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OCG Förderpreise gehen an die JKU

Wilfried Seyruck, Präsident der Österreichischen Computergesellschaft, zeichnete gleich zwei Jungforscher der JKU aus.

Andreas Grimmer und Christian Humer studierten beide an der Johannes Kepler Universität Linz und erhalten für ihre Masterarbeiten den OCG Förderpreis 2017, der mit je 1.500 Euro Preisgeld dotiert ist. Die Österreichische Computer Gesellschaft (OCG) vergibt seit 1988 den OCG Förderpreis. Urkunden und Preisgeld wurden am Mittwoch von OCG Präsident Wilfried Seyruck an die beiden Jungforscher bei der IKT Zukunftskonferenz Imagine in Wien übergeben. Grimmer arbeitet derzeit an der JKU als Universitätsassistent an seiner Doktorarbeit, während Humer zur Zeit bei Oracle Labs Zürich als Forscher und Gruppenleiter tätig ist.

Andreas Grimmer, derzeit in den USA, um seine neuesten Forschungsergebnisse zu präsentieren, war bei der Preisverleihung via Skype zugeschaltet. In seiner Arbeit "A Program Analysis Tool Chain for Programmable Logic Controller Programs“ entwarf er ein Programmanalyse-Framework für die industrielle Automatisierungstechnik. Dieses hilft bei der Wartung und Weiterentwicklung von Softwaresystemen, die oft aus Millionen Zeilen Programmcode bestehen. Die Arbeit wurde als Teil eines größeren Forschungsprojektes am Christian Doppler Labor MEVSS in Zusammenarbeit mit der o.ö. Firma KEBA durchgeführt.

Bei Christian Humers Masterarbeit “Truffle DSL: A DSL for Building Self-Optimizing AST Interpreters” geht es darum, Programme während ihrer Ausführung automatisch zu optimieren und dadurch ihre Geschwindigkeit in manchen Fällen um mehr als einen Faktor 10 zu steigern. Die Ergebnisse seiner Arbeit fließen direkt in die Forschung von Oracle Labs ein. Oracle Labs ist die Forschungsabteilung des amerikanischen IT-Unternehmens Oracle und betreibt an der JKU einen Standort mit derzeit zwölf Mitarbeitern (Oracle Labs Austria).

Foto v.l.: Seyruck, Grimmer, Wahlmüller, Humer, Credit: OCG/timeline/Rudi Handl

 

[Christian Savoy]