungsveranstaltungen angeboten.


Fotos: RISC Institut

[Tobias Prietzel]