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Infineon Innovation Award 2017 an Alexander Melzer

Melzer vom Institut für Signalverarbeitung erhielt den Preis für die innovativste Dissertation, die alljährlich vom Halbleiter-Spezialisten Infineon vergeben wird.

Infineon ist ein weltweit führender Anbieter von Halbleiterlösungen, die das Leben einfacher, sicherer und umweltfreundlicher machen sollen. Diese führende Marktposition wird zu einem großen Teil durch innovative Produkte und neu erforschte Technologien begründet. Um solche Innovationen an den österreichischen Standorten Villach, Linz und Graz zu fördern und zu würdigen, finden jährlich die Infineon Innovation Awards statt. Dabei wird unter anderem auch ein Preis für die innovativste Dissertation verliehen. Die nominierten KandidatInnen wurden zu einem Hearing im Infineon Österreich Austria-Headquarter in Villach eingeladen, und dort von mehreren Halbleiter-ExpertInnen begutachtet. Neben dem Innovationsgrad wurde dabei auch die Präsentation kritisch bewertet.

Unter den zahlreichen Einreichungen konnte sich Alexander Melzer vom Institut für Signalverarbeitung durchsetzen und gewann den Preis in der Kategorie „PhD Thesis“, der mit 2.500 Euro Preisgeld dotiert ist. Melzer arbeitet seit drei Jahren in Kooperation mit Infineon am eingereichten und vorgestellten Projekt. Die Preisverleihung fand im Rahmen der achtzehnten Infineon Innovation Days in Villach statt, bei der auch Infineon Technologies CEO Dr. Reinhard Ploss sowie Infineon Österreich Austria CEO & CTO Dr. Sabine Herlitschka vertreten waren.

Mit seinem Beitrag „Short-Range Leakage Cancelation in FMCW Radar Transceivers“ stellte Melzer sein zum Patent angemeldetes Konzept zur Verbesserung der Sensitivität und Reichweite von Radar-Abstandssensoren in Autos vor. Um dies zu erreichen, werden unerwünschte Signalreflexionen von der Stoßstange beinahe vollständig unterdrückt. Durch einen neuartigen Ansatz kann das Konzept schließlich auch in sogenannten „Monolithic Microwave Integrated Circuits“ vollständig implementiert werden. Die Forschungsarbeit, welche im vergangen Jahr unter anderem mit dem deutschen VDE ITG Literaturpreis sowie dem dritten Platz bei den Johann Puch Automotive Awards ausgezeichnet wurde, erhielt heuer auch eine Anerkennung beim renommierten Houskapreis.

Das Projekt wird am Institut für Signalverarbeitung unter der Betreuung von Univ.-Prof. Dr. Mario Huemer und in Kooperation mit DICE Danube Integrated Circuit Engineering GmbH & Co KG (einem Infineon Technologies Tochterunterrnehmen von Infineon Austria nehmen in Linz) durchgeführt. Es wird durch das Austrian Center of Competence in Mechatronics (ACCM) gefördert.

Foto v.l.: Florian Starzer (DICE GmbH Linz), Mario Huemer (JKU), Alexander Melzer (JKU), Jochen Hanebeck (Mitglied des Vorstands von Infineon)

 

[Christian Savoy]