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Erste unabhängige Richterakademie in Österreich gegründet

Die JKU, die WU Wien, die Verwaltungsgerichte und der Verwaltungsgerichtshof haben eine Akademie der Verwaltungsgerichtbarkeit gegründet.

Aufbauend auf der hohen Qualifikation der VerwaltungsrichterInnen soll so die regelmäßige Wissensaktualisierung und der laufende Wissensaustausch in Rechts- und Managementfragen gefördert werden. Auch Innovation im Bereich des öffentlich-rechtlichen Rechtsschutzes wird so unterstützt.
„Die Verwaltungsgerichtsbarkeit braucht Richterinnen und Richter, die einerseits die vielfältigen und außerordentlich dynamischen Bereiche des Verwaltungsrechts profund beherrschen, gleichzeitig in ihrer Tätigkeit aber auch das Leitbild eines unabhängigen, nur dem Gesetz verpflichteten Richters internalisiert haben“, sagte der Präsident des Verwaltungsgerichtshofes Dr. Rudolf Thienel. Die neue Akademie sei ein hervorragend geeignetes Instrument dafür.

„Die Errichtung der Verwaltungsgerichtsbarkeit ist ein Meilenstein für den österreichischen Rechtsstaat. Die Richterakademie ist dabei ein wichtiges Element. Dass sie so rasch ins Leben gerufen und nun institutionalisiert wurde, ist ein bemerkenswertes Signal“, so Univ. Prof. Mag. Dr. Meinhard Lukas, Rektor der Johannes Kepler Universität Linz.
 
Und Univ.-Prof. Dr. Michael Mayrhofer, Senatsvorsitzender der Johannes Kepler Universität Linz und wissenschaftlicher Leiter der Richterakademie, ergänzte: „Dass alle 11 Verwaltungsgerichte, der Verwaltungsgerichtshof und 2 renommierte Universitäten zusammenarbeiten, ist ein Glücksfall. Die Gründung der Akademie ist der logische nächste Schritt einer Zusammenarbeit, die 2014 begonnen hat.“

 

Rund 750 Richterinnen und Richter sind in der Verwaltungsgerichtsbarkeit tätig. In drei Jahren sind insgesamt mehr als 250.000 Verfahren an den Verwaltungsgerichten anhängig geworden. In rund 96% aller abgeschlossenen Verfahren wurde im Jahr 2016 keine Revision an den Verwaltungsgerichtshof erhoben, was ein Indiz für die hohe Qualität der richterlichen Entscheidungen an den Verwaltungsgerichten ist.

v.l.: Meinhard Lukas, Rudolf Thienel, Michael Mayrhofer, Nikolaus Brandtner, Michael Holoubek / Credit: Bundespressedienst/Dunker

[Christian Savoy]