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Keplers „Rudolfinische Tafeln“: Gouverneur Nowotny beschenkte JKU


Nationalbank-Gouverneur Ewald Nowotny hat der JKU zu ihrem 50. Geburtstag ein besonderes Geschenk gemacht.

Er überreichte Rektor Meinhard Lukas ein Exemplar der 1627 veröffentlichten „Rudolfinischen Tafeln“, eines der bedeutendsten Werke Johannes Keplers. Die „Tabulae Rudolphinae“, eine Sammlung verschiedener Tafeln und Regeln zur Vorhersage der Planetenstellungen, leiteten in der Entwicklung der astronomischen Wissenschaft eine neue Epoche ein. Sie waren das letzte große Werk, das zu Keplers Lebzeiten, und gelten als beachtliche Leistung in praktischer Sternen- und Himmelskunde.

 

Grundlage zahlreicher astronomischer Berechnungen
Bis zum 18. Jahrhundert war der Band Grundlage zahlreicher astronomischer Berechnungen. Der englische Mathematiker und Physiker Sir Isaac Newton beispielsweise nützte Keplers Erkenntnisse für die Formulierung seiner Theorie der Gravitationskraft. Die Tafeln dienten auch zur Vollendung der Reform des Chinesischen Kalenders.

„Ich denke, es ist hier an einem guten Platz“, so Nowotny, der alte Bücher sammelt und die „Rudolfinischen Tafeln“ ersteigert hat, über sein Geschenk. „Eine große Ehre, dass der Namensgeber unserer Universität nun auch auf diese Weise an der JKU vertreten ist“, erklärt Rektor Lukas dankbar. „Wir werden für das wertvolle Buch einen speziellen Platz finden.“

Ingrid Nowotny, Rektor Meinhard Lukas, Institutsvorstand Historiker Marcus Gräser (Neuere Geschichte und Zeitgeschichte) und Gouverneur Ewald Nowotny mit den "Rudolfinischen Tafeln"

 

Enger Bezug zur JKU
Der Bezug von Gouverneur Nowotny zur Kepler Universität ist ein enger: Von 1967 bis 1971 war er zunächst Assistent und dann Dozent an der JKU, 1972 habilitierte er hier in Volkswirtschaftslehre. Von 1973 bis 1982 war Nowotny Universitätsprofessor in Linz und Vorstand des Instituts für Finanzwissenschaften.

 

[Tobias Prietzel]