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B2B-Symposium in Linz


Am 9. März fand bereits zum fünften Mal das Business-to-Business-Symposium in der Wirtschaftskammer Oberösterreich statt.

Univ.-Prof. Thomas Werani (Abt. Business-to-Business-Marketing, JKU Linz) durfte über einhundert Gäste vorwiegend aus der Unternehmenspraxis zu dieser hochkarätigen Veranstaltung begrüßen, die sich heuer um das brandaktuelle Thema Digitalisierung von Geschäftsmodellen in Business-to-Business-Märkten drehte.

Den Auftakt der Veranstaltung bestritt Univ.-Prof. Thomas Schildhauer von der Universität der Künste Berlin. Er referierte darüber, wie etablierte Unternehmen mit agilen Start-ups zusammenarbeiten können und welche Benefits beide Seiten davon vor allem vor dem Hintergrund der Digitalisierung erwarten können. Univ.-Prof. Daniel Schallmo von der Hochschule Ulm zeigte anschaulich unterschiedliche Thesen zur Digitalisierung, deren Enabler und wie Unternehmen mit der digitalen Transformation umgehen können. Er untermauerte seinen Vortrag dabei mit zahlreichen Beispielen aus der Unternehmenspraxis. Dr. Sebastian Schlund vom Fraunhofer IAO Stuttgart führte die Teilnehmer schließlich in die Welt von Industrie 4.0 ein und legte dar, wie eine vernetzte Produktion neue Geschäftsmodelle ermöglichen kann.

Digitalisierung beeinflusst Strategie
Den Nachmittag leitete mit Univ.-Prof. Thomas Werani der Veranstalter selbst ein. Er zeigte gemeinsam mit Florian Schnitzhofer, Eigentümer und Geschäftsführer der ReqPOOL Gruppe, wie Unternehmen die Digitalisierung ihrer Geschäftsmodelle von der Analyse über die Strategie bis hin zur Umsetzung mit dem Digitalisierungs-Navigator bestreiten können. Oliver Kempkens, Managing Director der ITMP Germany, sprach anschließend über den zunehmenden Shift vom Produkt zum Service im Business-to-Business-Bereich und gab praktische Tipps, wie die Digitalisierung in diesem Zusammenhang unterstützen kann.

Den Abschluss bildete eine Podiumsdiskussion, bei der das Thema der Veranstaltung noch einmal aus unterschiedlichen Blickwinkeln beleuchtet wurde. Anja Hochmeier, Leitung eBusiness der PBS Holding AG, ging dabei auf die Digitalisierung im Hinblick auf das Marketing und damit die Kundenseite ein. Christian Presslmayer, Leitung Strategie der voestalpine Steel Division, unterstrich, dass Digitalisierung ein Thema ist, das strategisch verankert und getrieben werden muss. Werner Schöfberger, Leitung Business Unit Process Automation der Siemens Österreich AG, machte noch einmal deutlich, dass Industrie 4.0 und eine vernetzte Produktion zwar wichtige Digitalisierungsaspekte sind, die Digitalisierung aber wesentlich breiter begriffen werden muss.

"Keine Angst haben"
Sebastian Thelen, CEO der Kloepfel Digital Transformation GmbH, brachte den Teilnehmern schließlich noch die Bedeutung der Digitalisierung für Einkauf und Beschaffung näher.
„Die Frage ist nicht, ob Digitalisierung Ihr Unternehmen betreffen wird, sondern wann und vor allem, wie Sie die digitale Transformation meistern“, fasste die Moderatorin des Symposiums, Dr.in Petra Martinek-Kuchinka, die Veranstaltung zusammen. „Haben Sie keine Angst davor und starten Sie spätestens morgen.“ Die spannenden Vorträge der hochkarätigen Referenten haben dazu eine ganze Reihe von Inputs geliefert und auch in den Pausen konnte man konstruktive Gespräche und aktives Netzwerken zum Thema der Veranstaltung vernehmen. Es bleibt spannend, mit welchem Thema sich die nächste Ausgabe des Business-to-Business-Symposiums auseinandersetzen wird.

Foto (©lichtblick Fotografie Julia C. Hoffer)

v.l.: Vizepräsidentin Mag.a Angelika Sery-Froschauer (WKOÖ), Prof. Thomas Werani (Abt. B2B-Marketing, JKU), Dr.in Petra Martinek-Kuchnika (Kuchinka & Partner), Vizerektorin Mag.a Brigitte Hütter (JKU)

[Christian Savoy]