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Studie: Schwarzarbeit in Deutschland rückläufig

Univ.-Prof. Friedrich Schneider (Institut für VWL) hat gemeinsam mit dem IAW Tübingen einen Rückgang der Schattenwirtschaft in Deutschland um 1,8% prognostiziert.

Der langjährige Zuwachs der offiziellen Beschäftigung sowie das Wirtschaftswachstum werden nach der Prognose im Jahr 2017 erneut zu einem Rückgang der Schattenwirtschaft in Deutschland führen. Auch steuerliche Entlastungen tragen dazu bei, dass die Schattenwirtschaft in diesem Jahr um ca. 1,8 Prozent zurückgehen wird. Das Verhältnis von Schattenwirtschaft zu offizieller Wirtschaft reduziert sich dadurch weiter auf 10,4%, so das Ergebnis der Untersuchung, die vom JKU-Wirtschaftsexperten Univ.-Prof. Friedrich Schneider gemeinsam mit dem Institut für Angewandte Wirtschaftsforschung (IAW) in Tübingen durchgeführt wurde.

Unter Schattenwirtschaft versteht man Schwarzarbeit, aber auch illegale Beschäftigung (beispielsweise illegale Arbeitnehmerüberlassung) sowie weitere illegale Tätigkeiten.

Prognose der Schattenwirtschaft international
Für das Jahr 2017 wird prognostiziert, dass die Schattenwirtschaft in den meisten OECD-Ländern zurückgehen wird. Deutschland liegt beim Vergleich des Schattenwirtschafts-Volumens in ausgewählten OECD-Ländern mit der Größe seiner Schattenwirtschaft
etwas unterhalb des Durchschnitts. Die südeuropäischen Länder (Griechenland, Italien, Portugal und Spanien) sind mit einem Ausmaß der Schattenwirtschaft zwischen 17,2% und 21,5% des offiziellen Bruttoinlandsprodukts nach wie vor Spitzenreiter.

Top-Ökonom im deutschsprachigen Raum

Univ.-Prof. Friedrich Schneider war von den Zeitungen „Die Presse“, „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ und „Neue Züricher Zeitung“ zweimal zu Österreichs „einflussreichstem Ökonomen des Jahres“ gewählt worden. Im Ranking von 2016 konnte er mit Rang 4 neuerlich einen Spitzenplatz behaupten. Er gilt international als einer der wichtigsten Experten zum Thema Schwarzarbeit.

 

[Christian Savoy]