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2.700 SchülerInnen informierten sich über „Traumberuf Technik“

OÖ steht wirtschaftlich gut da. Damit das so bleibt, will die Infomesse „Traumberuf Technik“ SchülerInnen für eine technische Ausbildung gewinnen.

Mit Erfolg: Mehr als 2.700 potentielle Nachwuchs-TechnikerInnen ließen sich an drei Tagen in Wels und Hagenberg beraten. Die „Traumberuf Technik“ wird von der Johannes Kepler Universität Linz und der FH Oberösterreich gemeinsam organisiert. Beide Bildungseinrichtungen wechseln sich als Veranstalterin ab; heuer fand die Messe von 27.2. bis 1.3. am FH OÖ Campus Wels und am FH OÖ Campus Hagenberg statt.

„Der Mangel an TechnikerInnen ist eines der größten Probleme für den Wirtschaftsstandort Oberösterreich: Alleine in den MINT-Berufen - Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik – fehlen bereits 6.000 Fachkräfte, 2.200 davon im Bereich Universitäten und Fachhochschulen. Die Situation wird sich in den kommenden Jahren noch verschlimmern, für 2020 werden von Experten schon 12.000 fehlende MINT-Fachkräfte prognostiziert. Daher sind Initiativen wie die Infomesse ‚Traumberuf Technik‘ für die oberösterreichischen Unternehmen und den Wirtschaftsstandort insgesamt von größter Bedeutung. Wir müssen alle Möglichkeiten nutzen, um junge Menschen für eine technische Ausbildung zu begeistern. Denn das bringt den Jugendlichen viele Jobchancen und der Wirtschaft die dringend benötigten Fachkräfte“, betont Wirtschaftslandesrat Dr. Michael Strugl.

Das Interesse war enorm: 130 Klassen aus 47 AHS-Schulen reisten an, um Einblicke in die Studien- und Berufswelt der TechnikerInnen in der oberösterreichischen Wirtschaft zu gewinnen. Diese praxisbezogene Aufbereitung fand Anklang und wird auch vom Landesschulrat unterstützt: „,Traumberuf Technik‘ bietet für unsere SchülerInnen den besten Einblick in die Welt der TechnikerInnen und NaturwissenschaftlerInnen und deren Aufgaben und Tätigkeitsbereich in den erfolgreichsten OÖ. Betrieben“, lobt Landesschulinspektor Dr. Christian Kitzberger.

Praxis statt Frontalvorträge

Neben nützlichen Infos zur Ausbildung durften die jungen BesucherInnen auch selbst Hand anlegen. In Workshops konnten die SchülerInnen herausfinden, wie Computer in Zukunft bedient werden, simulieren, wie sich Krankheiten ausbreiten oder erste Einblicke in die moderne Quantenphysik gewinnen.

 

Geschäftsführer der FH OÖ, Dr. Gerald Reisinger, sieht die Begeisterung als wesentlichsten Faktor. „Wir wollen die SchülerInnen für ein Technikstudium begeistern. Mit ‚Traumberuf Technik‘ haben wir dafür eine tolle Plattform. Durch unsere Workshops können sie kurz in die Welt der Technik eintauchen, und wir informieren sie natürlich auch über die vielfältigen und spannenden Berufe und tollen Jobaussichten.“

„Technik begreifen und erleben - dafür steht ,Traumberuf Technik'. Wir wollen damit bei jungen Menschen Interesse, Neugier und vor allem Begeisterung wecken. Die Initiative gibt uns die einmalige Chance, rund 2.700 AHS-Schülerinnen praxisnah und anschaulich zu zeigen, wofür Technik steht und was sie alles kann“, erklärt JKU-Dekan Univ.-Prof. Mag. Dr. Alois Ferscha.

Das Interesse der Wirtschaft an gut ausgebildeten TechnikerInnen zeigt sich auch am Engagement der Sparkasse OÖ für die „Traumberuf Technik“: „Durch die Unterstützung der Initiative ,Traumberuf Technik‘ wollen wir Jugendliche bestärken, ein offenes Auge für technische Berufsausbildungen zu haben. Als führendes Wirtschaftsbundesland braucht Oberösterreich ForscherInnen und EntwicklerInnen, die bestens ausgebildet in die Welt der Technik eintauchen und Innovationen vorantreiben. Nur so können wir uns auf Dauer als bedeutendes Exportbundesland behaupten. Einen hohen Stellenwert hat die Informationstechnologie bei der Sparkasse. Bestes Beispiel dafür ist GEORGE, das als modernstes Onlinebanking die standardisierten Bankgeschäfte schneller und einfacher macht", meint Vorstandsdirektor Maximilian Pointner.

Das Info-Event „Traumberuf Technik“ findet heuer bereits zum 11. Mal in Oberösterreich statt. Die Idee dazu entwickelte die Wirtschaftskammer OÖ, Sparte Industrie, die auch bis voriges Jahr die Organisation dazu innehatte. „Eine technische Ausbildung auf Basis einer AHS-Matura ist eine ideale Kombination“, erklärt Spartenobmann KommR DI Günter Rübig, warum auch die WK OÖ weiterhin ein wichtiger Partner für Traumberuf Technik bleiben wird.

Mehr Infos finden Sie hier.

Fotocredit: B_Plank-imBILDE.at

Foto oben: AHS-SchülerInnen erhielten bei einem der vielen Workshops unter anderem spannende Einblicke in die Welt der Robotik.

Foto unten v.l.n.r.: FH OÖ Dekan FH-Prof.Univ.Doz.Mag.Dr. Günther Hendorfer, OÖN Ressortleiter Mag. Markus Staudinger, JKU Dekan Univ.-Prof. Mag. Dr. Alois Ferscha, Sparkasse OÖ VDir. Maximilian Pointner, WKOÖ DI (FH) Stephan Kubinger, MBA, Landesrat Mag. Dr. Michael Strugl, MBA, FH OÖ GF Dr. Gerald Reisinger und Landesschulinspektor Dr. Christian KITZBERGER mit SchülerInnen im Robotik-Labor

[Christian Savoy]