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Modell für Nachhaltigkeit im Öffentlichen Sektor vorgestellt

Zwei JKU-Nachwuchsforscherinnen haben mit einem Projekt zur Nachhaltigkeit im Öffentlichen Sektor für Aufsehen gesorgt.

Eine interne Kooperation der JKU-Institute für Public und Nonprofit Management (Vorstand: Univ.-Prof. Dennis Hilgers) und für Strategisches Management (Vorstand: o.Univ.-Prof. Franz Strehl) hat sich bewährt. Die Doktoratsstudentinnen Lisa Schmidthuber (Public Management) und Melanie Wiener (Strategisches Management) haben unter dem Titel „Aiming for a Sustainable Future: Conceptualizing Public Open Foresight“ einen Beitrag zum Thema Nachhaltigkeit im öffentlichem Sektor. Der Bericht wurde nun sogar im internationalen Fachjournal "Public Management Review" (VHB-Ranking: B) veröffentlicht.

Analyseprozess vorgestellt

Die Doktorandinnen präsentierten ein Prozessmodell, mittels dem Organisationen aus dem öffentlichen Sektor in einem gemeinsamen Analyseprozess zukünftige soziale, umweltbezogene und wirtschaftliche Herausforderungen gemeinsam diskutieren, um anschließend strategische Optionen und innovative Ideen gemeinsam zu entwickeln. Auf diese Weise sollen Probleme der Globalisierung (z.B. Verteilungsgerechtigkeit, Armut, Menschenrechtsverletzungen, Klimaschutz) besser bewältigt werden.

Der Nutzen, der durch die Zusammenarbeit mehrerer öffentlicher Organisationen im Zuge eines Public Open Foresight gestiftet werden soll, ist vielfältig:

  •Umfangreiche Informationsgewinnung - insbesondere für Projekte, die eine breite Datenbasis erfordern
•Minimierung des Ressourcenaufwandes, Vermeiden von Doppelgleisigkeiten
•Heterogene Partnerstrukturen bieten vielfältiges Know-how, neue Perspektiven und neue Lösungsansätze
•Risiken von klassischem Foresight können vermieden werden

Vorteile, die auch die fächerübergreifende Zusammenarbeit mit sich brachte. „Es ist nicht immer einfach“, hebt Melanie Wiener hervor, „da in unterschiedlichen Forschungsrichtungen unterschiedliche Fachtermini verwendet werden und man zunächst eine ‚gemeinsame Sprache‘ finden muss.“ Ist diese Basis jedoch geschaffen, sehen die Forscherinnen einen deutlichen Mehrwert, den Kooperationen unterschiedlicher Forschungsgebiete mit sich bringen.

Das Paper finden Sie hier.

Foto v.l.: Melanie Wiener, Lisa Schmidthuber

 

[Christian Savoy]